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Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

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    Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

    Ich habe seit einiger Zeit drei Paare Röhrenverstärker der Firma Nestorovic Labs.



    Das erstes Paar kaufte ich gebraucht Anfang 1990. Dieses habe ich voll belastet (6-8 Stunden am Tag) bis vor ein paar Jahren. Vor fünf Jahren bekam ich von Nestorovic ein zweites Paar als Ersatz. Leider bekam er einen Hirnschlag als er dran war, den zweiten Monoblock für mich bereitzumachen (vor zwei Wochen verstarb er). Dieses Paar lag bei ihm seit langen und sie waren nicht für den Verkauf gedacht. Ich nahm sie, obwohl ich wüsste, ein war nicht optimal.
    Das dritte Paar kaufte ich ganz billig von einem 73 jährigen Herr in New York, der nicht mehr gut hören konnte. Dieses Paar war in besten Zustand, obwohl die letzten Updates nicht durchgeführt wurden. Ich habe sie fast vollständig gemacht.

    Das erste Paar ist das, welches am "schlechtesten" klingt, obwohl vor 3 Jahren die grossen Elkos ersetzt wurden. Ich höre mehr Verzerrungen mit diesem Paar als mit den anderen.

    Nach dem ich so viel gutes von den Teilen der Firma Mundorf gehört habe, beschliesse ich ein Experiment zu machen: alle Kondensatoren im Signal-Weg durch Mundorf Oil-Gold-Silber-Kondensatoren zu ersetzen.
    Ende letztes Jahrhunderts hat Nestorovic einen Upgrade angeboten, nähmlich auf MultiCaps-Kondensatoren der Typen PPM umzusteigen.
    Also eine Änderung der Kondensatoren im Signalweg als möglicher Gewinn der Klangqualität liegt in der Philosophie von Nestorovic.

    Hier sieht man die Kondensatoren im Signalweg:



    Es sind 7:
    - 4 x .47 uF
    - 2 x 1.0 uF
    - 1 x 8.0 uF

    Das grosste Problem war die Grösse der Mundorf Kondensatoren. Ich müsste ziemlich viel Zeit nehmen, sie im Gerät einzubauen. Da auch die Drähte grösser sind als die von MultiCap müsste ich mit einem Dremel die Löcher auf der Platine vergrössern mit der Risiko die Metall-Führungen(?) kaputtzumachen, da sie über 20 Jahren alt sind.
    Ich habe die Lötstellen mit dem Silver/Gold Lötzinn von Mundorf.

    Seit ungefähr 15-20 Stunden laufen die NA-1 mit Mundorf-Kondensatoren und meine Höreindrücke sind:

    1) keine grosse Änderung im Klang sind zu hören. Bei der Basswiedergabe, allgemeiner Klangfarbe und Dynamik: kein hörbarer Unterschied von mir.

    2) Ich habe den Eindruck, dass der Klang sauberer ist, vor allem im Hochtonbereich. Ich will im Moment keine Vergleiche mit den anderen Paare aber ich könnte meinen, dass die Mundorf-Version klingen auch im Vergleich zu den anderen sauberer im Hochtonbereich.

    3) Bei der 5. Sinfonie von Mahler empfinde ich die Geigen vielleicht seidiger aber die Flöten, Oboen und Klarinetten scharf und Hochton-betont jedoch nicht schrill.

    4) Allgemein finde ich, der Klang hat ein Bisschen an Transparenz verloren, was mir sehr Leid tut.

    5) Das Klangbild klingt stabiler bzw ruhiger, was n.m.M. als Folge des sauberen Hochtonbereichs zu betrachten ist.

    6) Bei 2-3 CDs hatte ich den Eindruck, dass die Auflösung höher war wenn schon auf jedem Fall nicht viel.

    7) der Nachklang bei den Instrumenten (in diesem Beispiel vom Klavier) ist kleiner. Vielleicht liegt es daran, dass ich den Hochtonbereich weniger offen empfinde. Der Klang ist aber nicht dumpf.

    Im Moment bin mir noch nicht sicher, ob diese Änderungen für mich einen Vorschritt bedeutet. Ich werde noch einige Wochen mit diesen modifizierten Endstufen hören. Die Preis-Unterschiede zwischen den Mundorf-Kondensatoren und die MultiCap sind riesig (ungefähr Faktor 10).


    Gruss

    titian
    Zuletzt geändert von Titian; 01.06.2009, 10:56.
    Zur Information:
    Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
    Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

    #2
    AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

    Hallo Titian,

    die richtigen Kondensatoren für die entsprechende Position zu finden, ist nicht trivial.
    Daher ist nicht garantiert, dass der Austausch auf die Mundorf Typen endeffektlich positiv verläuft.
    Die Gründe dafür können vielfältig sein.
    Bei Wickelkondensatoren spielt es schon eine Rolle, mit welchem Wickelsinn sie eingebaut werden.
    Desweiteren muß man darauf achten, dass möglichst keine elektromagnetischen Störfelder auf den Kondensator wirken können.
    Dies ist bei stark vergrößerten Kondensatoren nur schwer zu gewährleisten.

    Grundsätzlich müssen die Kondensatoren in der neuen Position einspielen. Das kann bei kleinen Strömen lange dauern.
    Daher macht es Sinn, die Änderung erst nach einiger Zeit zu bewerten.

    Grüßle vom Charly
    Bleibt demokratisch! Das ist ein hohes Gut.
    Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung

    Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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      #3
      AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

      Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
      Grundsätzlich müssen die Kondensatoren in der neuen Position einspielen. Das kann bei kleinen Strömen lange dauern.
      Hat man Erfahrungswerte bei Mundorf-Kondensatoren?
      Zur Information:
      Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
      Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

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        #4
        AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

        Zitat von Titian Beitrag anzeigen
        Hat man Erfahrungswerte bei Mundorf-Kondensatoren?
        Persönlich habe ich keine Erfahrungen mit Mundorf Kondensatoren. Kannst dich an Dirk wenden.

        Grüßle vom Charly
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          #5
          AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

          Heute Abend habe ich weitere zwei Änderungen durchgeführt:
          - neue Kaltgeräteeinbaustecker von Furutech
          - neue WBT Chinchbüchse

          Der Klang hat sich weiterentwickelt:
          - ich empfinde keine Probleme mit den Flöten, Oboen und Klarinetten
          - das Klangbild ist wesentlich klarer und präziser als ohne Mundorf-Kondensatoren. CDs welche ich vorher Mühe gehabt habe, sie laut zu hören, habe ich jetzt keine Probleme. Ohne A/B-Tests kann ich schon jetzt behaupten, dass diese Tatsache zeigt mir, dass die Unterschiede frappant sind. Vor kurz habe ich die 3. Sinfonie von Bruckner dirigiert von Wand (ältere Aufnahme). Vorher konnte ich sie fast nicht hören mit Konzertsaal-Lautstärke, weil ich einige Verzerrungen hörte. Heute ging das absolut problemlos, eigentlich ich hätte auch lauter hören können und alles erstaunlich klar und transparent.
          - der Klang ist transparenter geworden. Vielleicht noch nicht genug für mich aber mehr als durchschnittlich
          - bei der 3ten Sinfonie von Bruckner empfand ich, dass die Bläser präsenter waren. Da ich keine A/B-Tests gemacht habe, bin ich mir nicht sicher.

          Allgemein finde ich ganz gut, dass ich diese Änderungen gemacht habe. Der Aufwand war gross, weil alle neue Teile nicht gleich gross, wie die vorherigen waren. Ich müsste auch die Löcher für die Stecker im Metall-Chassis vergrössern.
          So habe ich die dritte von Bruckner nie erlebt. Morgen werde ich weiter hören, wie andere CDs klingen. In einem Monat entscheide ich, ob ich auch die anderen zwei Paare NA-1 ändern werde.

          Gruss
          Zur Information:
          Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
          Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

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            #6
            AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

            Titian,

            hast du die Werte der Kondensatoren, 1:1 übernommen?

            Bei meiner Endstufen-Aufwertung habe ich in etwa
            10-20% des Wertes vom Elko gewählt.

            Allerdings habe ich keine mundorf´sche Elektronik eingebaut, sondern alte Bestände von Siemens (diese hat mir ein Freund geschenkt)

            Es handelt sich da um MKL und MKT- Kondensatoren...

            Ich habe noch ein paar übrig, könnten für dich wirklich interessant sein...

            Ich mach mal ein Päckchen fertig, und überlasse dir diese...

            Mir gefällt sowieso dieses "Spiel" > ältere Geräte aufzuwerten > man lernt dazu, und es geht einen Schritt nach vorne > klanglich:daumen:

            Volkhart

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              #7
              AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

              Hallo Titian !

              Wenn du an weiteren Experimenten mit HighEnd-Kondensatoren interessiert bist:
              http://www.bt-vertrieb.de/productsit...enFrameset.htm
              und
              http://www.thel-audioworld.de/bautei...mmX/glimmx.htm

              Ich habe Mundorf Kondensatopren in der FW meiner Lautsprecher verbaut - ausgetauscht. Im Hochtonzweig sitzt ein Silver/Gold. Nach anfänglicher Überbetonung des unteren Hochtonbereiches war nach einer Einspielzeit von ca. 100 Stunden (teilweise mit XLO Burn In CD) nichts mehr zu hören. Der Hochtonbereich klingt nicht mehr scharf sondern angenehm, frei jeder Schärfe und ungeheuer fein auflösend.

              Grüße, dB

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                #8
                AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                Bis auf die 8.2 uF welche 8.0 uF Kondensatoren ersetzen, habe ich die Werte nicht geändert.
                Ich brauche keine Kondensatoren mehr, da ich habe alle im Signalweg ersetzt.
                Danke für den Angebot, Volkhart.

                Dezibel, danke für die Links. Interessant wäre schon die anderen zwei Paar NA-1 abzuändern.
                Es ist gut, wenn ich Links von anderen Kondensatoren-Hersteller bekomme.
                Ich habe auch mit Aesthetix darüber gesprochen. Sie benützen für die neueste Upgrade (Version Eclipse) ich glaube neu entwickelte Kondensatoren (Stealth Caps von Peter Moncrieff). Ich habe versucht ein bisschen zu googeln, aber fand nichts.
                Zur Information:
                Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
                Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

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                  #9
                  AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                  Hasllo Titian,

                  Nehme zu den 8,2 µf einen etwa 0,082µf kleinen MCap Supreme Silber Gold oder Silber/Gold/Oil dazu, dann stimmt das Ganze wieder.

                  Zum Burn in: Die Öl Sorten brauchen schon etwas länger als die "nicht" Oil Typen, aber nicht so lange wie z.B. Jensen Oil/Paper.

                  Ich selber brenne die so ein, dass ich die Caps zwischen +/- der 230Volt Leitung klemme und mind. 24Std bei den nicht Oil und mind. 48 bis 100Std. bei den Oil Typen ein-brennen lasse. Achtung "Lebensgefahr" nur für erfahrene Leute!!!

                  Aber dann sind die eingebrannt und klingen schon zu 95% so wie die später klingen können.

                  Machst du das nicht, kann es gerade bei den Oil Typen sehr lange dauern, Ergebnis: Etwas dunkel nicht so fein auflösend und etwas harsch / nicht geschmeidig im Klang.


                  Gruss,

                  Dirk

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                    #10
                    AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                    Danke Dirk für die Informationen.
                    Es ist zu spät jetzt, alle Caps mit 220V einzubrennen. Sie klingen im Moment ganz gut (vielleicht mehr Transparenz wäre noch besser).
                    8.2 uF ist nicht so schlimm, weil die 8.0 uF von vorher hatten eine Abweichung +-10%. 8.2 liegt völlig drin.

                    Wie lange ist "sehr lange"?

                    Wenn ich die anderen Endstufen ändere, werde ich die Caps zuerst mit 220V einbrennen. Die Frage ist, ob ich wieder die Mundorf Gold/silver/oil, Jensen, Stealth Caps oder etwas anderes ausprobieren.
                    Zur Information:
                    Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
                    Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

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                      #11
                      AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                      Hallo Titian,

                      Die Frage ist, was möchtest du?

                      Meine Lieblings Caps sind derzeit: Mundorf Silber / Gold und Silber / Gold / Oil sowie die Duelund VSF Cu-foil/paper. Die Duelund CAST Cu-foil/paper habe ich leider noch nicht ausprobiert aber das könnte auch noch spannend werden.

                      Lange heißt: Es hängt mit der Leistung zusammen. Wenn "nur" feinste kleine Ströme da durch laufen, kann das locker mal bis über 300 Std. dauern. Bei den CU von Jensen dauert das locker drei Monate bis zu einem Jahr!!!

                      In einem LS verbaut geht das natürlich viel schneller und ist bei einem Lauthörer schon nach wenigen Tagen eingebrannt.

                      Spannung x Ampere und Zeit :-)

                      Die kleinen Bypass Caps, ca. 10% der µf Größe, solltest du unbedingt dazu löten, wirst sofort den Unterschied hören und spüren. Das Steroebild wird tiefer und mehr 3D und die Feinstauflösung geht spürbar nach oben.

                      Ich selber packe da noch gerne einen kleinen Silber/Mica dazu. Hoffendlich gibt es bald einen Silber/Gold Mica von z.B. Mundorf.


                      Gruss,

                      Dirk
                      Zuletzt geändert von replace_03; 08.06.2009, 21:39.

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                        #12
                        AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                        Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
                        Die Frage ist, was möchtest du?
                        Vorher wollte ich weniger Verzerrungen, ein klarer Bild, wo die Kontouren der Instrumenten ein Bisschen deutlicher sind.
                        gestern Abend / Nacht beim Hören der 3. Sinfonie von Bruckner, habe ich mich gesagt, ich muss aufpassen, dass es nicht zu klar und wie eine Klang-Lupe wird. feif: :stop:


                        Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
                        Die kleinen Bypass Caps, ca. 10% der µf Größe, solltest du unbedingt dazu löten, wirst sofort den Unterschied hören und spüren. Das Steroebild wird tiefer und mehr 3D und die Feinstauflösung geht spürbar nach oben.

                        Ich selber packe da noch gerne einen kleinen Silber/Mica dazu. Hoffendlich gibt es bald einen Silber/Gold Mica von z.B. Mundorf.
                        Wie sehen sie aus diese kleine Bypass Caps? Sind die Orange Drops auch Bypass Caps? Hast du einen Link zu den Silber/Mica ?
                        Zur Information:
                        Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
                        Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

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                          #13
                          AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                          Hallo Titian,

                          Grundsätzlich ist der Silber/Gold oder Silber/Gold/Oil in ca. 0,01 bis 0,1 µf der wichtige Bypass Cap, also in etwa *10% von deinem großen Cap. Der SIlber Mica wird nur noch als "Verfeinerung" beigefügt und auch hier sollte der Wert etwa *10% Größe des "Bypass" Kondensators haben.

                          *10% ist ein vereinfachter Wert der aber je nach Kondensatortyp und Klang variert werden kann.

                          Ich selber tendiere bei S/G oder Mica eher in Richtung 5-7,5% bei Styroflex eher in Richtung 15%.

                          Hier noch ein Link zum Silber Mica:
                          http://ch.farnell.com/glimmer-versilbert

                          Gruss,

                          Dirk

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                            #14
                            AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                            Letztes Jahr haben Florat und ich MUNDORF besucht, da es darum ging die Bauteile für die SETA AUDIO BESA auszusuchen.

                            Die Silber / Gold / Oil waren definitv hörtechnisch gesehen die beste Wahl für Florats Lautsprecher. In diesem Zusammenhang diskutierten wir mit Raimund Mundorf die Paralellschaltung von mehren Kondesatoren. Laut seiner Aussage, und diese sind technisch sehr fundiert, ist bei den Silber / Gold / Oil das Paralellschalten von kleineren oder mehreren Kondesatoren nicht notwendig. Er begründete dies unter anderen mit der speziellen Wicklungsform in diesen Kondesatoren.
                            Happy listening, Cay-Uwe

                            http://www.sonus-natura.com/

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                              #15
                              AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

                              Hallo Cay-Uwe,

                              Die Aussage vom Raimund ist exakt richtig und natürlich technisch belegbar, dass ist eben das besondere an der Supreme Wickeltechnik, aus dem gleichem Grund ist es auch völlig bei dieser Art Kondensator auch völlig egal in welche Richtung er eingebaut wird.

                              Aber das alles hat mit dem "Grundsätzlichem" eines Kondensator nichts zu tun.
                              Ein kleiner Kondensator der gleichen Baureihe ist "immer" schneller als ein größerer. Es ist da dabei auch völlig egal welcher Kondensator von welcher Firma, es bleibt beim Gleichem.

                              In diesem Fall kann eben zu einem ca. 8µF Supreme S/G/O ein 0,1 bis 0,8 µF Supreme S/G/Ö parallel geschaltet werden und jeder kann das sofort akustisch nachvollziehen bzw. hören. Wenn also zum Hauptkondensator ein wesentlich kleinerer dazu geschaltet wird, besonders wenn es um die Transientenwiedergabe und die zeitliche Raumauflösung geht, wird man es hören und spüren können, probiere es einfach mal aus. :zwink:

                              Gruss,

                              Dirk
                              Zuletzt geändert von replace_03; 09.06.2009, 12:59.

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