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Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

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    Klaus Witte hat mir mal bei einer HT-Weiche beschrieben, dass er bei zwei verschiedenen Caps vor dem Hochtöner Inhomogenitäten wahr genommen habe. Allerdings bezog sich diese Aussage auf eine Weiche, bei der der größere Kondensator zusätzlich mit einem Pegelbegrenzer die tieferen Frequenzen des Hochtöners bedämpfte während der kleinere ohne Widerstand den höchsten Frequenzen freien Lauf ließ.
    Ob dies im Vergleich zu wirklich parallel laufenden Caps ein Unterschied macht?
    Werde berichten, sobald die True Copper Kondensatoren da sind und sehen, inwiefern Unterschiede im Mittelton entstehen.

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      Kurz ein kleiner Zwischenbericht:
      habe gestern den Mittelton-Kondensator von 100% Clarity MR auf 92% MR und 8% True Copper abgeändert.

      Die ersten 20 Minuten waren viel versprechend,danach ging es einspielbedingt wie bisher bei jedem Wechsel erstmal abwärts. Wenn das Endergebnis auch nur annähernd die Anfangsphase wieder erreicht, würde ich diese Modifikation in meiner Konfiguration aber immer wieder so machen wollen.

      Für Keramikmembranen sind die zusätzlichen True Copper meiner Meinung nach ein Segen: mehr Weichheit und trotzdem 3D-artiger mit dem richtigen Schuss Wärme.

      Werde berichten, was sich nach der ersten Einspielphase ergibt.
      Danach steht dann der Austausch der Supreme gegen die MR mit 5-10% True Copper vor den Tieftöner an.

      Kommentar


        Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
        Bei den Obigen bringen für meine Ohren Bypässe eher Verschlechterungen, habe es mit Glimmer, Teflon, MR, TC, den EROs und vielen anderen probiert.

        Peter

        Hallo Peter,
        irgendwann wird bei mir das Thema Koppelkondensatoren auch anstehen. Insofern ist es mehr als interessant, über Deine Erfahrungen und Prioritäten zu hören, bzw. warum Du Dich in Deiner Kette für welche Typen entschieden hast.
        Bestimmt geht das hier auch noch mehreren so.

        Grüße

        Marc

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          'ne kurze Antwort fürs Erste:

          Tut euch den ganzen Sch... des Vergleichhörens bitte nicht an, ihr werdet wahnsinnig dabei tagelang immer die gleichen Musikstücke zu hören:teach:

          Lest nix im web, v.a. keine Ranglisten vermeintlicher Gurus:tot:

          Probiert es zunächst mit 'Stangenware', reicht für normale Ansprüche meist aus, die Boutiqueware ist meist auch nicht besser

          Probiert nicht zuviele unterschiedliche Caps aus, irgendwann muß es auch 'gut' sein. Meist bewegt man sich eh nur seitwärts, es wird anders, aber nicht besser

          Bypassen macht das Ganze nur noch komplizierter


          So, genug für heute
          Peter

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            Hallo Peter

            Das finde ich auch keine gute Idee, 10 -20 Caps auszuprobieren ausser man tagelang "Testen" möchte. Das ist nicht mein Fall.
            In meinen Endstufen habe ich Stangenware und auch 2 verschieden Boutiquewaren ausprobiert. Differenzen sind da, direkt vergleichen ist nicht so aufwändig da die Caps in separaten Geräten gleiches Typ eingebaut wurden. Ob es sich für diese Differenzen den Aufwand lohnt, soll jeder für sich entscheiden. Natürlich kommt es auf die Ansprüche an.
            So wie ich es jetzt beurteilen kann, hat der Einbau der Z-Foil-Widerständen im Signalweg klanglich am Meisten gebracht.

            Diese Änderungen für mich haben einen deutlichen Vorteil gebracht: Knowhow vom Gerät.
            Jetzt kann ich diese fast 30-jährigen Röhrenstufen selber reparieren. Langsam lerne ich den Einfluss jedes Teils auf dem Klang.
            Das braucht man wenn man DIY-Geräte hat oder, wie in meinem Fall, Geräte ohne professionelle regionale Wartungsstelle. Natürlich stellt sich die Frage, ob man so was überhaupt kaufen sollte. In meiner Situation, wo der Klang erste Priorität hat, erübrigt sich die Frage.

            Danke für deinen Beitrag und für den Hinweis auf andere Aspekte der akribischen Suche nach Verbesserungen.
            Zur Information:
            Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
            Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

            Kommentar


              Zitat von Titian Beitrag anzeigen
              Ich denke mein Vorgehen sollte folgendes sein:
              - 100 bis 200 Stunden das Gerät laufen lassen (nochmals Bias einstellen)
              - Die Mundorf-Version mit Stealth-Version vergleichen
              - Feststellen, ob es Klangunterschiede mit den verschiedenen Bypass gibt (ich meine ob ich sie höre). Beispiel mit Vishay MKP1837.
              - Entscheiden, ob ich andere Kondensatoren ausprobieren sollte. Ein Name habe ich schon: Rike S-Caps.
              - Wenn ein klanglicher Nachteil der Z-Foil weiter besteht, ausprobieren ob die Verwendung weniger Z-Foil klanglich besser wäre.
              - Entscheiden, ob ich das Original-Paar ändern möchte.
              Das Ergebnis des Hör-Vergleichs zwischen Mundorf und Stealth Caps ist:
              - die Stealth Caps haben eine ausgeprägtere obere Bereich (keine Messungen durchgeführt)
              - die Stealth Caps sind sauberer im oberen Bereich und im Tiefbass
              - die Mundorf wirken wuchtiger

              Persönlich gefällt mir besser die Stealth Caps aber ich kann mich vorstellen, dass in anderen Anlagen die Mundorf besser passen könnten. Ich denke auch, dass ich für Rock Musik die Mundorf-Variante wählen würde.
              Ein Problem für die Stealth Caps könnte die Wiedergabe der Klassik-Aufnahmen der 60-70 Jahre mit den damaligen Mikrofonen, die die Hochfrequenzen verstärkten. Das wird auffälliger beim Hören.
              Ins Gesamt bin ich sehr zufrieden damit, dass ich mit dem Thema befasst habe. Die Original Version der Endstufen ist wirklich sehr gut aber mit diesen Änderungen kann man mehr Transparenz, Sauberkeit rausholen. Das merkt man nicht nur bei den grossen Tutti vom Orchester.
              Inzwischen habe ich die Rieke-Caps bekommen aber ich habe im Moment keine Lust, sie einzubauen.
              Zuerst hat die Teil-Renovation des Hauses Priorität.
              Zur Information:
              Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
              Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

              Kommentar


                Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
                'ne kurze Antwort fürs Erste:

                Tut euch den ganzen Sch... des Vergleichhörens bitte nicht an, ihr werdet wahnsinnig dabei tagelang immer die gleichen Musikstücke zu hören:teach:


                Peter
                Wahrscheinlich der Tipp mit dem besten Leistungs-Preisverhältnis.

                Nachdem jetzt endlich die Einspielphase rum ist kann ich mich beim besten Willen nicht mehr mit ausreichender Zuverlässigkeit an die Unterschiede zwischen den Caps erinnern. Sicher ist nur, dass der Austausch von nicht direkt im Signalweg liegenden Elkos gegen MKPs eine nachdrücklich hörbare Verbessung in der Basswiedergabe bewirkt hat.

                True Copper gegen MCaps Supreme? Vielleicht klingen die Copper wirklich schöner und das nächste mal würde ich wegen der besseren Räumlichkeit die Silver/Gold nehmen und mich hinterher über den fehlenden wärmenden Glanz ärgern, den die Copper mitgebracht hätten.

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                  Mundorf - aber haben die auch Unipolare Elkos?

                  Blackgate Elkos waren seinerzeit so ziemlich das Beste was man einsetzten konnte. Leider gibt es diese Firma nicht mehr!
                  Die habe ich bei einem KHV am Ausgang: BlackGate NX 1000 uF 25V
                  Nach einer Einspielzeit meiner Meinung „unhörbar“
                  Fritz
                  KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                  Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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