Announcement

Collapse
No announcement yet.

Die Wahl der richtigen Leinwand

Collapse
X
 
  • Filter
  • Time
  • Show
Clear All
new posts

    Die Wahl der richtigen Leinwand



    Leinwand ist nicht gleich Leinwand. Die Kombination von Projektor und Leinwand bestimmt die Qualität Ihrer Videoprojektuon maßgeblich mit, denn das Leinwandtuch hat für den Projektor eine ähnliche Funktion wie die Lautsprecher für ihre Stereoanlage.

    Leinwände gibt es in allen möglichen Ausführungen und Preisklassen. Sie sind erhältlich in Rahmenausführungen oder als Rollos (elektrisch oder manuell).

    Bei Rahmenausführungen ist die Leinwand, wie bei einem Gemälde, auf einen Holz oder Metallrahmen gespannt und wird wie ein Bild an die Wand gehängt. Dies hat den Vorteil, dass die Leinwand weder Falten wirft, noch sich bei Luftzirkulationen im Raum bewegt. Allerdings ist sie für ein Wohnzimmerheimkino nur beschränkt zu empfehlen, es sei denn, ein langweiliges weißes Bild an der Wand macht einem bei Tageslicht nichts aus. Richtet man sich jedoch einen extra Heimkino-Raum ein, ist sie erste Wahl. Rollo-Ausführungen einer Leinwand sind wesentlich flexibler als Rahmenausführungen, da man sie an der Decke auch mitten im Raum installieren und sie bei Bedarf unauffällig "verschwinden" lassen kann. Mit ihr muss sich das Projektionsbild keinesfalls direkt an einer Wand befinden, wie dies bei einer Rahmenleinwand der Fall ist. Hängt man sie zudem direkt vor ein Fenster, so kann sie gleichzeitig die Aufgabe der Raumabdunklung übernehmen, wie ein "normales" Rollo. Denn Leinwände sind in der Regel lichtundurchlässig. Mögliche Nachteile einer Rollo-Leinwand sind eine leichte Wölbungen oder Faltenbildung. Sie hängt jedoch von der gewählten Qualität und Leinwandgröße ab.

    Unabhängig von dem Typ, für den man sich entscheidet, sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass die Leinwand einen schmalen schwarzen Rand (ca. 5 cm) aufweist. Dies ermöglicht das perfekte Anpassen des Projektorbildes auf die Leinwandgröße, ohne dass das projizierte Bild über die Leinwandränder "hinausragt".

    Bei der Platzierung ist darauf zu achten, dass sich die Lautsprecher neben beziehungsweise unter der Leinwand befinden. Auf jeden Fall sollte es vermieden werden, die Lautsprecher hinter der Leinwand zu positionieren, da die Leinwand wie eine dünne Wand den Schall dämpft. Zwar gibt es spezielle perforierte Leinwandtypen, doch diese sind in der Regel unbezahlbar und die Perforation kann sich störend auf die Bildqualität auswirken. Die Positionierung der Boxen neben und unter der Leinwand stellt klar die bessere und einfachere Lösung dar.
    Last edited by Claus B; 01.12.2007, 20:04.

    #2
    AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

    Meiner Erfahrung nach - und ich beame seit 1991! - je teurer die Leinwand, desto schlechter und unnatürlicher das Bild.

    Comment


      #3
      AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

      hallo Werner,

      Meiner Erfahrung nach - und ich beame seit 1991! - je teurer die Leinwand, desto schlechter und unnatürlicher das Bild.
      Auf diesen Erfahrungsbericht von Dir ,fällt mir keine Antwort ein.
      Gruss

      Claus

      Comment


        #4
        AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

        Originally posted by Kellerkind View Post
        Meiner Erfahrung nach - und ich beame seit 1991! - je teurer die Leinwand, desto schlechter und unnatürlicher das Bild.
        Hallo Werner,

        mit einem solchen satz kann niemand etwas anfangen.
        Was waren das für Leinwände? Welche Gain Faktoren besaßen die? Waren das weiße Leinwände oder Silberleinwände?
        Hast du seitlich versetzt geschaut oder zentral vor der Leinwand?
        Was für Projektoren hast du verwendet?
        Welche Helligkeit haben die projeziert?

        Grüße vom Charly
        Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
        Bin überzeugter Agnostiker
        Wohnort: Obertraubling bei Regensburg

        Comment


          #5
          AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

          Hallo Charly,

          ich habe dutzende von LCD Projektoren gehabt seit 1991 - vorher bis 1978 habe ich Super 8 projeziert. Seit 4 oder 5 Jahren habe ich DLP.

          Die Leinwandbewegung ist nix Neues,gabs schon immer teuer und billig.

          Habe mir damals beim Brehm in Hechtsheim immer diverse Leinwände angeguckt, oder beim Lang in Ludwigshafen.

          Ganz zu Begin machte es Sinn Leinwände zu kaufen, die das Licht verstärkt reflektieren, da waren mal so gelbe Teile in Mode für teures Geld.

          Dann gabs die gebogenen usw.

          Gain 1,2 oder 1,3 ist schon mehr als genug und jede weiße Hauswand reicht völlig aus.

          Heute ist man nicht mehr drauf angewiesen den letzen Lichtfetzen auszubeuten.

          (Mein erster LCD hatte nur 50 Ansi Lumen, das war noch eine andere Welt!)

          Als ich in Frankfurt bei nem Projektorgroßhändler war, ich glaube screenmaxx, habe ich mich mal unter dem aktuellen Kram umgeschaut.

          Ich kann nur sagen, wei o wei, was wird einem da alles angeboten.

          Manche Teile reflektieren auch irgendwie komisch, hockst du seitlich ändert sich die Bildhelligkeit, ganz seltsame Effekte.

          Ich habe mich vor 7 oder 8 Jahren für ein Billigmodell vom Bauer Verand entschieden, ist einfach nur weiß und von hinten schwarz beschichtet, hat so um 150 Euro gekostet. Bis jetzt konnte ich nix finden, was mich über einen Wechesel nachdenken läßt.:tot:

          Habe mir da auch schon etliche Sachen ausgeliehen.

          Ist ähnlich wie bei Kabel, wird halt ein Haufen Geschiß drum gemacht und nicht viel dahinter.:tot:

          Wichtig ist ein gescheiter Projektor. Auch da habe ich den Eindruck eher technischen Rück statt Fortschritt zu sehen. Am besten, man kauft im ebay billig ne alte solide Mühle, die haben früher noch gescheite und natürliche Bilder gemacht, heute stimmt ja nirgends mehr die Schärfe oder der Schwarzwert, geschweige denn der Kontrast. Wenn man das mit dem wirklichen Leben vergleicht ist das ziemlich realitätsfremd.

          Ist alles völlig übertrieben und die horrende Auflösung braucht kein Mensch, ist eh auf keiner DVD drauf.

          Ich habe mir meinen Z 91 von Sharp gleich noch ein zweites Mal gekauft für 650 Euro. Das Bild ist einfach gut.

          Überhaupt hat Sharp ja nicht nur die Projektoren erfunden, die haben auch schon immer wegweisend die Allerbesten gebaut.

          Wenn ich Geld zum wegschmeißen hätte, würde ich mir den Z 21000 kaufen, den habe ich gesehen, da schmeißt man sich weg vor Begeisterung.

          Hat mit den MIckey Mouse Farben, die einem heute als real verkauft werden nix zu tun und ist megaplastisch.

          Nun ja, in 2 Jahren kriegt man den fürn Appel und Ei, dann bin ich dabei.

          rost:
          Last edited by Kellerkind; 12.12.2007, 23:40.

          Comment


            #6
            AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

            Hallo Werner,

            ich bin nun nicht gerade der Spezialist für Leinwände. Allerdings denke ich, daß vom technischen Gesichtspunkt immer der Einzelfall betrachtet werden muß.
            Da wäre z.B. die Frage, ob die Bildwiedergabe auch bei Tageslicht oder Raumbeleuchtung betrieben werden soll oder muß. Dann spielt auch die Projektionsfläche eine wichtige Rolle.
            Die heutigen Projektoren sind zwar teilweise sehr hell, jedoch kommt auch diese Helligkeit bei Tageslich an ihre Grenzen. Daher muß man mit der Reflexionsfähigkeit der Leinwand ein wenig nachhelfen.
            Allerdings muß man jeden Vorteil mit einem Nachteil erkaufen. Mit zunehmendem Gain-Faktor verringert sich auch der mögliche seitliche Betrachtungswinkel. Vermutlicherweise auch der Betrachtungswinkel von oben und unten.

            Das hat jetzt auch in erster Näherung nichts mit billig und teuer zu tun. Allerdings steht zu vermuten, daß die höheren Gain Faktoren auch einen höheren Preis haben.

            Wenn jemand mit seiner weißen Wand auskommt, dann gut. Persönlich habe ich aber noch keine Projektion auf die Wand irgendwo vorgefunden.

            Grüßle vom Charly
            Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
            Bin überzeugter Agnostiker
            Wohnort: Obertraubling bei Regensburg

            Comment


              #7
              AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

              Für den Kinofan liest sich dieser Thread gar schrecklich :schreck:

              Werner, was du mit deinen Ohren gemacht hast, ist ja reichlich dokumentiert. Aber was ist mit deinen Augen geschehen?

              Die Leinwand ist weitgehend unabhängig vom Projektor, nichtsdestotrotz aber von enormer Wichtigkeit. Deine LW muss nicht schlecht sein, vom Aufbau bringt sie das wichtigste mit: vorne weiss, hinten schwarz, also lichtundurchlässig.
              Wers mal erleben will, gehe zum Beamerdealer, nehme ein gutes kalibriertes Gerät aus dem Regal, stelle 2 Leinwände verschiedenen Types nebeneinander und projiziere auf beide gleichzeitig. Man achte v.a. auf weisstöne (Wolken) und Schwarzwert.

              Wers nicht glaubt, kann ja einen Blindtest machen :lol:

              Comment


                #8
                AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                Originally posted by OpenEnd View Post
                Die heutigen Projektoren sind zwar teilweise sehr hell, jedoch kommt auch diese Helligkeit bei Tageslich an ihre Grenzen. Daher muß man mit der Reflexionsfähigkeit der Leinwand ein wenig nachhelfen
                Viel wichtiger als ein heller Projektor ist ein dunkles Zimmer ohe helle Flächen. Für die Powerpoints im meetingraum darfs gerne eine Lichtkanone sein. Helle Projektoren im Heimkino werden eher mit einem Graufilter versehen bzw eine eventuelle Blende zugunsten des Schwarzwertes geschlossen.
                Man sitzt dort in der Dunkelheit. Was willst denn da mit einem 2000 Ansi Lumen Flutlicht? Brauchst ja ne Sonnenbrille!
                Originally posted by OpenEnd View Post
                Allerdings muß man jeden Vorteil mit einem Nachteil erkaufen. Mit zunehmendem Gain-Faktor verringert sich auch der mögliche seitliche Betrachtungswinkel. Vermutlicherweise auch der Betrachtungswinkel von oben und unten.
                Es gibt m.E. keinen guten Grund, von Gain 1 weit abzuweichen. hat man nun 3m Breite, dann 1,1, evtl 1,2. Aber das wars dann auch schon.

                Comment


                  #9
                  AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                  Hallo,

                  eigentlich dachte ich man kann mich nicht mehr überraschen.

                  Comment


                    #10
                    AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                    Der Lichtstrom F
                    gemessen in Lumen (lm), ist die von einer Lichtquelle abgegebene und vom Auge wahrgenommene Strahlungsleistung im sichtbaren Bereich des gesamten Spektrums.

                    Beispiele:
                    100 W Glühbirne - ca. 1.400 Lumen
                    40 W Leuchtstofflampe - ca. 3.000 Lumen

                    Die Beleuchtungsstärke E
                    gemessen in Lux (lx), ist das Verhältnis von Lichtstrom F zu beleuchteter Fläche A.

                    In der Fachwelt wird zwischen der Innenbeleuchtungsstärke Ei und der Außenbeleuchtungsstärke Ea unterschieden. Um eine Vorstellung von der Beleuchtungsstärke E zu bekommen, hier zwei Beispiele für die bei uns im Freien herrschenden Außenbeleuchtungsstärken Ea:

                    Wolkenloser Sommertag (Juli):
                    Ea = ca. 100.000 lx
                    Trüber Winternachmittag (Dezember):
                    Ea = ca. 3.000 lx

                    Dies bedeutet, dass zwischen der hellen Julisonne und dem Dezember-Grau-in-Grau in unseren Breitengraden ein Lux-Unterschied von 30 : 1 liegen kann.

                    Die Außenbeleuchtungsstärke oder auch „Horizontalbeleuchtungsstärke Ea“ bei freiem Himmel lässt sich mit folgender Gleichung nach DIN 5034 T. 2 berechnen:
                    Ea = (300 + 21000 sin gs) × lx,
                    wobei gs die Sonnenhöhe ist.

                    Standardwert: 5000 Lux nach DIN 5034-6

                    Für den Tageslichttechniker beginnt und endet der Tag, wenn die Außenbeleuchtungsstärke 5000 Lux beträgt, alles darunter ist Dämmerung. 5000 Lux entsprechen etwa der Außenbeleuchtungsstärke in Höhe Kassel bei gleichmäßig bedecktem Himmel am 10. Dezember gegen 10 Uhr.

                    Die tatsächliche Außenbeleuchtungsstärke ist allerdings breitengradabhängig.

                    Für genaue Lichtwertberechnungen kann man diese Unterschiede berücksichtigen.


                    Leuchtstärke
                    Ein wesentliches Kriterium für die Nutzbarbarkeit von Videoprojektoren bei größeren Projektionsabständen, was gleichbedeutend mit der großen Projektionsflächen ist, ist die Helligkeit, die durch den Einsatz von Metalldampflampen (= Entladungslampen) erreicht wird.

                    Handelsübliche Videoprojektoren verfügen über Leuchtstärken zwischen 1.000 und 3.000 ANSI-Lumen, große Modelle für Konferenzräume durchaus auch 4000 bis 18000 ANSI-Lume
                    Last edited by replace_03; 13.12.2007, 09:57.

                    Comment


                      #11
                      AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                      Morgen Charly und Ratte,

                      klar, wenn es um Profi Projektion geht (Tageslicht) ist die Leinwand ein Ding, wo man richtig fett bluten sollte, denn da gibt es Welten Unterschiede.

                      Ratte schildert das treffend auch mit den Wolken (wobei viele der heutigen Projektoren dafür eine automatische Abgleichfunktion haben, wo man auf die Leinwand einstellen kann)

                      Aber bei helleren Räumen - und wenn der Projektor zigtausend Lumen hat - ist ohne richtige Leinwand nix mehr mit Schwarz und 3 D Effekte.

                      Ich habe auch nur an Heimkino und Totalverdunkelung gedacht, bei mir und meinen Kumpels werden echt alle Schotten dicht gemacht.

                      Übrigens soll es auch was bringen, wenn man solche Räume generell schwarz einfärbt.

                      Ich werde meinen Kellerraum, wenn ich wieder tapezieren muß - komplett auf schwarz einstellen, um noch mehr Licht zu schlucken.

                      Laut Schauki soll das der Bringer sein und wäre mein Zimmer noch viel zu hell wegen Parkett, weißer Decke und blauen Tapeten. Der Mann muß es wissen, hat unter anderem die Kamera bei einem meiner Lieblingsfilme geschwungen, Troja mit Brad Pitt.

                      Allerdings findet er meinen Projektor augenbluterisch schlecht und spricht von irgendwelchen Flimmereffekten/Regenbogeneffekten oder so was, wo ich noch nie was von mitgekriegt habe, kenne das nur von meinen ersten DLPs mit 3 Fach Farbrädern, wie den PGM 25 X.

                      Meine Kumpels und ich finden meinen Z 91 einfach nur rattenscharf und natürlich. Die neuen Maschinen machen häufig irgendwie so sterile und überscharfe Bilder, so sehe ich in Wirklichkeit meine Mitmenschen nicht, wie die auf dem Schirm rumlaufen. Das ist alles wie unter ner Riesenlupe.

                      Oder sie machen das Gegenteil und sind unscharf und milchig. Wir waren vor einiger Zeit bei bestes Bild bester Ton auf nem HD Workshop- mit den Riesensonyprojektor.

                      Das war für mich sehr ernüchternd. Schwarz war trotz 12.000:1 Kontrast eher milchig und Schärfe komplette Fehlanzeige. Sah alles aus wie gemalt.

                      Warum das so ist weiß ich nicht, aber meine Frau und auch Robbie, der auch dabei war, haben es auch so empfunden, Robbie hat sich dann lieber wieder einen neuen Plasma gekauft. Aber die Dinger sind vom Bild auch nicht wirklich besser als mein alter Sharp, jedenfalls nach meinem Empfinden und dem meiner Frau.

                      rost:
                      Last edited by Kellerkind; 13.12.2007, 10:26.

                      Comment


                        #12
                        AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                        PS: Ich empfehle außerdem nur 4:3 Leinwände und nicht den Schmalspurkram, da es unendlich viele 4:3 DVD s gibt, die man sonst gezwungen wird im Mickey Mopuse Format zu sehen.

                        Fast alles Musik DVD s wurden bis vor 2 Jahren auf 4:3 produziert!

                        Daher ist auch ein entsprechender 4:3 Projektor absolute Pflicht.

                        Ich habe mal in meiner Sammlung gecheckt:

                        Spielfilm und Musik knapp 500 4:3 Produktionen!!!!!

                        Heute kriegt man anscheinend nur noch im Profisektor amtliches 4:3 Geraffel.:diablo:

                        Comment


                          #13
                          AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                          Hallo Ratte,


                          Für den Kinofan liest sich dieser Thread gar schrecklich :schreck:

                          Werner, was du mit deinen Ohren gemacht hast, ist ja reichlich dokumentiert. Aber was ist mit deinen Augen geschehen?

                          Die Leinwand ist weitgehend unabhängig vom Projektor, nichtsdestotrotz aber von enormer Wichtigkeit. Deine LW muss nicht schlecht sein, vom Aufbau bringt sie das wichtigste mit: vorne weiss, hinten schwarz, also lichtundurchlässig.
                          Wers mal erleben will, gehe zum Beamerdealer, nehme ein gutes kalibriertes Gerät aus dem Regal, stelle 2 Leinwände verschiedenen Types nebeneinander und projiziere auf beide gleichzeitig. Man achte v.a. auf weisstöne (Wolken) und Schwarzwert.

                          Wers nicht glaubt, kann ja einen Blindtest machen :lol:
                          Viel wichtiger als ein heller Projektor ist ein dunkles Zimmer ohe helle Flächen. Für die Powerpoints im meetingraum darfs gerne eine Lichtkanone sein. Helle Projektoren im Heimkino werden eher mit einem Graufilter versehen bzw eine eventuelle Blende zugunsten des Schwarzwertes geschlossen.
                          Man sitzt dort in der Dunkelheit. Was willst denn da mit einem 2000 Ansi Lumen Flutlicht? Brauchst ja ne Sonnenbrille!
                          Es gibt m.E. keinen guten Grund, von Gain 1 weit abzuweichen. hat man nun 3m Breite, dann 1,1, evtl 1,2. Aber das wars dann auch schon.
                          Gruss

                          Danke!
                          Es ist alles was Du schreibstabsolut richtig.!!!

                          Claus
                          Last edited by Claus B; 13.12.2007, 10:52.

                          Comment


                            #14
                            AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                            Originally posted by Kellerkind View Post
                            Ratte schildert das treffend auch mit den Wolken (wobei viele der heutigen Projektoren dafür eine automatische Abgleichfunktion haben, wo man auf die Leinwand einstellen kann)

                            Aber bei helleren Räumen - und wenn der Projektor zigtausend Lumen hat - ist ohne richtige Leinwand nix mehr mit Schwarz und 3 D Effekte.
                            "Abgleichfunktion"
                            Eine korrekte Einstellung des Projektors erfolgt unabhängig von der Leinwand (von wenigen Exoten mal abgesehen). Auch partiell (Wolken) korrigiert der Projektor eigentlich nichts. Deshalb muss dieser auf ein schöne neutrale Farben eingestellt werden und die Leinwand sollte da nix verbiegen. Weder im Kontrast noch in den Farben.

                            Weiter musst du beachten, dass du in einem hellen Raum (entweder generell hell durch Fenster oder indirekt hell durch reflektiertes Licht) NIE einen guten Schwarzwert bekommst. Hast du hohen kontrast, kommsts dem Auge nur so vor (schau mal direkt in die Sonne - der blaue Himmel wirkt dann schwarz). Hast du aber keine großen Kontraste (typische Weltraumszene bei SciFi-Filmen), bleibt nur ein laschen Grau. Denn den Projektor, der Fremdlicht auf der Leinwand kompensieren kann, den hat noch niemand erfunden. Halte die flache Hand vor dass Objektiv. Siehst du dann die Leinwand? DAS ist dein bestmöglicher Schwarzwert.
                            Ein Heimkino-Raum hat absolut dunkel zu sein und die Wände sollten ebenfalls eher dunkel sein (ab einem mittleren Blau oder Weinrot ists meist okay. Muss nicht schwarz sein).
                            Sind diese Nebenbedingunen nicht gegeben, dann ist man mit einer selbsleuchtenden Leinwand, auch als TFT oder Plasma-TV bekannt, besser dran.


                            Originally posted by Kellerkind View Post
                            Allerdings findet er meinen Projektor augenbluterisch schlecht und spricht von irgendwelchen Flimmereffekten/Regenbogeneffekten oder so was, wo ich noch nie was von mitgekriegt habe, kenne das nur von meinen ersten DLPs mit 3 Fach Farbrädern, wie den PGM 25 X.
                            Der Z91 ist wirklich nichts besonderes. Der Sohn von nem Kumpel hat daran seine Playstation, selbst da nervt der RBE. Diesen kannst du übrigens nicht mit 3 Farbrädern verhindern, sondern mit 3 DLP-Panels. Dann brauchts kein Farbrad mehr.

                            Originally posted by Kellerkind View Post
                            Oder sie machen das Gegenteil und sind unscharf und milchig. Wir waren vor einiger Zeit bei bestes Bild bester Ton auf nem HD Workshop- mit den Riesensonyprojektor.

                            Das war für mich sehr ernüchternd. Schwarz war trotz 12.000:1 Kontrast eher milchig und Schärfe komplette Fehlanzeige. Sah alles aus wie gemalt.
                            Da musst du aufpassen, dass du die pixelige Struktur der etwas betagten DLP-Generation deines Projektors nicht mit Schärfe verwechselst! Wenn der Sony ein Pearl oder ein Blackpearl war, dann war der entweder komplett verstellt oder du hattest noch Bratfettspritzer auf deiner Brille :zung2:

                            Comment


                              #15
                              AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

                              Originally posted by Kellerkind View Post
                              PS: Ich empfehle außerdem nur 4:3 Leinwände und nicht den Schmalspurkram, da es unendlich viele 4:3 DVD s gibt, die man sonst gezwungen wird im Mickey Mopuse Format zu sehen.

                              Fast alles Musik DVD s wurden bis vor 2 Jahren auf 4:3 produziert!

                              Daher ist auch ein entsprechender 4:3 Projektor absolute Pflicht.

                              Ich habe mal in meiner Sammlung gecheckt:

                              Spielfilm und Musik knapp 500 4:3 Produktionen!!!!!

                              Heute kriegt man anscheinend nur noch im Profisektor amtliches 4:3 Geraffel.:diablo:

                              Hallo Werner,

                              gerade weil nur noch 16:9 produziert wird,halte ich es für richtiger in eine entsprechende Leinwand zu investieren.4:3 ist so dermaßen veraltet,das will kein Mensch mehr(zumal das zu den heutigen Produktionen auch gar nicht mehr passt).Pflicht ist wenn dann eine 16:9 Leinwand und kein veraltetes Format.
                              Last edited by Replace_01; 13.12.2007, 16:23.

                              Comment

                              Working...
                              X

                              Debug Information