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    Originally posted by Janus525 View Post
    Guten Abend allerseits,

    heute habe ich den ersten Stern (L) aus dem Powerstar ausgebaut um ihn zu überarbeiten. Wenn man erstmal versteht wie der Powerstar sozusagen freitragend und "schichtweise" aufgebaut ist, kann man den gesamten Verteiler problemlos zerlegen und wieder zusammenbauen. Auf dem Foto (Bild 1) ist der Stern im Original noch so belassen wie ich ihn entnommen habe. Die Oberfläche ist matt und oxidiert, wie es bei ungeschütztem Kupfer nach Jahren zu erwarten war.

    Danach habe ich den Stern so gut es ging aufpoliert (Bild 2) Durch den hohen Glanzgrad war der Stern mit meinen Möglichkeiten schwierig zu fotografieren. Aber dort, wo das Blitzlicht der Kamera reflektiert wird, erkennt man recht gut, dass die Oberfläche spiegelblank ist. Natürlich gibt es auf der Oberfläche des Kupfers kleine Druckstellen, Kratzerchen und Ähnliches, was aber wohl bereits beim Neugerät bei der Lieferung vom Hersteller so war. Scheinbar dunkle Stellen auf der Oberfläche sind lediglich Spiegelungen der Umgebung.

    Danach habe ich Silber aufgetragen, und zwar richtig dick. Die Schicht ist ungefähr 5-6 Mikrometer stark und ebenfalls hochglänzend, wodurch das Problem mit dem Fotografieren wieder entstand. Momentan überlege ich noch, oben drauf auf das Silber nochmal eine Schicht von 1-2 Mikrometern Stärke aus Gold aufzulegen. Die 24 Karat-Vergoldung böte natürlich für Jahrzehnte einen perfekten Anlaufschutz. Was meint ihr...? Soll ich das machen oder es lieber lassen...? Ich bin da ziemlich unsicher.

    Viele Grüße: Wolfgang
    .

    Hi Wolfgang

    Vor etlichen Jahren hatte ich mir den Powerstar ebenfalls vorgenommen , die Sterne wurden dann aus Silberdraht:dancer: geformt ( nicht von mir ) .

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      Originally posted by goodnews View Post
      Vor etlichen Jahren hatte ich mir den Powerstar ebenfalls vorgenommen , die Sterne wurden dann aus Silberdraht:dancer: geformt ( nicht von mir ) .
      Hallo Otto,

      ja klar, kann man machen...:daumen: Ich habe auch schon Feinsilberdraht 2mm bei der Degussa gekauft und damit gebaut. Vorher mit der Flamme auf Rotglut erwärmt und dann in kaltem Wasser abgeschreckt. Im Gegensatz zu Stahl wird Silber dann butterweich und entspannt sich. Dann poliert, und danach verarbeitet. Wie gesagt, kann man machen, aber...

      ...bei diesem Powerstar hier ist mir das im Moment zu mühsam und zu aufwändig.

      Viele Grüße: Wolfgang
      .
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        Hallo,

        der Powerstar im Foto ist völlig zerlegt (Bild 1). Nach dem massiven Versilbern habe ich mich nun doch dazu entschlossen, einen dünnen Anlaufschutz (< 2µm) aus Gold auf die gesamte Oberfläche zu legen. Das war heute gegen Mittag. Zwischenzeitlich ist der Verteiler wieder vollständig montiert, die Farbe wird hier im Foto durch das Blitzlicht allerdings nicht korrekt wiedergegeben (Bild 2). Bei der Nahaufnahme und bei Lampenlicht ist besser erkennbar, wie die Drähte der Sterne nun tatsächlich aussehen (Bild 3).

        Die Rudimente der alten Kabel habe ich zunächst drangelassen. Sie werden natürlich noch durch die Enden des neu zu installierende Eupen Kabels ersetzt. Danach kann der Verteiler final zugeschraubt werden, im Anschluss bekommt er noch drei schwere Füße die ihn standfester machen, durch welche die kleinen serienmäßigen Gummifüßchen ersetzt werden.

        Viele Grüße: Wolfgang
        .
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          Netzleiste

          Hallo Wolfgang

          Auch wenn ich das Silber lieber dauerhaft gegen Anlaufen beschichtet hätte, glaube ich blind, das sich der Aufwand lohnt.
          Die Steckeinsätze selbst, waren diese nicht aus Messing ? Kann man diese evtl gegen welche aus Kupfer ersetzen, oder die bestehenden Einsätze nicht auch versilbern ?

          Gruss
          Stephan
          Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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            Hallo Stephan,

            die versilberten Kupferdrähte habe ich ja dauerhaft gegen Anlaufen geschützt. Vermutlich meintest Du, die Silber - Oberflächen der Drähte mit einer anderen Methode zu schützen. Ja, hätte ich auch machen können..., aber ich bin offen gestanden zu faul, in ein paar Jahren den Verteiler wieder öffnen und die ganze Prozedur evtl. wiederholen zu müssen. Durch die Beschichtung mit 24 K muss ich da nie wieder ran. Die Verschraubungen der Buchsen mit den Drähten der Sterne sind nach meiner Einschätzung rhodiniert (L+N) und bestehen z.T. aus Messing (PE).

            Natürlich lassen sich die Einsätze - mit erheblichem Aufwand - auch gegen andere Einsätze tauschen. Dazu müsste aber das ganze Befestigungssystem verändert werden, weil die Verschränkungen, mit denen die Buchsen gehalten werden, sehr speziell sind. Hinzu käme, dass die Geometrie der Sterne nicht mehr passen würden und diese neu angefertigt werden müssten. Bevor ich soweit gehen würde derartig umfangreiche Umbaumaßnahmen vorzunehmen, würde ich eher einen komplett neuen Verteiler bauen, das wärem.E. einfacher.

            Und ja, natürlich könnte ich auch die vorhandenen Buchsen versilbern, ggf. auch mit Gold überziehen. Dazu müsste ich sie aber zunächst ausbauen und in einem Tauchbad versilbern, mit der Tamponmethode funktioniert das nicht. Klar, das ginge natürlich auch, aber der Aufwand wäre mir im Moment zu hoch. Lieber verwende ich die kommenden Wochen darauf die Verkabelung vom Verteilerschrank zur KH-Anlage zu vollenden.

            Viele Grüße: Wolfgang
            .
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              Guten Abend,

              die beiden Zimmer sind jetzt vollständig renoviert, mein Schatz ist glücklich, und ich kann wieder weitermachen...:dancer:

              Den veredelten Powerstar habe ich heute wieder zusammengebaut. Von außen sieht man da natürlich nichts, außer an der etwas helleren Farbe und an der Bedruckung des Anschlusskabels. Der Ursprünglichen Stecker habe ich wieder angeschlossen, der macht einen ganz ordentlichen und stabilen Eindruck. Die Füße fehlen noch, aber die lassen sich auch nachträglich noch anschrauben.

              Was sich mir nicht so recht erschließt, ist die doppelte Führung des PE-Leiters im ursprünglichen, vieradrigen Audioplan-Kabel. Lediglich eine Verdopplung des Querschnittes...? Vielleicht Feintuning von Induktivität/Kapazität...? Keine Ahnung.

              Viele Grüße: Wolfgang
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                Originally posted by Janus525 View Post

                Was sich mir nicht so recht erschließt, ist die doppelte Führung des PE-Leiters im ursprünglichen, vieradrigen Audioplan-Kabel. Lediglich eine Verdopplung des Querschnittes...? Vielleicht Feintuning von Induktivität/Kapazität...? Keine Ahnung.

                Viele Grüße: Wolfgang
                .
                Hallo Wolfgang

                Das ist relativ simpel. Geht man vom klassischem Kabelbau ohne Filterung aus, bewirkt der doppelte Schutzleiter über die Kabelparameter einen anderen Klangcharakter. Typischerweise ein ruhigeres Klangbild.

                Gruss
                Stephan
                Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                  Morgen Stephan,

                  wenn das der Grund ist, dann ist es wohl nicht besonders gut gelungen. Ich könnte nicht bestätigen, dass der Powerstar in seiner ursprünglichen Form (in meiner Anwendung) sonderlich "ruhig" geklungen hätte. Jedenfalls ist ihm der neue Tistar², an dem jetzt die KH-Kette angeschlossen ist, erkennbar überlegen. Wie sich das nach dem Umbau des Powerstar gestaltet weiß ich noch nicht, weil ich zum Hören damit noch nicht gekommen bin.

                  Viele Grüße: Wolfgang
                  .
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                    Brennenstuhl Steckerleisten

                    Ohne die 111 Seiten durchzulesen, was ist mit den Steckerleisten von Brennenstuhl?
                    https://www.brennenstuhl.com/de-DE/p...ckdosenleisten
                    Darunter gibt es etliche mit eingebauten Überspannungsableiter und Netzfilter.
                    Brennenstuhl Steckerleisten wechseln bei mir nun jene von APC ab, deren Netzschalter regelmäßig nach einiger Zeit kaputt gehen. APC sendet, wenn man reklamiert, auch eine Ersatzleiste zu, aber das ist mir auf Dauer zu fad.
                    Die Brennenstuhl Leisten sind auch reparierbar, die von APC nicht so ohne weiteres (habe eine geöffnet, typische China Ware).
                    Brennenstuhl produziert noch in Europa, meine neu gekaufte ist „Made in Austria“.
                    Fritz
                    KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                    Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                      Originally posted by Janus525 View Post
                      Guten Abend allerseits,
                      heute habe ich den ersten Stern (L) aus dem Powerstar ausgebaut um ihn zu überarbeiten. Wenn man erstmal versteht wie der Powerstar sozusagen freitragend und "schichtweise" aufgebaut ist, kann man den gesamten Verteiler problemlos zerlegen und wieder zusammenbauen. Auf dem Foto (Bild 1) ist der Stern im Original noch so belassen wie ich ihn entnommen habe. Die Oberfläche ist matt und oxidiert, wie es bei ungeschütztem Kupfer nach Jahren zu erwarten war.
                      Danach habe ich den Stern so gut es ging aufpoliert (Bild 2) Durch den hohen Glanzgrad war der Stern mit meinen Möglichkeiten schwierig zu fotografieren. Aber dort, wo das Blitzlicht der Kamera reflektiert wird, erkennt man recht gut, dass die Oberfläche spiegelblank ist. Natürlich gibt es auf der Oberfläche des Kupfers kleine Druckstellen, Kratzerchen und Ähnliches, was aber wohl bereits beim Neugerät bei der Lieferung vom Hersteller so war. Scheinbar dunkle Stellen auf der Oberfläche sind lediglich Spiegelungen der Umgebung.
                      Danach habe ich Silber aufgetragen, und zwar richtig dick. Die Schicht ist ungefähr 5-6 Mikrometer stark und ebenfalls hochglänzend, wodurch das Problem mit dem Fotografieren wieder entstand. Momentan überlege ich noch, oben drauf auf das Silber nochmal eine Schicht von 1-2 Mikrometern Stärke aus Gold aufzulegen. Die 24 Karat-Vergoldung böte natürlich für Jahrzehnte einen perfekten Anlaufschutz. Was meint ihr...? Soll ich das machen oder es lieber lassen...? Ich bin da ziemlich unsicher.
                      Viele Grüße: Wolfgang
                      .
                      Warum nimmst nicht gleich Vollsilber Drähte?
                      Und was soll das überhaupt bringen? Schau mal wo der Strom herkommt und was da so in Spiel ist!
                      Und nimm eine Anleihe bei der Studio Stromversorgung mit getrennter Studio-Masse und Schutzleiter.
                      Fritz
                      KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                      Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                        Originally posted by FritzS View Post
                        Warum nimmst nicht gleich Vollsilber Drähte?
                        Und was soll das überhaupt bringen? Schau mal wo der Strom herkommt und was da so in Spiel ist! Und nimm eine Anleihe bei der Studio Stromversorgung mit getrennter Studio-Masse und Schutzleiter.
                        Morgen Fritz,

                        weshalb ich keine Vollsilber Drähte verwendet habe hatte ich erklärt. Was meinst Du mit: "Schau mal wo der Strom herkommt und was da so im Spiel ist."

                        Viele Grüße: Wolfgang
                        .
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                          Originally posted by Janus525 View Post
                          Morgen Fritz,

                          weshalb ich keine Vollsilber Drähte verwendet habe hatte ich erklärt. Was meinst Du mit: "Schau mal wo der Strom herkommt und was da so im Spiel ist."

                          Viele Grüße: Wolfgang
                          .
                          Was willst Du auf den letzten cm der Stromversorgung noch verbessern wollen?
                          Schalt einfach fertige Filter vor jedes Gerät, bei dem die Entwickler geschlampt haben! Bei Geräten die gut konstruiert und mit guten RFI Filtern versorgt sind, sind all diese Maßnahmen, meiner Meinung, unnötig.
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Netzfilter
                          https://www.schaffner.com/products/emcemi/

                          https://www.mouser.at/Power/Power-Co...xgnp?P=1yzres3
                          Fritz
                          KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                          Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                            Hallo,
                            Originally posted by FritzS View Post
                            Bei Geräten die gut konstruiert und mit guten RFI Filtern versorgt sind, sind all diese Maßnahmen, meiner Meinung, unnötig.
                            Das hat nichts mit "gut konstruiert" zutun.
                            Geräte müssen den geltenden EMV-Vorschriften genügen, aber zwischen einer "Funktionsstörung" (die nicht sein darf) und subtilen Klangunterschieden (die von Vorschriften nicht berührt werden) gibt es Welten.

                            Gute Netzentstörung ist teuer und aufwendig, auch von Platz her.

                            Gruß

                            Thomas
                            http://www.highfidelity-aus.berlin/
                            Gewerblicher Teilnehmer

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                              Originally posted by Janus525 View Post
                              Morgen Stephan,

                              wenn das der Grund ist, dann ist es wohl nicht besonders gut gelungen. Ich könnte nicht bestätigen, dass der Powerstar in seiner ursprünglichen Form (in meiner Anwendung) sonderlich "ruhig" geklungen hätte. Jedenfalls ist ihm der neue Tistar², an dem jetzt die KH-Kette angeschlossen ist, erkennbar überlegen. Wie sich das nach dem Umbau des Powerstar gestaltet weiß ich noch nicht, weil ich zum Hören damit noch nicht gekommen bin.

                              Viele Grüße: Wolfgang
                              .
                              Hallo Wolfgang

                              Das hast du sehr gut erkannt. Wenn du aber spasseshalber mal einen der beiden Schutzleister beidseitig ablegst, wirst du merken, geht noch schlimmer . Und beide ablegen (Achtung! Gefährlich und unzulässig) wird nochmals übler.

                              Wieso hat eigentlich noch niemand einen Trenntrafo vor der Anlage zumindest erwähnt? Der wichtige Erdableitstrom wird sehr deutlich reduziert. Das passt doch ebenfalls zum Thema.

                              Gruss
                              Stephan
                              Linn G-Hub by Gert Volk / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

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                                Originally posted by FritzS View Post
                                Was willst Du auf den letzten cm der Stromversorgung noch verbessern wollen?
                                Bei Wechselstrom lässt sich die Netzversorgung sogar auf jedem Millimeter oder noch weniger verbessern. Aber nochmal meine Frage zu: "Schau mal wo der Strom herkommt und was da so im Spiel ist". Was genau willst Du mit diesem Satz zum Ausdruck bringen...? Was bedeutet: "...wo der Strom herkommt...?"

                                Viele Grüße: Wolfgang
                                .
                                ________________
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