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Den Hörsinn kalibriert

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    Den Hörsinn kalibriert

    Hallo Freunde,

    gestern waren wir bei einem befreundeten Pianisten eingeladen, um im kleinen Kreis in seinem Übungsraum ein kleines Konzert zu geniessen.

    In seinem Arbeitszimmer steht ein Steinway & Sons Typ B Flügel. Es war noch genügend Platz, uns 10 Personen auf bequemen Sitzgelegenheiten zu plazieren.

    Gegeben wurde Bach, Beethoven, Rameau und Liszt.

    Wir sassen gerade mal 3m entfernt zum Flügel und hatten freie Sicht auf die Hände und die Klaviatur.

    Der grossartige Klang des Flügels und der Darbietung, gepaart mit dieser genialen Optik des Fingerspiels stellten ein grossartiges Erlebnis dar.

    Ich hoffe, wir können das öfters wiederholen.

    Über den dramatischen klanglichen Unterschied gegenüber jeder bisher gehörten high fidelen Wiedergabeanlage will ich mich jetzt gar nicht auslassen. Habe den Rameau vorhin über unsere Anlage gehört. Ja, ich habe ihn wiedererkannt.

    Kalibriert ab und zu mal den Hörsinn. Das beugt Fehleinschätzungen vor.

    Grüssle vom Charly
    Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
    Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

    #2
    Das erzähl ich hier schon seit Jahren.......:zwink:

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      #3
      Hallo Charly.

      Hast Recht !
      Vorausgesetzt man ist an einer naturgetreuen Wiedergabe interessiert , können solche Erlebnisse wahre Ohrenöffner sein.
      Für mich sind solche Momente ebenfalls sehr wertvoll.
      Gruß,
      Oliver
      :bye2:

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        #4
        Wer sind denn die Leute, die hier immer von "live-haftiger" Darbietung ihrer Anlage erzählen...?

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          #5
          Zitat von Schlappen Beitrag anzeigen
          Wer sind denn die Leute, die hier immer von "live-haftiger" Darbietung ihrer Anlage erzählen...?
          Das sind z.B. Leute wie ich. Meine Anlage ist ja nun nicht von schlechten Eltern und geht auch in Richtung Realitäts Anmutung. Trotzdem ist sie noch ein gutes Stück weit vom Originalklang eines Flügels entfernt. Menschen mit weniger Hörerfahrung machen trotzdem regelmässig einen Kniefall beim hören meiner Anlage.

          Natürlich ist bei der Wiedergabe die gesamte Aufnahmekette beteiligt.

          Grüssle vom Charly
          Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
          Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
          https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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            #6
            Mit was für Boxen hörst Du denn im Moment, Charly.?

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              #7
              Zitat von Schlappen Beitrag anzeigen
              Mit was für Boxen hörst Du denn im Moment, Charly.?
              Im Moment mit Geithain ML-320A, einem Derivat der 901. Angeschoben werden die über den Auralic Vega. Dieser wird von J-River gefüttert.

              Grüssle vom Charly
              Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
              Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
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                #8
                Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
                Das sind z.B. Leute wie ich. Meine Anlage ist ja nun nicht von schlechten Eltern und geht auch in Richtung Realitäts Anmutung. Trotzdem ist sie noch ein gutes Stück weit vom Originalklang eines Flügels entfernt. Menschen mit weniger Hörerfahrung machen trotzdem regelmässig einen Kniefall beim hören meiner Anlage.

                Natürlich ist bei der Wiedergabe die gesamte Aufnahmekette beteiligt.

                Grüssle vom Charly
                Hallo Charly,

                man darf nicht immer davon ausgehen direkt oder in unmittelbarer Nähe z.B. eines Flügels zu sitzen.
                Was wenn du dir vorstellst der Raum wäre grösser und du sitzt ein paar Reihen weiter hinten?
                Ich bin schon der Meinung dass man das hin bekommen kann, die erste Reihe auch, wenn man bereit ist in Raum und Technik zu investieren, eine hintere Reihe sollte aber drin sein rost:

                Gruss Marc
                Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                  #9
                  Ich persönlich denke auch, dass da noch ein gutes Stück fehlt. Natürlich immer im Vergleich zu unverstärkten Instrumenten in nicht zu großem Abstand zum Instrument.

                  Den Hörsinn kalibrieren trifft es auch ganz gut! Denn immer wenn die Live-Erfahrung noch frisch ist, wirkt der Abstand größer...wenn dann etwas Zeit vergangen, und die Erinnerung etwas verblasst ist, kann das Gehörte über eine gute Anlage plötzlich wieder extrem authentisch wirken :zwink:

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                    #10
                    Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                    Hallo Charly,

                    man darf nicht immer davon ausgehen direkt oder in unmittelbarer Nähe z.B. eines Flügels zu sitzen.
                    Was wenn du dir vorstellst der Raum wäre grösser und du sitzt ein paar Reihen weiter hinten?
                    Ich bin schon der Meinung dass man das hin bekommen kann, die erste Reihe auch, wenn man bereit ist in Raum und Technik zu investieren, eine hintere Reihe sollte aber drin sein rost:

                    Gruss Marc

                    Marc

                    Das Prinzip Hoffnung nenne ich dies und eine Raum im Raum Projektion .
                    Das Prinzip ist möglich , bei dem zweiten ist die Stereophonie limitiert .

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                      #11
                      So ein Versuch eines Vergleichs -- Live ggü irgendeiner(!) Aufnahme -- ist nicht zielführung und kalibriert auch nichts.

                      Vergleichen muss man das Live-Event ggü einem Bootleg mit InEar-Mics am eigenen Kopf, oder einem in der Nähe platzierten Kunstkopf mit besten Mikros, wenn da jemand Bedenken hätte.

                      Das Ergebnis ist dermaßen niederschmetternd ernüchternd dass es jedem der sowas je gemacht hat eine Lehre für's Leben ist. Man würde vermuten das gleiche Ohrsignale ggü dem Live-Event diesen am Besten abbilden, kann ja eigtl. gar nicht anders sein... aber das Gegenteil ist praktisch immer der Fall, leider.
                      Zuletzt geändert von KSTR; 19.11.2018, 09:49.
                      Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
                        So ein Versuch eines Vergleichs -- Live ggü irgendeiner(!) Aufnahme -- ist nicht zielführung und kalibriert auch nichts.

                        Vergleichen muss man das Live-Event ggü einem Bootleg mit InEar-Mics am eigenen Kopf, oder einem in der Nähe platzierten Kunstkopf mit besten Mikros, wenn da jemand Bedenken hätte.

                        Das Ergebnis ist dermaßen niederschmetternd ernüchternd dass es jedem der sowas je gemacht hat eine Lehre für's Leben ist. Man würde vermuten das gleiche Ohrsignale ggü dem Live-Event diesen am Besten abbilden, kann ja eigtl. gar nicht anders sein... aber das Gegenteil ist praktisch immer der Fall, leider.
                        Volle Zustimmung!
                        Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                          #13
                          Zitat von KSTR Beitrag anzeigen

                          ...Das Ergebnis ist dermaßen niederschmetternd ernüchternd dass es jedem der sowas je gemacht hat eine Lehre für's Leben ist. Man würde vermuten das gleiche Ohrsignale ggü dem Live-Event diesen am Besten abbilden, kann ja eigtl. gar nicht anders sein... aber das Gegenteil ist praktisch immer der Fall, leider.
                          wenn dem so ist würde ich daraus schließen, dass wir über Hörpsychologie und Datenverarbeitung im Gehirn noch sehr viel nicht wissen...:clowni:

                          die Stagnation im Bereich (starke) KI deutet im Übrigen auf das selbe hin. Nur auf einer allgemeineren Ebene....
                          Gruß
                          söckle

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                            #14
                            Zitat von söckle Beitrag anzeigen
                            wenn dem so ist würde ich daraus schließen, dass wir über Hörpsychologie und Datenverarbeitung im Gehirn noch sehr viel nicht wissen...:clowni:

                            die Stagnation im Bereich (starke) KI deutet im Übrigen auf das selbe hin. Nur auf einer allgemeineren Ebene....
                            Zwei Ohren und dahinter das Hörzentrum hören anders als zwei Mikrophone Ton aufnehmen..

                            Grüße Truesound
                            Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                              #15
                              Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
                              So ein Versuch eines Vergleichs -- Live ggü irgendeiner(!) Aufnahme -- ist nicht zielführung und kalibriert auch nichts.

                              Vergleichen muss man das Live-Event ggü einem Bootleg mit InEar-Mics am eigenen Kopf, oder einem in der Nähe platzierten Kunstkopf mit besten Mikros, wenn da jemand Bedenken hätte.

                              Das Ergebnis ist dermaßen niederschmetternd ernüchternd dass es jedem der sowas je gemacht hat eine Lehre für's Leben ist. Man würde vermuten das gleiche Ohrsignale ggü dem Live-Event diesen am Besten abbilden, kann ja eigtl. gar nicht anders sein... aber das Gegenteil ist praktisch immer der Fall, leider.
                              Hallo Klaus,

                              kalibriert heißt in diesem Fall, dass man sich mal ein rein akustisches Insrument in einem geeigneten Raum anhört. Danach kann man es mit Aufnahmen vergleichen. Natürlich wäre es sinnvoll, genau das selbe, zuvor live gehörte Konzert, zu vergleichen. Allerdings habe ich hunderte von Klavieraufnahmen, von denen keine klanglich den Live Flügel erreicht. Wir haben gestern den ganzen Tag nur Klaviersonaten usw. gehört. Wir haben bessere Pianisten als den befreundeten Pianisten gehört ... aber kein Flügel hat den Live Flügel getoppt.

                              Für mich ergibt sich daraus, das eine HiFi Stereoanlage zwar eine gute Realitätsanmutung erzeugen kann, aber einen Konzertflügel nicht wirklich umfassend darstellen kann. Vielleicht sollte ich es nochmals in Mono nur über einen Lautsprecher versuchen.

                              Grüssle vom Charly
                              Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
                              Bin überzeugter Anhänger der Gemeinwohl-Ökonomie
                              https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinwohl-%C3%96konomie

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