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und was man auch (doch) daraus "machen" kann

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    und was man auch (doch) daraus "machen" kann

    Wenn ich eh vom PC/Streamer/etc aus abspiele, ist eine Phasenvoraussentzerrung des GESAMTSignals a) trivial und b) umsonst (d.h. 0,00EUR). Das nennt man iA eine clevere Lösung, oder?

    An der Belastung der Chassis ändert sich rein garnichts, logischerweise, da Phasenentzerrung energie-erhaltend ist und sein muss. Lediglich der DAC/Amp braucht ggf. ein Funken mehr an Headroom, spannungmäßig, vor allem dann, wenn hart-clippende Aufnahmen verwendet werden.
    Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

    #2
    sinnvoll?

    .
    Ok. - ich kaufe mir also einen Lautsprecher, bei dem das Signal durch eine passive Weiche geschickt wird, die zudem nicht richtig funktioniert, kaufe mir einen Verstärker und dann noch einen DSP, um die vorhandenen Fehler zu korrigieren. Und bei 20 kHz ist dann Feierabend.

    Aufwand:
    1 x falsch wandelnde Lautsprecher (Kosten der passiven Weiche "Achtung Bauteilqualität" zzgl. der enthaltenen Entwicklungskosten)
    1 x Verstärker
    1 x Rechner/DSP
    1 x Software
    1 x Einmessen (Achtung Raumeinflüsse, die auch korrigiert werden = Belastung der Chassis!? - Festlegung der Parameter? - Kompetenz des Users?)

    Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, - gut, dann kann man noch etwas rausholen.



    Mal im Ernst; - ich möchte mit dem Aberglaube aufräumen, dass man aus jedem x-beliebigen Mülleimer per DSP einen High-End-Schallwandler machen kann.

    Es macht schon Sinn, einen Lautsprecher so sauber zu konstruieren, dass er so wenig Fehler wie irgendwie möglich macht.
    Per DSP korrigiere ich beim Einmessen nur den Schall, der an einem Bezugspunkt innerhalb eines festgelegten Zeitfensters eintrifft.
    Für einen Messpunkt/Bezugspunkt im Raum muss ich mich letztendlich entscheiden.
    Und da sich Lautsprecher unter jedem Winkel anders verhalten . . .

    Kein DSP der Welt kann zugleich zwei oder mehr unterschiedliche Ergebnisse korrigieren!
    Die Wegstrecken-Differenzen der einzelnen Schallentstehungsorte zu verschiedenen Bezugspunkten im Raum unterscheiden sich nun mal; - und damit auch die Laufzeiten; - und damit auch die Schallsumme.

    Vieles von dem, was vorher falsch war, bleibt es nachher auch!

    Beste Grüße
    AIR

    .
    gewerblicher Teilnehmer
    www.weidlich-audio.de

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