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DIY-Wiederbelebung von zerstörten LS

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    Moin,
    Originally posted by boxworld View Post
    du meinst Kunststoffpflege?
    Mit Bremsflüssigkeit kömmte die Sicke Schaden nehmen...
    Tiefenpfleger Seidenmatt - aufgrund einer Anregung irgendwo im Netz.
    wie gesagt: habe lange nicht mehr nachgemessen, höre aber immernoch gerne mit den 75/1 ,-)

    Danke, Thomas, für den Hinweis auf Ballistol.

    Happy Eras
    Ulli

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      Hi Ulli,
      Bei meinen Seas-Chassis sind durchweg Gummisicken montiert - Kunststoffpflege hat da ggf. die falschen Inhaltsstoffe.
      Bei Kunststoff- oder Schaumsicken wäre das ne andere Sache.

      Da Gummi per meinem Verständnis eigentlich ohne Weichmacher elastisch ist, können Kunststoff-Weichmacher eigentlich nur falsch wirken...

      Grüßle,
      Martin

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        dann nimm doch das Zeug für KFZ Türdichtungen:

        https://www.amazon.de/SONAX-GummiPfl...8229316&sr=8-5
        Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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          Tach Gemeinde,
          Als ersten Versuch werde ich die nächsten Tage mal Ballistol einkaufen und damit anfangen.
          Wenn sich damit keine Veränderungen einstellen, kann ich immer noch mit anderen Mittelchen weitermachen.

          Heute werde ich aber erst noch mal am AMT-Gehäuse arbeiten, die Rückwand des AMT-Gehäuses ist zu nah und die Bedämpfung von rückwärtigen Reflexionen allem Anschein nach unzureichend - also mach ich einen Durchbruch durch die dünne MDF-Rückwand, um das Rückwärtige Gehäuse zu vergrößern, um Platz für mehr Basotect zu schaffen.
          Das sollte die Impulswiedergabe des AMT korrigieren, der bisher noch auffällig stark unterschwingt...

          Grüßle,
          Martin

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            Tach Gemeinde,
            die Sicken glänzen wieder, das Ballistol zieht auch langsam weg. Das ganze wird wahrscheinlich ein länglicher Prozess, denn die Impedanzkurve hat sich bisher (seit zwei Tagen) noch nicht verschoben.
            Die AMTs arbeiten derzeit im offenen Gehäuse, was leider den Unterschwinger in der Messung nicht verringert hat. Habe daher heute zwei neue Rückgehäuse für die AMTs aus MDF gefräst und gesägt, da passen jetzt 4cm Dämmaterial rein, das reicht dann gleich viel mehr, als vorher 5mm Dämmaterial schon gereicht zu haben scheinen. (Äh... Satzbau?!?).

            Vor der Ölmalerei und Bildhauerei habe ich mich mal ein wenig mehr mit potentiellen Weichendesigns und meinen Messungen beschäftigt. Habe dabei herausgefunden, dass mein Beyerdynamic MM-1 auf jeden Fall den Hochton überbetont, wenn ich auf Achse messe (steht ja auch auf dem Kalibrierschrieb - muss man natürlich erst mal draufschauen, was ich erst nach vielen Fehlversuchen tat). Bei 90° gemessen sieht der Hochton gleich viel angenehmer aus, aber den Daten vertrau ich nun auch nicht mehr. Zumal der Hochton laut meiner Messung ziemlich kurz hinter 20kHz scharf abfällt (natürlich mit192kHz Systemfrequenz gemessen), der Abfall erschreckend gut mit meinem Puls-Unterschwinger korreliert und der Kalibrierschrieb von Beyerdynamic nur bis exakt 20kHz aufgezeichnet ist. Ich fasse für mich zusammen, dass mein Messsetup meinen Hochton nicht auflösen kann.
            Zurück zum Weichendesign. Neben einer Unzahl potentieller linearphase-Weichen, die ich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten gerne alle durchprobieren möchte, gibt es nur eine sehr begrenzte Anzahl möglicher minimalphasiger Weichen, die eine analoge Implementierung ermöglichen würden.
            Für maximalen Pegel ein 3.5-Wege-Design mit min. 12dB-Flanken und Allpassverhalten mit voller Phasenumrundung. (Sehr niedrige Priorität).
            Für die sauberste Wiedergabe durchweg nicht-verpolte Chassis. Läuft auf 6dB-Weichen hinaus, das ganze habe ich mal mit Acourate digital realisiert (das nativ keine 6dB-Weichen anbietet, da muss ich kreativ werden...) und bin von der groben Richtung recht angetan. Man hört natürlich noch die teils in unbrauchbare Regionen übertragenden Chassis raus, allerdings habe ich bisher auch außer dem Hochtonpeak keine Chassiskorrekturen implementiert, nachdem ich meinen Messungen ja nicht wirklich vertraue...
            Der Hoch-Mittelton ist trotzdem auf jeden Fall schon mal "very first cream".

            Nächste Schritte:
            Nach einem kurzen, informativen Mailverkehr mit Tom Christiansen, dessen Produkte (Neurochrome Audio) mir KSTR hier im Thread (vor vielen Jahren...) empfohlen hat, habe ich vorhin mal zwei Modulus-86-Bausätze geordert - Das werden prima Hochton-Verstärker mit erweiterter Bandbreite. Die AMTs sind glücklicherweise sehr zahm in ihrem Impedanzverhalten.
            Dazu brauch ich jetzt noch zwei +-30V-supplies mit je 10W oder höher.

            Weiters schau ich mich mal ein wenig um, wo oder wie ich meine akustischen Messungen verbessern kann. Habe zwar bei Beyerdynamic mal angefragt, ob es auch 90°-Kalibrierkurven zu meinem Mikrofon gibt, aber selbst wenn, gehen die nur bis 20kHz, und ich könnte die potentiell dort liegende Membranresonanz nicht von einem Messartefakt unterscheiden.

            Alle Tipps sind herzlich Willkommen!

            Grüßle,
            Martin

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              Morgen Martin,

              Originally posted by Nauty View Post
              die Sicken glänzen wieder, das Ballistol zieht auch langsam weg. Das ganze wird wahrscheinlich ein länglicher Prozess, denn die Impedanzkurve hat sich bisher (seit zwei Tagen) noch nicht verschoben.
              Ohne "Einschwabbeln" wird sich da auch nichts tun...

              Originally posted by Nauty View Post
              Ich fasse für mich zusammen, dass mein Messsetup meinen Hochton nicht auflösen kann.
              Ganz genau, du braucht ein anderes Mikrofon (Earthworks, B&K usw.)

              Gruß

              Thomas

              http://www.highfidelity-aus.berlin/
              Gewerblicher Teilnehmer

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                Originally posted by tmr View Post
                Morgen Martin,



                Ohne "Einschwabbeln" wird sich da auch nichts tun...
                Reicht ein konstantes (Signal * Zeit)-Integral, auch über mehrere Wochen, oder muss ich tatsächlich mal die Böxli für nen Tag mit der Front zusammenstellen und Hub maximieren?...

                Ganz genau, du braucht ein anderes Mikrofon (Earthworks, B&K usw.)
                Ich schreibs mal auf die Weihnachtswunschliste. Die Investition lohnt leider kaum für die wenigen Male, die ich das Mikro aus der Schachtel nähme...

                Comment


                  Originally posted by Nauty View Post
                  Reicht ein konstantes (Signal * Zeit)-Integral, auch über mehrere Wochen, oder muss ich tatsächlich mal die Böxli für nen Tag mit der Front zusammenstellen und Hub maximieren?...



                  Ich schreibs mal auf die Weihnachtswunschliste. Die Investition lohnt leider kaum für die wenigen Male, die ich das Mikro aus der Schachtel nähme...
                  Moin,

                  lasse das Mikro einfach bei einem Service kalibrieren und messe dann mit Kalibrierdatei, sollte funktionieren
                  Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

                  Comment


                    Hallo Martin,
                    Originally posted by Nauty View Post
                    die Sicken glänzen wieder, das Ballistol zieht auch langsam weg. Das ganze wird wahrscheinlich ein länglicher Prozess, denn die Impedanzkurve hat sich bisher (seit zwei Tagen) noch nicht verschoben.
                    Mit oben genanntem Mittel ging das bei der 75/1 innerhalb weniger Stunden...

                    Comment


                      Originally posted by boxworld View Post

                      Moin,

                      lasse das Mikro einfach bei einem Service kalibrieren und messe dann mit Kalibrierdatei, sollte funktionieren
                      Hi Marc,
                      nen individuellen Kalibrierschrieb auf Achse hab ich ja mit dem Mikrofon erhalten. Der hört aber pünktlich bei 20kHz auf, und kurz darüber messe ich einen steilen, plötzlichen Abfall, auch im Zeitbereich deutlich als entsprechender Unterschwinger erkennbar. Ich will eigentlich entscheiden können, ob ich da eine Resonanz bekämpfen sollte, oder ob mich nur mein Mikrofon belügt.

                      Im Zweifel ists das Mikrofon, denn die AMTs sollten eigentlich deutlich über 20kHz übertragen.
                      Und mein Mikrofon eben nicht.

                      Wenn ein günstiger Kalibrator allerdings bis 30kHz misst...

                      Grüßle,
                      Martin

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                        Originally posted by modmix View Post
                        Hallo Martin,
                        Mit oben genanntem Mittel ging das bei der 75/1 innerhalb weniger Stunden...
                        Hi Ulli,
                        Als gebranntes Kind bin ich halt extra vorsichtig. Und wenn Thomas mir ne Empfehlung für die Pflege - sozusagen seiner eigenen Produkte - gibt, dann mach ich erst mal nix anderes.
                        Wer weiß, vielleicht gibts ja noch Werksgarantie bei entsprechender Pflege. Hihi.

                        Grüßle,
                        Martin

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                          Originally posted by Nauty View Post

                          Hi Marc,
                          nen individuellen Kalibrierschrieb auf Achse hab ich ja mit dem Mikrofon erhalten. Der hört aber pünktlich bei 20kHz auf, und kurz darüber messe ich einen steilen, plötzlichen Abfall, auch im Zeitbereich deutlich als entsprechender Unterschwinger erkennbar. Ich will eigentlich entscheiden können, ob ich da eine Resonanz bekämpfen sollte, oder ob mich nur mein Mikrofon belügt.

                          Im Zweifel ists das Mikrofon, denn die AMTs sollten eigentlich deutlich über 20kHz übertragen.
                          Und mein Mikrofon eben nicht.

                          Wenn ein günstiger Kalibrator allerdings bis 30kHz misst...

                          Grüßle,
                          Martin
                          Hallo Martin,

                          lade doch mal bitte die Testversion von ARTA runter, stelle die In Out Parameter auf 24 Bit und poste einen Screenshot.
                          Skala bis 30kHz und vertikal 80dB Range...

                          Gruss Marc
                          Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                            Originally posted by cay-uwe View Post
                            Martin,

                            aus meiner Sicht hast Du mit dem Mundorf AMT schon mal einen sehr universell einsetzbaren Hochtöner im Auge und ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dieser Aussage von Marc nicht einverstanden bin.



                            Ich nämlich habe den kleinen MUNDORF AMT in vielen Projekten und Lautsprechern von mir eingesetzt, z.B. 131, 331 bis hin zur UNIKAT. Auch bei Umbauten z.B. von Canton Boxen und Anderen. In keinen der Fälle - und ich habe den AMT mit 13er, 17er und 20er TMT kombiniert - musste ich irgendwie spezielle Kniffe anwenden um ihn zum "klingen" zu bringen.

                            Gerade dass er im Prinzip nicht "klingt" finde ich das Besondere, denn daraus ergibt sich ein sehr stressfreier Hochton, der nicht aufdringlich wirkt.

                            Man muss das mögen, das ist es, und Einige kommen damit nicht zurecht.
                            Hallo Martin,

                            wenn ich mir dem Verlauf so durchlese dürfte der AMT überhaupt keine Reso haben (Notwendigkeit für eine einfache Beschaltung)...
                            Was ist mit ignorieren der "Resos"?

                            Gruss Marc
                            Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                              Originally posted by boxworld View Post

                              Hallo Martin,

                              lade doch mal bitte die Testversion von ARTA runter, stelle die In Out Parameter auf 24 Bit und poste einen Screenshot.
                              Skala bis 30kHz und vertikal 80dB Range...

                              Gruss Marc
                              Hallo Marc,
                              du wirst mich hoffentlich noch über den Sinn dieser Übung aufklären. Aufgrund des Überangebots an Einstellmöglichkeiten in ARTA habe ich keine Ahnung, was ich da eigentlich gemessen habe, habe aber, da ich keine Möglichkeit sah, den AMT vor Niederfrequenz zu schützen, nur einen geringen Ausgangspegel angelegt und in ca. 50cm Entfernung das Mikrofon in 90°-Winkel positioniert.

                              Click image for larger version

Name:	Screen_ARTA.png
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ID:	534959
                              Der charakteristische Hügel bei 20kHz bleibt aus, den ich in Acourate erhalten habe, aber der steile Abfall nach 20kHz ist auch in dieser Ansicht erkennbar, der angezeigte Frequenzgang scheint aber auch sämtliche potentiellen Reflexionen zu berücksichtigen.
                              Mein RAR ist leider noch nicht in Planung...

                              Gruß,
                              Martin

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                                Hallo Martin,

                                der Sinn dieser Übung war, alles gut, brauchst dich um den AMT nicht weiter kümmern...
                                An den Mitteltöner anbinden und Musik geniessen.
                                Kannst ja noch mal bei FR smooth 1/3 einstellen, das blendet den Raum ein wenig aus (die Zappelei) und zeigt den tendenziellen Verlauf.
                                Das geht über die Impuls Messung, ganz nebenbei bekommst du dann auch die Sprungantwort angezeigt (oben bei den Menue Symbolen).

                                Gruss Marc
                                Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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