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    #16
    Hallo Winfried,

    Danke für die Erklärung.

    Ich werde mich mal mit dem Thema weiter auseinander setzen und herausfinden müssen welche die beste Lösung für mich ist.

    Dachte nur, dass wenn ich schon einen Musikserver auf PC-Basis verwende, einiges noch auf dieser Platform möglich sein sollte, ohne einen Gerätepark dafür anzuschaffen.
    Vielleicht ist es aber besser "Spezialisten" als Geräte für den jeweiligen Zweck einzusetzen?

    P.S.: Willi, was möchtest Du wissen?

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      #17
      Mir fehlt der Zusammenhang ...
      Erscheint mir etwas zerrissen.

      Nicht das mich digitales interessiert, möchte nur folgen können.

      Danke der Nachfrage
      Willi

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        #18
        Sorry für das partielle off topic!

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          #19
          Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
          Zeitrichtigkeit kann man nämlich auch hinterher herstellen (durch Voraus-Entzerrung per DSP) und muss dann nämlich keine anderen Kompromisse bei der analogen Weiche eingehen
          Einer der vorteile von aktivsystemen ist, dass die "dämpfungsfaktoren" der endstufen ohne abstriche auf die schwingspulen der lautsprecher wirken können.:eng:

          MfG
          Andreas

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            #20
            Hi,

            der Vorteil liegt eher darin, dass man die Impedanz der Amps optimal und wahlfrei(!) an die Notwendigkeiten der Chassis anpassen kann, d.h. ausser im Bassbereich ist oft (wenn nicht gar immer) eine Entdämpfung klanglich wie messtechnisch besser.
            Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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              #21
              Guten Abend,

              Was würde das konkret bedeuten? Mir fehlt der technische Hintergrund.

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                #22
                Hallo Klaus,
                ehrlich gesagt verstehe ich das auch nicht so recht...
                Sollte nicht die Dämpfung so gut wie möglich sein, damit der Konus keine Bewegungen ausführt, die nicht durch das Signal vorgegeben sind?
                Schon dies ist, soweit mir bekannt, ein Problem, da jedes schwingfähige System Energiespeicher enthält - daher ja Lösungsansätze wie der MSW und geregelte Chassis.

                Gruß Eberhard

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                  #23
                  Hallo Eberhard,

                  bei einem Verstärker mit schlechtem Dämpfungsfaktor schwingt das Chassis auf seiner Resonanz aus. Ich nehme hier mal die Grundreso des Tieftöners in Betracht da ich hoffe das bei jedem guten Lautsprecher alle anderen Resos ausgebügelt sind. Besonders trifft es hier natürlich BR Systeme, geschlosse Lautsprecher sind ja hier durch das Gehäuse bedämpft. Bemerkbar macht sich das dann durch einen aufgeedickten Bassbereich, je nach Raum oder Konstrukt (z.B. Monitore mit einem 13cm Tief/Mitteltöner) muss das nicht mal ein Nachteil sein. Es klingt dann voll und warm was einigen ja durchaus auch gefällt.

                  Gruss Marc
                  Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                    #24
                    Hallo Marc,
                    jepp, das habe ich auch so kennengelernt. Finde aber ehrlich gesagt, das diese "Lösung" eine anfechtbare ist, da es sich letztlich doch um Sounding handelt. Das kann (und hat mir früher auch) gefallen, wird allerdings bei längerem Hören bzw. entsprechender Musik doch als eigentlich unkorrekt und sogar störend auffallen.
                    Das wirklich negative Extrembeispiel (welches Du auch sicher nicht gemeint hast) ist schließlich der "One Note Bass".

                    Aber wenn man ehrlich ist: diskutiert man passive Systeme von kompakten Abmessungen, kommt man um manche Limitierungen und Kunstgriffe nicht herum...

                    Viele Grüße
                    Eberhard

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                      #25
                      Hi,

                      Das Problem mit hoher Dämpfung (==Spannungsantrieb) ist, dass alle Chassis (ausser Elektrostaten) Stromwandler sind, d.h. die Klemmenspannung taucht nirgends in den grundlegenden physikalischen Zusammenhängen auf.

                      Im Spannungsantrieb verwenden wir also die Impedanz der Chassis um die Spannung in den eigentlich antreibenden (Kraft erzeugenden) Strom zu "übersetzen". Wäre diese Impedanz frei von nichtlinearen Verzerrungen wäre alles prima.

                      Die Impedanz setzt sich aus zwei Teilen zusammen, dem quasi-statischen Teil und dem dynamischen, bewegungsinduzierten.

                      Der quasi-statische Teil besteht aus dem Schwingspulenwiderstand und der ~induktivität. Beide sind nicht gerade stabil oder verzerrungfrei, sondern abhängig vom Signal und dessen Vorgeschichte und der relativen Momentan-Lage der Schwingspule.

                      Der dynamische Teil kommt durch die induzierte Spannung durch Bewegung zustande, diese Spannung reduziert auf der/den Systemreso/s die effektive Klemmenspannung und damit den Strom. Es kommt zu einer Art inneren Gegenkopplung, im Extremfall (Qes extrem klein bzw negativer Ausgangswiderstand der Endstufe) zu einer sehr starken, womit aus der reinen Kraftsteuerung eine Geschwindigkeitsregelung wird -- die Schwingspule misst die Geschwindigkeit. Die induzierte Spannung ist ebenso nicht unbedingt linear (spätestens wenn der Hub ausgereizt wird).

                      Dämpfung der Systemreso(s) ist jedoch schon nötig, aber umso weniger je stabiler sie ist (und umso mehr reicht dann einfaches gegenläufiges Equalizing).

                      Im Bereich der Systemreso(s) hängt es nun vom Einzelfall des Chassis und des Gehäuseprinzips ab, wieviel elektrische Dämpfung man braucht für optimales Verzerrungverhalten, aber oberhalb davon hat sich bisher hochohmiger Antrieb immer besser geschlagen als Spannungsantrieb, besonders IM-Verzerrungen geht zT um 20dB zurück! Power-Compression ist auch eliminiert (wird oft klanglich unterschätzt, bei Hochtönern besonders).

                      Fazit ist also : Für jedes Chassis (in seiner Einbausituation) gibt es einen optimalen Impedanzgang des Verstärkers der die Verzerrungen minimiert und das Verhalten stabilisert. Teile dieses Konzepts kann man auch passiv realiseren aber den vollen Freiheitgrad hat man eben nur aktiv mit maßgeschneiderten Verstärkertopologien. Zudem muss man keine Rücksicht darauf nehmen, dass zB Basschassis ohne Entzerrung im Spannungantrieb einen glatten Frequenzgang erzeugen (was dadurch erreicht wird, dass der Magnet schwächer, die Membran schwerer und die Zentrierung weicher gemacht werden als eigentlich optimal wäre...)
                      Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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