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    Eupen Kabel

    Zitat von tmr Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Sollte bei einer konsequenten Trennung von analog und digital nicht so die Rolle spielen (die Entfernung zum Erdungspunkt im Verteiler ist ja gleich lang, wenn die jeweiligen Steckdosen nebeneinander liegen).
    Die analogen Geräte hängen dann sowieso zusammen und ein möglicher Ausgleichstrom von der digitalen Seite müßte sich über den ebenfalls ferritisierten PE quälen.
    Die Verbindung Streamer -> DAC macht man dann eben z.B. über TOSLink und spendiert dem DAC, sofern er auf der analogen Seite sitzt, noch ein kleines Netzfilter.

    Gruss

    Thomas
    Hallo Thomas

    Gestatte mir eine Verständnisfrage.
    Wäre es bei 2 getrennten Zuleitungen, Analog/Digital, für das entkoppeln nicht sogar besser, diese auf 2 verschiedene Phasen zu legen ?

    Zum Punkt minimale Länge der Zuleitung einer Kette mit Ferritkabel fällt mir noch die Netzleiste von Pauler Acoustic ein. Diese hatte so grob 7m Ferritzuleitung, in der Beschreibung stand, man dürfe sie nicht kürzen, dies wäre bei Versuchen die ideale Länge. Genaueres hab ich nicht mehr auf dem Schirm. Obs ein Marketing-Gag war, kann ich nicht sagen.

    Bei der Laufrichtung von Signalkabel bin ich primär immer davon ausgegangen, wie Wolfgang bereits schrieb, das ein Schirm nur einseitig aufgelegt ist. Nun sagt der eine, Quellseitig, der andere Empfängerseitig.
    Bei ungeschirmten Kabeln fiel mir ein marginaler Klangunterschied auf, wenn ein Kabel wochenlang im Betrieb war. Dies aber nur für kurze Zeit, es scheint, das es sich beim "umdrehen" wieder formiert, und dann so spielt wie vormals "andersrum".

    Gruss
    Stephan
    Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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      Hallo,
      Zitat von aston456 Beitrag anzeigen
      Offensichtlich ist das Gehör so feinauflösend ( zumindest bei so Goldohren wie mir ....:lol, daß es Unterschiede detektieren kann, die mit Meßgeräten nur noch schwierig zu verifizieren sind.
      Zunächst muß man allerdings wissen, was und wo man messen muß. Das ist das Hauptproblem.
      Zitat von aston456 Beitrag anzeigen
      Bei dem von mir verwendeten SPDIF Kabel kann ich Laufrichtungsunterschiede detektieren, die allerdings nicht riesig, aber vorhanden sind.
      Du glaubst garnicht, was ich schon alles detektiert habe, was sich aber mit einigem Abstand und intensiver Untersuchung dann doch nicht verifiziert hat.

      Aber solange man mit seinen Erkenntnissen kein Geld verdienen muß, ist das alles nicht so kritisch.
      rost:

      Gruss

      Thomas
      http://www.highfidelity-aus.berlin/
      Gewerblicher Teilnehmer

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        Eupen Kabel

        Hallo zusammen

        Letztes Wochenende zeigte sich auch bei mir zuhause, das Eupen Kabel klare Vorteile bringen, wenn die Geräte Herstellerseitig nicht kompensieren. An meinem modifizierten Intel Nuc habe ich das werksseitige Schaltnetzteil gegen ein lineares ersetzt. Dies zeigte klanglich auch klare Verbesserungen. Bedeutend mehr innere Ruhe, Kraft in allen Frequenzen, Stabilität und eine tolle Langzeittauglichkeit. Das Netzteil hatte ich in meine Zweitanlage verfrachtet, und das einfache Schaltnetzteil an den NUC gemacht. Dazu habe ich den gleichen Steckplatz in einer mit Silber verdrahteten Netzleiste verwendet. Hinterm NUC kommt dann ein Singxer SU-1, welches "eigentlich" galvanisch trennt. Musik angemacht, und das pure Grauen erfahren. Eine innere Unruhe in der Musik, zischeln kann man das nicht nennen, weil nicht heraushörbar, alles wirkt kraftlos, das man nach 10 Minuten freiwillig ausmachen möchte.
        Neben der Kette liegt noch eine Netzleiste mit dicker Ferritzuleitung, diese befeuert dann den TV, eine Beleuchtung, und alles, was nicht mit Stereo zu tun hat. also mal flugs das NUC Netzteil dort eingesteckt, und siehe da: Besser. Die innere Unruhe geht zurück, es wirkt zwar bedeckter, aber nicht wirklich matt, auch nicht so träge. Würde man nur diesen Versuch beurteilen, käme man ganz klar auf ein: Ferrit her.
        Darauf aufbauend dann einfach mal das Linearnetzteil in beiden Netzleisten versucht. Ganz gleich welche Leiste, klanglich lag es bedeutend vorn, spielt mühelos auch am gefilterten Schaltnetzteil vorbei, und zeigt in der Filterleiste etwas weniger Atmosphäre, eine leichte Trägheit. Es ist aber keinerlei Zugewinn an innerer Ruhe, Stabilität, Langzeitcharakter erkennbar.
        Wobei das Schaltnetzteil sehr stark vom Filtern profitierte, möglicherweise auch durch Rückstreuung, beide Leisten liegen auf einer Phase. Ich wollte nun nicht weiter probieren, es würde mich aber nicht wundern, wenn nur durch das "nachteilige" Netzteil auch eine Filterung der anderen Geräte Vorteile zeigen würde. Wie ich zuletzt schonmal erwähnte, suche ich lieber den Störenfried, und schmeisse ihn raus. Wenn nicht möglich, würde es vielleicht auch ausreichen, ihn so stark wie möglich zu Filtern.

        Gruss
        Stephan
        Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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          Hallo,
          Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
          Gestatte mir eine Verständnisfrage.
          Wäre es bei 2 getrennten Zuleitungen, Analog/Digital, für das entkoppeln nicht sogar besser, diese auf 2 verschiedene Phasen zu legen ?
          Aus Sicherheitsgründen würde ich sowas nicht machen.
          Im worst case hast du bei Gerätedefekten u.U. auf einmal die doppelte Netzspannung auf den Geräten.

          Gruss

          Thomas
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          Gewerblicher Teilnehmer

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            Guten Abend,

            die Bohrung vom Hörraum (Bild 1) runter zum Keller (Bild 2) ist jetzt drin. Das Problem (bin zum Glück nicht auf Armierung getroffen) war nicht so sehr das Loch durch insgesamt 28cm, davon 24cm Beton, zu bohren, sondern in zwei übereinander liegenden Räumen genau die Position zu bestimmen wo die Bohrung unten herauskommen soll. Hat aber ganz gut geklappt, muss jetzt nur noch waagerecht durch die verholzte 36er Kalksandstein-Wand bohren; ein "Kinderspiel" gegen die Betondecke...feif:

            Viele Grüße: Wolfgang
            .
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              Hast Du mit dem Hammer eine "Schlagbohrmaschine" gebaut???
              :grinser:
              Gruß
              Guido
              ...mehr Senf...

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                Nein Guido...*lach*...

                Mit dem Hammer und dem Schraubendreher (so einen schmalen Meißel habe ich nicht) habe ich die Ränder des Loches ein wenig erweitert um die scharfen Kanten zu brechen. Da kommt zwar ein dünnes Lerrohr aus Polycarbonat rein, aber mit abgerundeten Rändern rutscht das da leichter durch. Das bestellte Eupen Kabel ist übrigens heute noch gekommen. Bin echt neugierig ob sich dann noch was tut.

                Viele Grüße: Wolfgang
                .
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                  Moin Wolfgang,

                  ich muss das überlesen haben, was genau verlegst Du jetzt?

                  2,5 mm2 Ferrit, je für digital und analog getrennt?




                  P.S.: Wobei diese Trennung in der Praxis schwierig ist, denn die meisten Consumergeraete sind sowohl digital als auch analog, z.B. DAC's......
                  Gruß
                  söckle

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                    Morgen Söckle,

                    ich verlege 1,0mm² Eupen Ferritkabel vom Sicherungsschrank im Keller in den Hörraum. Von dort geht es weiter - ebenfalls mit 1,0mm² Ferritkabel - zum "Tower" mit Power Cleaner und Thel Filter. Daran angeschlossen ist die LS-Anlage.

                    Ein zweites 1,0mm² Eupen Ferritkabel lege ich vom Sicherungsschrank im Keller ebenfalls in den Hörraum - allerdings auf einem anderen Weg - zur KH-Anlage. In der Nähe befindet sich bereits ein Deckendurchbruch vom Keller nach oben, durch den ich seinerzeit (in dem grauen Isolationsrohr) die Warmwasserleitung zu einer nachträglich installierten Dusche in der Gästetoilette verlegt habe. Der Durchbruch zum Keller befindet sich unter der anderen selbstgebauten Holzverkleidung auf der die Pflanze steht. Hier muss ich deshalb nichts mehr bohren, komme von dort aber nicht ohne Probleme rüber zur LS-Anlage. Deshalb war das zusätzliche Loch notwendig.

                    Zu den beiden Anlagen verlege ich jeweils nur ein Ferritkabel, weil ich diese strikte Trennung zwischen Analog und Digital bei mir für nicht so wichtig halte. Warum...? Weil ich so gut wie keine digitalen Geräte verwende. In der LS-Anlage und in der KH-Anlage gibt es jeweils zwar einen CDP mit externem Wandler, die sich im Bedarfsfall aber selektiv leicht blocken ließen.

                    Viele Grüße: Wolfgang
                    .
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                      Hallo,

                      das Eupen Kabel ist jetzt durch Decke und Wand verlegt und kann an den Tower angeschlossen werden. Bevor aber der Stecker an der Seite zum Verteilerkasten drankommt müssen erst noch die Halterungen für das Leerrohr unter die Decke gedübelt werden, morgen ist das voraussichtlich erledigt und es kann erstmals so gehört werden.

                      Viele Grüße: Wolfgang
                      .
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                        Geschafft...!

                        Die Netzverteilung für den ersten Teil der Anlage - die LS Sektion - ist jetzt fertig. Das Lehrrohr sitzt unter der Decke, der Stecker ist angeschlossen, der zweite Stecker liegt bereit für die nach rechts weggehende Netzverteilung zur KH Sektion, die Kontroll-Lampe im Hörraum brennt, der Tower ist seit heute Nachmittag angeschlossen und die Anlage läuft.

                        Nun ist als Nächstes der Powerstar dran. Zum Versilbern benötige ich noch eine an der Spitze sehr dünne Elektrode um überrall hinzukommen. Ist aber kein größeres Problem.

                        Viele Grüße: Wolfgang
                        .
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                          Sorry, muss natürlich Leerrohr heißen...:rot:
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                            Unverschämt

                            Hallo Wolfgang
                            Das war knapp. Wir hatten schon deine Papiere fertig gemacht. feif:
                            Gruss Andy
                            Mal bist Du der Hund Mal der Baum

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                              Ja...*lach*..., manches fällt erst auf wenn man mit etwas zeitlichem Abstand nochmal drüber liest. Lehrrohr, welch ein Schwachsinn...feif:

                              Viele Grüße: Wolfgang
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                                Guten Abend allerseits,

                                heute habe ich den ersten Stern (L) aus dem Powerstar ausgebaut um ihn zu überarbeiten. Wenn man erstmal versteht wie der Powerstar sozusagen freitragend und "schichtweise" aufgebaut ist, kann man den gesamten Verteiler problemlos zerlegen und wieder zusammenbauen. Auf dem Foto (Bild 1) ist der Stern im Original noch so belassen wie ich ihn entnommen habe. Die Oberfläche ist matt und oxidiert, wie es bei ungeschütztem Kupfer nach Jahren zu erwarten war.

                                Danach habe ich den Stern so gut es ging aufpoliert (Bild 2) Durch den hohen Glanzgrad war der Stern mit meinen Möglichkeiten schwierig zu fotografieren. Aber dort, wo das Blitzlicht der Kamera reflektiert wird, erkennt man recht gut, dass die Oberfläche spiegelblank ist. Natürlich gibt es auf der Oberfläche des Kupfers kleine Druckstellen, Kratzerchen und Ähnliches, was aber wohl bereits beim Neugerät bei der Lieferung vom Hersteller so war. Scheinbar dunkle Stellen auf der Oberfläche sind lediglich Spiegelungen der Umgebung.

                                Danach habe ich Silber aufgetragen, und zwar richtig dick. Die Schicht ist ungefähr 5-6 Mikrometer stark und ebenfalls hochglänzend, wodurch das Problem mit dem Fotografieren wieder entstand. Momentan überlege ich noch, oben drauf auf das Silber nochmal eine Schicht von 1-2 Mikrometern Stärke aus Gold aufzulegen. Die 24 Karat-Vergoldung böte natürlich für Jahrzehnte einen perfekten Anlaufschutz. Was meint ihr...? Soll ich das machen oder es lieber lassen...? Ich bin da ziemlich unsicher.

                                Viele Grüße: Wolfgang
                                .
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