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Tinnitus

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    #16
    Hallo,

    das ist mein erster Beitrag hier.

    bzgl,:
    Was mich interessieren würde, wer von Euch leidet an Tinnitus und seit wann?
    Kann ich ein Lied singen. :traurig:
    Angefangen hat es ca. 2009 nur Links. Das erstemal 2011 in der HNO-Uni Mainz. Es Interessiert keine Sau woher dein Tinnitus kommt.

    Jetzt beidseitig und wird alls Stärker sind aber Unterschiedliche Frequenzen.



    Bei mir ist es das volle Programm. Das heißt, HWS C4 - C7 starker Verschleiss leichte Skoliose mit Beckenschiefstand und CMD.
    Viele Leute unterschätzen gerade die craniomandibuläre Dysfunktion.
    Kleiner Test z. B.: Beiße auf ein Stück zusammen gerolltes Taschentuch, das hinten zwischen die Backenzähne gelegt wird und schon kann man den Kopf weiter zur Seite drehen.

    Die ganzen Software Tools/ Beißschiene und auch Tinnitus Noiser mögen zwar etwas Helfen, aber im Grunde geht es
    nur um KOHLE KOHLE KOHLE.
    Wenn man keine hat, hat man Pech gehabt!

    Ich war in FRA bei einem Prof. und habe für einen sogenannten Stick aus Plastik und eine Beißschiene 500€ bezahlt.

    Ich werde bald Wahnsinnig. :traurig::traurig:

    Pfeifende Grüße
    Theo

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      #17
      Zitat von Pedro Beitrag anzeigen
      Meine Frau fängt gerade an sich beruflich mit dem Phänomen "Tinnitus" zu beschäftigen.

      Was mich interessieren würde, wer von Euch leidet an Tinnitus und seit wann?

      Beste Grüße
      Peter
      Vor ca 9 Jahren zum ersten Mal Probleme nur links pfeifen aber nicht permanent, das ging nach einigen Monaten von selbst weg bzw wurde deutlich besser.

      Nun seit ca 9 Wochen temporäre Pfeifen links und permanent seit ca 3 Wochen.
      HNO sagt: alles gut.
      MRT sagt: alles gut
      Blutwerte sagen: alles gut
      der Osteopath/ MT sagt: wir kennen uns 4 Jahre und Du hast ja jeden scheiss ausprobiert wegen Knieproblemen (Atlas-Korrektur usw usw usw - früher Triathlet). Nackenbereich ist Dein Schwachpunkt. Lass uns daran arbeiten.

      Die Frequenz links "moduliert":
      immer vorhanden ist ein sehr hochfrequentes Rauschen
      zusätzlich zu 80% der Zeit überlagert von einem sehr nervigen hochfrequenten "Sinus Ton".
      Stehe somit wieder am Anfang mit dem Tinnitus.
      Nur ist es diesmal schlimmer.

      Stress hatte ich in den letzten Jahren wahrlich genug.
      Knalltraumen/Lärm kann ich ziemlich sicher ausschließen.
      Ton: Neumann KH420 (3), KH120 (4), Subwoofer (4)
      Bild: JVC X 7000, Lumagen Radiance Pro (19pt Cube Calibration via Lightspace, Calman)
      KH: STAX 009, Audeze LCD Classic, STAX 353x, Alpha Centauri High-Amp, Chord Hugo 2, Etymotic SR
      Quellen: Roon, Auralic Altair, Auralic Aries mini - ansonsten wechselnd

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        #18
        @ Theo: Ich kann Deine Frustration sehr gut nachempfinden. Man gibt sich einfach viel zu wenig Mühe mit dieser Problematik.

        Ich habe in 2011 auch plötzlich Tinnitus bekommen. Der Trigger war bei mir beruflicher Stress. Meine Erfahrung war ebenfalls, dass die HNO-Ärzte im Grunde genommen mit dieser Diagnose überfordert sind. Habe alles ausprobiert, was die Medizinwelt so hergibt. Ich bin dann schließlich bei einer Heilpraktikerin gelandet, die ausschließlich asiatische Heilmethoden anwendet. Alleine das Anamnesegespräch hat 1,5 Stunden gedauert, so viel Aufmerksamkeit hatte ich bis dahin noch von keinem Heilkundigen bekommen. Dann Blutuntersuchung, Stuhlproben, Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten... Ich bin dann ca. 9 Monate mit einer Mischung aus Akupunktur, Ohrakupunktur, koreanischer Handakupunktur, sowie Moxabustion und Osteopathie behandelt worden. Ich musste chinesische Heilkräuter, Darmbakterien und Heilpilze einnehmen. Der gewogene Mitleser wird jetzt vielleicht schmunzeln, aber es hat etwas gebracht. Ich bin 1 x die Woche 100 km hin - und zurück gefahren und war mindestens 2 Stunden in Behandlung.

        Der Spaß hat mich dann ca. 9.000€ gekostet, aber m.E.sinnvoll eingesetzt.

        Was am Ende etwas gebracht hat, kann ich schwer beantworten. Vielleicht war es nur "Selbstheilung" oder mein absoluter Wille dieses Geräusch loszuwerden.

        Ich lasse mich heute regelmäßig von meiner Frau akkupunktieren, quasi als Prophylaxe.

        Meine Frau (auch HP), die aber überhaupt nichts von Globuli und Co. hält, vertritt die Auffassung, dass man grundsätzlich mit einer Ernährungsumstellung, Entspannungsübungen und körperlicher Ertüchtigung den Tinnitus ohne großen finanziellen Einsatz bekämpfen kann. Mann muss nur den Willen haben etwas zu ändern. Auf Milch, Fleisch und viele Genussmittel zu verzichten bedeutet für viele Betroffene einen Verlust an Lebensqualität. Für mich indes nicht, mein Tinnitus hat eher Lebensqualität gekostet.

        Also Theo gib' nicht auf und versuche es weiter die Töne aus Deinem Kopf zu verbannen. Unser Hobby ist es allemal wert. Übrigens... beim Musikhören war den Ton immer weg

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          #19
          @ Wolf: Dann bist Du ja zumindest in guten Händen. Versuche doch Entspannungsübungen (Yoga?) und lasse Testweise für sechs Wochen Fleisch, Milchprodukte und wenn es geht Bier/Wein weg. Zusätzlich 2 x Woche Sport. Wenn das Knie es zulässt leichtes Joggen. 30 Minuten. Sollte Deinem Osteopathen die Arbeit erleichtern. Wenn Du eine Veränderung merkst sollte das Dein Weg sein. Mir hat auch Magnesium in hohen Dosen geholfen, aber kann je nach Magen leicht abführend wirken.

          Grüße

          Peter

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            #20
            @ all: Ich wollte jetzt kein Medizin-Thread daraus machen. Aber Tinnitus kann einem wirklich den Spaß am Leben vermiesen. Das Böse daran ist, die Töne werden im Alter immer lauter und führen dann zu einer Schwerhörigkeit.

            Grüße

            Peter

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              #21
              Zitat von Pedro Beitrag anzeigen
              @ Theo: Ich kann Deine Frustration sehr gut nachempfinden. Man gibt sich einfach viel zu wenig Mühe mit dieser Problematik.

              Ich habe in 2011 auch plötzlich Tinnitus bekommen. Der Trigger war bei mir beruflicher Stress. Meine Erfahrung war ebenfalls, dass die HNO-Ärzte im Grunde genommen mit dieser Diagnose überfordert sind. Habe alles ausprobiert, was die Medizinwelt so hergibt. Ich bin dann schließlich bei einer Heilpraktikerin gelandet, die ausschließlich asiatische Heilmethoden anwendet. Alleine das Anamnesegespräch hat 1,5 Stunden gedauert, so viel Aufmerksamkeit hatte ich bis dahin noch von keinem Heilkundigen bekommen. Dann Blutuntersuchung, Stuhlproben, Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten... Ich bin dann ca. 9 Monate mit einer Mischung aus Akupunktur, Ohrakupunktur, koreanischer Handakupunktur, sowie Moxabustion und Osteopathie behandelt worden. Ich musste chinesische Heilkräuter, Darmbakterien und Heilpilze einnehmen. Der gewogene Mitleser wird jetzt vielleicht schmunzeln, aber es hat etwas gebracht. Ich bin 1 x die Woche 100 km hin - und zurück gefahren und war mindestens 2 Stunden in Behandlung.

              Der Spaß hat mich dann ca. 9.000€ gekostet, aber m.E.sinnvoll eingesetzt.

              Was am Ende etwas gebracht hat, kann ich schwer beantworten. Vielleicht war es nur "Selbstheilung" oder mein absoluter Wille dieses Geräusch loszuwerden.

              Ich lasse mich heute regelmäßig von meiner Frau akkupunktieren, quasi als Prophylaxe.

              Meine Frau (auch HP), die aber überhaupt nichts von Globuli und Co. hält, vertritt die Auffassung, dass man grundsätzlich mit einer Ernährungsumstellung, Entspannungsübungen und körperlicher Ertüchtigung den Tinnitus ohne großen finanziellen Einsatz bekämpfen kann. Mann muss nur den Willen haben etwas zu ändern. Auf Milch, Fleisch und viele Genussmittel zu verzichten bedeutet für viele Betroffene einen Verlust an Lebensqualität. Für mich indes nicht, mein Tinnitus hat eher Lebensqualität gekostet.

              Also Theo gib' nicht auf und versuche es weiter die Töne aus Deinem Kopf zu verbannen. Unser Hobby ist es allemal wert. Übrigens... beim Musikhören war den Ton immer weg
              Also 9000 ist viel Holz
              Vermutlich wäre es nach 9 Monaten auch so verschwunden.
              Hauptsache, es ist weg.

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                #22
                Keine Medikamente

                Hallo
                Habe selbst sowas nicht, aber ein paar Kunden von mir leiden daran.

                Es gab neuliche einen Report über Tinnitus, unter anderem auch von/bzw. mit der Charite in Berlin.

                Eindringliche Empfehlung von denen:

                Keine Medikamente helfen bei Tinnitus
                Ärzte, die Medikamente empfehlen sind dringend zu meiden.
                Ein Beispiel wurde genannt, wo ein Arzt wochen- oder monatelang Kortison
                gespritzt hat! Null Besserung !

                https://tinnituszentrum.charite.de/p...eninformation/


                .

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                  #23
                  Hier ein interessanter Artikel zum Thema

                  Tinnitus – alles eine Frage der Nackenmuskulatur?

                  http://www.stern.de/gesundheit/tinni...--7620856.html
                  Speak less. Listen more.

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                    #24
                    Meine Ex-Frau hat 2002 Tinnitus bekommen, durch Stress. Familiär und vor allem auch im Beruf. Und dann machte der Körper eben dicht und zwang sie ins Krankenhaus.
                    Da bekam sie Bettruhe und Kochsalzlösungen. Jo...naja ... hat gsar nichts gebracht.


                    Sie hat ihn bis heute. Es gibt wohl keine Behandlungsmethode, die da wirklich hilft. Vor allem wohl (das ist nur eine Vermutung meinerseits), weil sie nie entspannt sein kann.
                    Sie wird noch nicht einmal durch Cannabis ruhig. Sie kann sich nicht einfach fallen lassen, sondern versucht immer alles unter Kontrolle zu haben.Was für eine Illusion und was für ein Stress.
                    Ich bin da das Gegenteil von. Ich habe gar nichts unter Kontrolle, solange es noch mehr Menschen als mich gibt. Deswegen mache ich mir aber keinen Stress. Das Leben ist dafür viel zu kurz.

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                      #25
                      Ich laufe/jogge mittlerweile seit einem halben Jahr 3x die Woche 5 Kilometer. Das hilft. Der Tinnitus ist so gut wie nicht mehr da.

                      Grüße

                      Carsten
                      DynaVox X4000B | Pioneer A-70, N-50(K) | KEF LS 50 | Music Hall mmf 2.2 | Synology DS214+ | Auralic Aries LE + Ultra Low Noise Lineal Netzteil |
                      KH: Sennheiser: HD 800 | Beyerdynamic: T1 (2G), T5p (2G), T70p, DT 1770, Amiron Home Wireless | Focal Stellia |
                      Audeze LCD-3 (282… F/Alcantara) | Bose SoundSport Free | Bowers & Wilkins PX | Sennheiser Momentum True Wireless |
                      DAC/KHV: Marantz HD-DAC1 | ifi micro iDSD | Auralic Taurus MK II | Chord Mojo | Pioneer XDP-300R | Astell & Kern NORMA SR15

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                        #26
                        Bevor die Murmel (meine EX) sich in Bewegung setzt, schickt sie eher ihren neuen Mann auf die Piste.

                        Ich hoffe für dich, dass du das zumindest soweit in den Griff bekommst, dass er nicht mehr stört. Du entstresst dich durch das Laufen.

                        Viel Glück.

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