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Ausgangspegel-Obergrenzen bei Vorverstärkern?

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    Ausgangspegel-Obergrenzen bei Vorverstärkern?

    Guten Morgen zusammen,

    .... hätte da mal eine grundsätzliche Verständnis-Frage zum Ausgangspegel von Vorverstärkern, sicherlich kann das jemand von Euch beantworten:

    Ist es so, dass ein analoger Vorverstärker die Eingangssignale (abgesehen von Phono)genau genommen gar nicht "(vor)verstärkt", sondern in Abhängigkeit von der Position des Lautstärkereglers absenkt?..... somit "voll auf Anschlag aufgedreht" also (abgesehen von möglicherweise unterschiedlichen Eingangsempfindlichkeiten je nach Gerät) lediglich das Eingangssignal 1:1 an die Endstufe durchreicht ?
    Gruß

    Patrik


    Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

    #2
    Hallo,
    Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
    Guten Morgen zusammen,

    .... hätte da mal eine grundsätzliche Verständnis-Frage zum Ausgangspegel von Vorverstärkern, sicherlich kann das jemand von Euch beantworten:

    Ist es so, dass ein analoger Vorverstärker die Eingangssignale (abgesehen von Phono)genau genommen gar nicht "(vor)verstärkt", sondern in Abhängigkeit von der Position des Lautstärkereglers absenkt?..... somit "voll auf Anschlag aufgedreht" also (abgesehen von möglicherweise unterschiedlichen Eingangsempfindlichkeiten je nach Gerät) lediglich das Eingangssignal 1:1 an die Endstufe durchreicht ?
    Ein Vorverstärker wird schon die Fähigkeit haben zu verstärken, aber diese Möglichkeit braucht heute kaum noch genutzt werden, da die Quellen i.d.R. genug Pegel mitbringen.
    "Voll aufgerissen" wird das Signal sicher verstärkt werden (10-20dB).
    Erkennbar meist am Einsetzen des verstärkten Rauschens, wenn der Pegelsteller langsam hochgedreht wird.

    Manche Vorverstärker haben auch eine 0dB-Markierung am Steller, wo dann das Eingangssignal nur durchgereicht wird.

    Gruß

    Thomas
    http://www.highfidelity-aus.berlin/
    Gewerblicher Teilnehmer

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      #3
      Bei vielen Vorverstärkern wird der Verstärkungsfaktor angegeben, zB bei meiner Koda K10 mit 6db, bei meiner Grandiose Genesi mit 8db.

      Ältere Vorverstärker haben häufig bis zu 20db.

      Die meisten Endstufen haben einen "gain" von 23db bis 26db, es gibt aber auch Amps mit >35db oder <20db Verstärkungsfaktor.

      Da LS zwischen 80 und 110 db Wirkungsgrad haben können, sollte die gesamte Kette diesbezüglich aufeinander abgestimmt sein.

      Gruss
      Juergen
      Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
      TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

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        #4
        Guten Morgen ihr beiden,

        danke für eure Infos. :dank:

        Lässt sich eure Erläuterung hinsichtlich der Verstärkung von bis zu 10 db eigentlich auch auf Abspiel-Geräte mit

        A) variablen Ausgängen per Menu-Umschaltung
        B) variablen Ausgängen in Form eines zweiten Buchsen-Päärchens


        oder C) Pre outs von Vollverstärkern adaptieren?

        Wenn dem so wäre, würde es ja beispielsweise an Zubehör-Komponenten wie Drahtlosübertragungs-Sets für Aktivboxen (welche das Signal zuerst digitalisieren und anschließend wieder "analogisieren) aufgrund der dort i.d.R. nicht parametrierbaren Ein/Ausgänge bei Pegelanhebungen des Quellsignals schon relativ früh zu Eingangsverzerrungen kommen? f:
        Oder wird da -genau aus diesem Grund- die Eingangsempfindlichkeit schon im Vorneherein sehr niedrig gehalten ?
        Gruß

        Patrik


        Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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          #5
          Hallo,
          Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
          Lässt sich eure Erläuterung hinsichtlich der Verstärkung von bis zu 10 db eigentlich auch auf Abspiel-Geräte mit

          A) variablen Ausgängen per Menu-Umschaltung
          B) variablen Ausgängen in Form eines zweiten Buchsen-Päärchens


          oder C) Pre outs von Vollverstärkern adaptieren?
          Ich denke schon.
          Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
          Wenn dem so wäre, würde es ja beispielsweise an Zubehör-Komponenten wie Drahtlosübertragungs-Sets für Aktivboxen (welche das Signal zuerst digitalisieren und anschließend wieder "analogisieren) aufgrund der dort i.d.R. nicht parametrierbaren Ein/Ausgänge bei Pegelanhebungen des Quellsignals schon relativ früh zu Eingangsverzerrungen kommen? f:
          Oder wird da -genau aus diesem Grund- die Eingangsempfindlichkeit schon im Vorneherein sehr niedrig gehalten ?
          Wenn das Signal on-the-fly digitalisiert werden soll, dann wird man eher das am TAPE-Out anliegende unverstärkte Quellsignal nehmen und die Lautstärke später z.B. per Remote an den Aktivlautsprecher regeln.

          Gruß

          Thomas
          http://www.highfidelity-aus.berlin/
          Gewerblicher Teilnehmer

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            #6
            Zitat von tmr Beitrag anzeigen
            Hallo,Ich denke schon.
            Wenn das Signal on-the-fly digitalisiert werden soll, dann wird man eher das am TAPE-Out anliegende unverstärkte Quellsignal nehmen und die Lautstärke später z.B. per Remote an den Aktivlautsprecher regeln.
            Hallo Thomas,

            verhält es sich so auch bei analogen Subwoofer-Ausgängen z.B. von Mehrkanalton-fähigen BR-Playern, Decoderstationen o.ä. ?

            Der Subwoofer selbst hat in der Regel ja keine Fernbedienungsfunktion. Oder reicht da der Justage-Regler am Sub für eine einmalige Parametrierung aus und die "Drahtlos-Sets" kommen damit noch klar, weil nicht der volle Frequenzbereich (und somit auch weniger Pegel) übertragen wird ?
            Gruß

            Patrik


            Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

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