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Welches "Klassische Werk" hört ihr gerade?

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    Welches "Klassische Werk" hört ihr gerade?

    Moin liebes Forum,

    da wir im Forum schon einige solche Threads haben und mir die Idee sehr gut gefällt, mache ich hier mal den Bereich "Klassik" / E-Musik im weitesten Sinne auf.
    Viel habe ich im Forum noch nicht erspäht, von daher interessiert mich was ihr so an E-Musik hört bzw. in euren Bibliotheken habt.
    Auffällig ist auch, dass bei den meisten Vorfürungen kaum Klassik gespielt wird.
    Zum Beispiel habe ich auf der High-End 2017 das nur bei 4/5 Ausstellern erlebt.

    Bei mir läuft momentan:

    https://open.spotify.com/track/0mi0HJFELPFkw49JN7N4l7
    Stabat Mater von Antonin Dvorak

    Ein sehr - wie ich finde - sehr egreifendes, sehr melancholisches Werk.

    Wer sich mit der Entstehungsgeschichte befasst, wird die tiefe Dramatik noch besser verstehen.

    Beste Grüße und freue mich über viele Posts
    Skuddy
    Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

    #2
    Mit Dvorak und Debussy habe ich mich für klassische Musik angefangen zu interessieren.
    Beide haben überwiegend im 19 Jahrhundert gelebt und komponiert.
    Wer hört denn auch Komponisten die im 20. Jahrhundert lebten, gerne auch Komponisten der Gegenwart.
    Beethoven, Wagner, Chopin, Mozart, Franck, Mussorgsky, Mahler, Bruch ... werden bekannt sein, aber die Komponisten des 20. Jahrhundert, wer könnte denn zu diesen etwas mitteilen.
    Gruß Ingo . . . . . . . . . . .. . . meine letzten gestreamten Tracks

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      #3
      Habe heute folgendes gehört:



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        #4
        ich höre gerne diese hier
        Attached Files

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          #5
          Ja sehr schön

          Gestern lief auch noch die "Missa de Requiem".

          https://open.spotify.com/track/1jE3RA6bHRiLt5cYeuXbD6

          Ein sehr packendes und emotionales Werk, zeigt Sie die ganze Spannweite eines Orchesters plus Sänger.
          Stellenweiße sehr! heftig, was ich absolut toll finde.

          Interessant zur Entstehungsgeschichte:

          Wikipedia sagt:
          "Unter dem Eindruck des Todes von Gioachino Rossini 1868 lud Giuseppe Verdi die seinerzeit zwölf bedeutendsten Komponisten Italiens zur Gemeinschaftskomposition einer Totenmesse ein, der sogenannten Messa per Rossini. Er selbst übernahm in diesem Requiem die Vertonung des Schlusssatzes, des „Libera me“. Die Uraufführung sollte am ersten Todestag Rossinis, dem 13. November 1869, in Bologna stattfinden. Die Messa per Rossini war im September 1869 fertiggestellt, eine Aufführung kam jedoch wegen widriger Umstände nicht zustande. Das Manuskript geriet daraufhin zunächst in Vergessenheit."

          Beste Grüße
          Skuddy
          Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

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            #6
            Ich hänge mich mal mit moderner Klassik an:



            Eine Art House on Classic.Leider nur sparsame 7 Tracks die es aber in sich haben:grinser:

            Micha
            Sennheiser HD540 Ref II/HD800-CH800S/Grado GH2-GS3000e/Stax L700-Lambda Normal/1More E1001/1More E1010
            Violectric V850/Spl Phonitor X/Audiovalve Solaris/Stax SRM 006t/C3g Twin Tube Amp/Marantz HD-DAC1/Xonar Essence STX
            Marantz HD-CD1/NAD C-516 BEE
            __________________________________________________
            Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance

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              #7
              da höre ich doch dann gleich mal hinein
              Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

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                #8
                Op. 35- Tale of the Kalender Prince

                https://www.youtube.com/watch?v=aNQUsXeQzyI

                https://www.youtube.com/watch?v=SQNymNaTr-Y

                Das Märchen von Prinz Kalender, von Rimsky-Korsakov, auf dem HD800, wie wenn jemand ein Seidenhalstuch durch dein Gehörgang schleift, so hört sich das an....

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                  #9
                  Originally posted by icarni View Post
                  auf dem HD800, wie wenn jemand ein Seidenhalstuch durch dein Gehörgang schleift, so hört sich das an....
                  Joa,kann man so stehen lassen:daumen:
                  Sennheiser HD540 Ref II/HD800-CH800S/Grado GH2-GS3000e/Stax L700-Lambda Normal/1More E1001/1More E1010
                  Violectric V850/Spl Phonitor X/Audiovalve Solaris/Stax SRM 006t/C3g Twin Tube Amp/Marantz HD-DAC1/Xonar Essence STX
                  Marantz HD-CD1/NAD C-516 BEE
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                    #10
                    Bach

                    heute war mal wieder Orgel dran.

                    Dabei festgestellt, dass mir die Interpretationen von Peter Hurford besonders zusagen.

                    Eine der besten Aufnahmen die ich kenne von einem der vielen Meisterwerke von Bach.

                    Toccata und Fuge in d Moll BWV 565
                    https://open.spotify.com/track/0n1lguL5nPRsxbiFS11nrB

                    beste Grüße
                    Skuddy
                    Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

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                      #11
                      Gerade liefen:


                      Mahler 7, Haitink/BPhO, Digital Concert Hall

                      Schostakowitsch 10, Karajan/BPhO

                      Mussorgsky, Bilder einer Ausstellung, Nobuyuki Tsujii


                      Grüße,
                      D.

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                        #12
                        Karl Jenkins - Stabat Mater

                        Moin liebe Hörer,

                        gestern mal etwas abseits der Klassik gewesen und das 2008 erschienene "Stabat Mater" vom Waliser Karl Jenkins gehört.

                        https://open.spotify.com/album/7vLWabRRXqqI7gbdZKyj92

                        Kurz zu Jenkins:
                        In den 1980er und 1990er Jahren verfasste er überwiegend Werbemusik.
                        Danach entwickelte er seinen Kompositionststil in Richtung von breit und konzertant angelegten Chor-Arrangements, die von Pop über Symphonik und geistliche Chormusik bis hin zu ethnischer Musik reichen, weiter.
                        Er erfand hierfür sogar eine bedeutungslose Sprache, die, speziell für Gesang geeignet, nicht mit Inhalten von der Stimmung ablenken sollte.

                        Leicht zugänglich, meditativ und emotional sind die Schlagworte, welche mir bei Jenkins einfallen.

                        beste Grüße
                        Skuddy
                        Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

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                          #13
                          Moin liebe Hörer,

                          anbei habe ich einen Vorschlag aus der „Nische“ sinfonisches Blasorchester.

                          Sinfonische Blasorchester weisen in Abgrenzung zu anderen Blasorchestern eine erweiterte Besetzung auf (Doppelrohrblattinstrumente, Bassinstrumente einiger Instrumentenfamilien, Pauken und Percussion, gelegentlich Klavier, Harfe und Kontrabass) und sind klanglich, sowie größentechnisch angelegt an die Besetzungsgröße des Sinfonieorchesters der Romantik.

                          Sinfonische Blasorchester setzen in ihrem Repertoire einen Schwerpunkt auf Originalkompositionen, also auf Kompositionen sinfonischen Charakters, die speziell für diese Besetzungsform komponiert wurden.

                          Solch eine (neue) Originalkomposition ist:
                          the Island of Light von José Alberto Pina Picazo.

                          Auf der Innenseite der Partitur steht:

                          Das symphonische Gedicht 'La Isla de la Luz' (die Insel des Lichts) illustriert Legenden und Plätze von der Insel Menorca. In 'Cova d'en Xeroi' kann der Zuhörer die Legende eines Mohren, mit dem Beinamen Xoroi, sich anhören. Er wird nach einem Piratenüberfall zurück gelassen, ohne wieder an Bord zu können. In 'sobre las Tubes' (auf den Wolken) lässt der Komponist in seiner Version auf die Insel aus der Vogelperspektive, einen Teil mit einem großen emotionalen Inhalt hören. Das Werk beschliesst mit 'Los Gigantes' (die Riesen).

                          Nunja, programmatisch doch sehr weit und phantasievoll gefasst.
                          Nichts destro trotz schafft es (m.M) Pina gerade im 2.ten sehr tolle Klangfarben und Melodiebögen entstehen zu lassen.
                          Der 3.te Satz hingegen strotz vor Energie und Drive. Die hier zur Komposition zugehörige CD bringt eine interessante neue Ebene in die Aufführungspraxis.

                          https://youtu.be/7mE35N68TeU

                          Eine tolle Aufnahme, in der der junge Komponist selbst dirgiert.

                          viele Grüße
                          Thomas
                          Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

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                            #14
                            Moin wertes Forum,

                            heute läuft das Requiem von Andrew Lloyd Webber.

                            https://open.spotify.com/track/7uB5A...RkCbLiMs6Mj9oA

                            aus Wikipedia:
                            „Das Requiem von Andrew Lloyd Webber wurde als Totenmesse im Gedächtnis an den Vater des Komponisten, William Lloyd Webber, welcher im Jahre 1982 verstarb, im Jahr 1984 geschrieben.

                            Im Jahr 1986 gewann das Werk den Grammy Award für die beste klassische zeitgenössische Komposition.

                            Das Werk ist für Chor, drei Solisten und Kammerorchester mit Orgel, und Synthesizer gesetzt.“

                            Das Requiem ist nichts für schwache Nerven/Ohren, gerade harmonisch sollte man hierauf vorbereitet sein.
                            Bewegt er sich oft in äußersten dissonanten Gefilden.

                            Schmerz, Trauer, Verzweiflung, aber auch ganz viel Kraft wohnen seiner Komposition inne.

                            Webber wird vielen bekannt sein als Musical-Komponist:
                            Cats, Phantom der Oper, Jesus Christ Superstar, etc......
                            umso interessanter ist das Ergebnis seines musikalischen Schaffens im Requiem.

                            Ich kann jedem raten, wer die Chance hat das live zu hören es unbedingt zu tun.
                            Gerade das „Libera Me“ am Ende hat eine „unheimliche“ Wirkung.

                            viele Grüße
                            Thomas
                            Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

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