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    Und immer wieder ein Wirbelsturm an der Bluesrockgitarre.


    https://open.spotify.com/album/4cOFL...RfGSPXT2RjfVNw








    AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
    Focal Utopia+WyWires Platinium

    SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
    Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

    LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
    Magneplanar 1.7

    Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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      Hallo
      Hier ist das erste Soloalbum von David Crosby.
      Er kam grad aus dem Knast und Entzug, weil sie ihn mit einer ordentlichen Portion Kokain erwischt haben.Ich denke mal, das wird mit ein Grund sein,weil Crosby Geeld brauchte.
      Herausgekommen ist ein fantastisches Album,was die damalige Zeit,1971, sehr gut reproduziert. Crosby hat dazu alles ins Studio eingeladen, was damals Rang und Namen hatte,und keiner hat es sich nehmen zu lassen,mit Crosby zu spielen.

      Hier eine Liste der beteiligten Musiker … beeindruckend:

      David Crosby - Gesang, Gitarren
      Neil Young - Gesang, Gitarren, Bass, Congas, Vibraphon
      Graham Nash - Gesang, Gitarre
      Jerry Garcia - Gitarren, Pedal Steel
      Phil Lesh - Bass
      Mickey Hart - Schlagzeug, Percussion
      Bill Kreutzmann - Schlagzeug, Percussion
      David Freiberg - Gesang
      Grace Slick - Gesang
      Paul Kantner – Gesang
      Jorma Kaukonen - Gitarre
      Jack Cassidy - Bass
      Joni Mitchell - Gesang
      Greg Rollie - Piano
      Michael Shrieve - Schlagzeug
      Laura Allan - Autoharp, Gesang
      Ethan Crosby - Gesang


      Das gesamte Album kommt mir sehr improvisiert vor,was die Musiker damals in San Franzisko gern gemacht,besonders Jerry Garcia von den Death.
      David Crosbys erstes Soloalbum aus dem Jahre 1971 enthält genau die Art von Songs, die man von ihm erwartet, wenn man seine Songs aus seiner Verbindung mit Crosby, Stills & Nash bzw. Crosby, Stills, Nash & Young kennt. Sie atmen die Freiheit und das Lebensgefühl Kaliforniens aus genau dieser Zeit und man hört es ihnen in jeder Sekunde an.
      Gleich der erste Song "Music Is Love" sagt eigentlich schon alles und nimmt einen mit auf eine Reise der besonderen Art und vermittelt dem Hörer ein sehr schönes Gefühl, eine Art Schwerelosigkeit!
      Man muss sich allerdings darauf einlassen können, das ist keine Musik zum nebenbei Hören, nein, das erfordert Konzentration vom Hörer. Aber die wird dann auch üppig belohnt.
      Schon "Cowboy Movie" - "Talmais High" - Laughing" und "What Are Their Names" sind Songs zum Abheben in ein anderes Universum und sind schon alleine den Preis der CD wert. Der Sound den die Musiker hier erzeugen hat einen sehr hohen Suchtfaktor. Es geht hier nicht nur um Melodie und Rhythmus, sondern um das Ganze Soundspektrum, ganz toll z. B. zu hören und erleben bei "Song With No Words (Tree With No Leaves)!"
      "Cowboy Movie" fällt von der Stimmung her aus der Reihe, ist er doch der einzige Song der etwas rockig daher kommt, der Beginn erinnert sehr stark an "Long Time Gone" und lässt sofort Neil Youngs Gitarre erkennen, für mich das stärkste Sück auf dem Album.
      Zu den Musikern die auf diesem Album mitwirkten, sei noch zu sagen, dass die Namen alleine für sich sprechen: Mickey Hart, Jerry Garcia, Paul Kantner, Jorma Kaukonnen, Phil Lesh, Bill Kreutzmann, Neil Young, Graham Nash, Joni Mitchell, Michael Shrieve, Laura Allen, Jack Cassady, Gregg Rolie, Grace Slick!!!!
      Insgesamt ein tolles stimmungsvolles und außergewöhnliches Werk dieses Ausnahmemusikers, das sich z. B. hervorragend für laue Sommerabende auf der Veranda in der Hängematte eignet.
      Der Sound der remasterten Ausgabe ist übrigens vom Feinsten und was natürlich noch ein absolutes Highlight darstellt, ist die zusätzliche DVD mit vier unterschiedlichen Sound - Versionen:
      5.1 Surround Sound 96k/24 Bit
      5.1 Dolby Digital Mix
      5.1 DTS Mix
      Stereo Mix 192k/24 Bit
      Absolute genial!
      https://open.spotify.com/album/4v9ZA...QlagupsJ1PdzNA


      https://www.youtube.com/results?sear...member+my+name
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        Nachdem 1969 alle wichtigen San Franzisco Bands nach Studioalben schon Live Alben herausgebracht haben,mußten Jefferson Airplane nachlegen,was sie mit dieser grandiosen Live Scheibe gemacht haben,welche den San Franzisco Sound zu dieser Zeit maßgeblich mitgeprägt hat. Rolli



        ...der für mich u.a. immer zu den Live-Alben Live/Dead von Grateful Dead, Happy Trails (Rem.) von Quicksilver Messenger Service und The Live Adventures of Mike Bloomfield & Al Kooper" gehört. Jefferson Airplane waren im Fillmore West (SF) und Fillmore East (NYC) von Bill Graham in der Zeit der späten 60er Jahre zumeist als Headliner gebucht und es gibt heute mehrere Live-CD's von der Band aus dem Fillmore East.

        Vielleicht hat "Bless It's Pointed Little Head" dadurch heute etwas an Bedeutung verloren, aber dieses Album war bei Erscheinen im Frühjahr 1969 ein tatsächlich erstklassiges Album der Band in der Höhe ihrer Zeit. Nach vier Studio-Alben wollte die Band zeigen, was sie live für Qualitäten hat (viele andere West-Coast-Bands hatten bereits nach ein oder zwei Studio-Alben Live-Takes auf Nachfolgealben veröffentlicht). Und das wurde von Jefferson Airplane mit diesem Album eindrucksvoll veröffentlicht. Bekanntere Titel wie "It's No Secret", 3/5's Of A Mile In 10 Seconds" und "Plastic Fantastic Lover" waren live deutlich druckvoller und bestätigte das Potential der Band in Konzerten. "Somebody To Love" hat mit dem Radio-Hit aus 1967 nicht mehr soviel gemein, da diese Version sehr viel härter Gitarren- und Basslastig ist, ohne das Grundthema des Titels aber durch zu lange Jam zu verlieren. Klasse!
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          Faces






          Die dritte Platte der Faces mit Rod Stewart zeigt sie in vollendeter Reife. Die Gitarren kommen wuchtig und groovy, Rods Stimme findet sich überall in den Sound ein, das Werk wirkt geschlossener als ,Long Player'. Von den Songs als solchen bleibt wahrscheinlich am ehesten ,Stay With Me' im Gedächtnis haften, weil er einen starken Refrain besitzt, den man bei Laune auch mitsingen darf, wenn man will. Der Rest ist ist astreiner, sauberer Old-School-Rock mit starken Country-Folk-Einflüssen, der seinesgleichen sucht und wahrscheinlich nur von den Stones noch übertroffen werden kann. Kaum zu glauben, dass die Jungs bei dem Sound nur mit Wasser, sprich mit ein paar Gitarren, Rods Stimme und gelegentlichen Klaviergeklimper gearbeitet haben!
          Wenn es gerade die Stones nicht unbedingt sein sollen, weil Jagger mit seinen sexistischen Texten ziemlich nervt, der Hörer aber doch einen schönen Ausflug in die guten alten Zeiten des Geradeaus-Rocks machen will, dann bietet sich diese Platte jederzeit an: Beim Autofahren, bei einer lockeren Seventies-Party oder per Walkman, wenn drumherum der übliche Schwachsinn verzapft wird, den man nicht unbedingt mitkriegen muss. Die Faces verstehen euch, die ihr gern spontan und echt leben wollt! Hört mal zur Abwechslung ihnen zu, wenn euch modernere Bands wie Pearl Jam zu nah an der Zeit sind!
          ,A Nod Is As Good As A Wink To Blind Horse' - und guter Rock so schlecht wie Mainstream für Ohren, die nicht hören ...
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            Robin Trower






            Mit seiner zweiten Solo-Scheibe landete Trower 74 einen echten Volltreffer - zu Recht. Die Platte klingt heute noch so frisch und unverbraucht, dass eine wahre Freude ist, sie immer wieder anzuhören. Für Trower-Interessierte sicherlich der beste Einstieg - da kann man nix falsch machen. Energiegeladene Songs wie "Day of the Eagle" wechseln sich mit psychedelisch-bluesigen Titeln wie "Bridge of Sighs" oder "About to begin" ab. Starke Vocals, klasse Drums und die geniale Gitarrenarbeit von Trower machen diese Platte zum Genuss. Und dazu gibt's auch noch die BBC Sessions. Was will man mehr? Übrigens: Wem "Bridge of Sighs" gefällt, der kann unbesehen (bzw. unbehört) auch zur ersten Trower-Scheibe "Twice Removed from Yesterday" greifen.
            https://open.spotify.com/album/1CCER...RNmQH_K_2J5iHw
            AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
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              Das Powertrio um Robin Trower hat mit dieser Platte einen zeitlosen Klassiker geschaffen; die hier entwickelten Sounds, Themen und Grundideen dienten auch als Vorlage für die sehr erfolgreiche nächste Scheibe "Bridge of Sighs". Es stimmt, Trower kann sein Vorbild Jimi Hendrix kaum leugnen, aber man täte diesem Ausnahmegitarristen sehr unrecht, wenn man ihn darauf reduzieren würde, Hendrix nachzuahmen, denn er hat einen sehr eigenständigen, unverwechselbaren Stil. Und der ist einfach nur genial! Im übrigen auch genial gesanglich umgesetzt von Basser James Delwar! Hervorragede Scheibe - absoluter Kauftipp für Bluesrock-Fans. Und auch wer vertäumte, psychedelilsche Sounds á la Pink Floyd mag, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

              Ich bin hier nur noch am Headbängen,der Sound ist zu geil!!

              https://open.spotify.com/album/4xR6P...RkK6uIlipFuH4Q
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                Humble Pie






                Dieses wirkliche Power-Album zeigt Humble Pie live am 6. Mai 1973 im Winterland" von San Francisco noch einmal von ihrer besten Seite. Das Album wurde in den letzten rd. 15 Jahren unter vielen Namen und teilweise verschiedenen Titelfolgen veröffentlicht, obwohl es sich immer um das gleiche Konzert handelte:

                -Extendet Versions
                -Up Your Sleeve
                -In Concert
                -Live 1973
                -Live In Concert
                -Rockin` The Winterland
                -Live At Winterland
                -Live On The King Buiscuit Flower Hour

                Die Band hatte das sehr erfolgreiche Album Smokin' (1972) sowie das gute Doppel-Album Eat It (Remastered Edition) (Remastered Edition) (Remastered Edition) (Remastered Edition) (1973) mit dem neuen Gitarristen Dave Clem Clempson veröffentlicht, den sie nach dem Ausstieg von Peter Frampton von der Jazz-Rock-Band Collosseum abwarben. Marriot und Clempson hatten die Band in eine noch härtere und rauchigere Richtung getrieben. Harter Rock'n Roll mit Blues- und vor allem Gospelelementen war nun angesagt, was durch die Verstärkung mit den Blackberries, einem Gospel-Choir bestehend aus Clyde King, Billie Barnum und Vanetta Fields noch mehr deutlich wurde. Auch der Gesang von Steve Marriot wurde noch lauter und ausdrucksstärker als schon zu Zeiten von Performance - Rockin' the Fillmore und Marriot verstand sich in seiner Rolle als brillianter Frontmann, Gitarrist und alleiniger Chef der Band, der wusste, wie man eine Konzerthalle zum Überkochen bringt.

                Einen Vorgeschmack, wie die Band 1973 live agierte, hatte man ja schon mit LP-Seite 4 von Eat It" bekommen, die, aufgenommen im Greens Playhouse von Glasgow/Scotland, Ausschnitte eines dortigen Konzertes enthielt (Up Our Sleeves, Honky Tonk Women, Roadrunner).
                Und diese Power setzt sich hier auf dem Winterland-Set vor, dass - so Drummer Jerry Shirley in seinem Buch Best Seat in the House: Drumming in the '70s with Marriott, Frampton, and Humble Pie - so atemraubend ist, dass das Zuhören allein schon anstrengend wäre. Diese beiden Konzerte würden eine schier unglaubliche Kraft und Spielfreude ausstrahlen und die Band auf dem absoluten Peak zeigen.
                Und nach "Eat It" ging es ja denn leider auch recht schnell wieder bergab, wie die nachfolgenden Alben zeigten. 1975 nach einer Farewell-Tour durch die USA löste sich die Band ja auch auf.

                Aus meiner persönlichen Sicht ist für mich immer noch "Performance - Rockin' The Fillmore", aufgenommen in den letzten Wochen vor Schließung im Fillmore East, NY, das Maß aller Dinge, wenn man von Live-Rock-Alben generell sowie von Humble Pie spricht. Besonders in der 4-CD-Box Rockin' the Fillmore the Complete Recordings, die einfach nur Pflicht ist, wenn man das Album - wie ich - seit Erscheinen 1971 liebt.

                Aber die Humble Pie-Besetzung mit Clem Clempson hatte schon etwas, was die Alben "Smokin", "Eat It" und das "Winterland"-Konzert angeht. Das Konzert ist wohl auch nicht vollständig, da wohl einige King Biscuit-Reels of 16-Track 2 inch tape nicht gefunden werden konnten. Die Band spielte an zwei Abenden hintereinander dort, wobei beide Konzerte aufgenommen wurden.
                Der Sound der CD ist sehr gut, wie bei fast allen King-Biscuit-Aufnahmen, deswegen von mir gerne **** für dieses Kraftpaket aus Rock'n Roll mit einem kräftigen Schuss Blues, Soul und Gospel!

                https://open.spotify.com/album/6nTXf...SKuIDYbyxUcnnQ
                AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
                Focal Utopia+WyWires Platinium

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                  Derek and the Dominos

                  Eigentlich bin ich der Auffassung, dass Eric Clapton als Gitarrist immer dann am besten gewesen ist, wenn andere Klampfer an seiner Seite ihn herausgefordert haben. Erwähnt seien nur Duane Allman, George Terry oder Albert Lee. Doch es gibt zwei Ausnahmen. Einmal natürlich Slowhands grandiose Leistungen bei Cream. Und dann seine Performance auf der Derek and the Dominoes-Scheibe "Live at the Fillmore", im Original 1973 als Doppel-LP erschienen. Die remasterte und um sieben Tracks erweiterte Version des Albums dokumentiert einen gitarristischen Kraftakt des Meisters, der in dieser Form seinesgleichen sucht. Slowhand spielt sich in den zum Teil ellenlangen Songs in einen wahren Rausch. Wer auf ausufernde Gitarrensoli steht, bekommt mit dem Fillmore-Set die absolute Vollbedienung. Zudem agiert Eric als Sänger stimmlich voll auf der Höhe. Der Saitenzauberer selbst, ein toller Bobby Whitlock an den Keyboards und als Backup-Vokalist sowie die routinierte Rhythmusgruppe mit Jim Gordon (dr) und Carl Radle (bg) präsentieren sich als bestens harmonierende Einheit. Seine drei Musikerkollegen geben Clapton die Rückendeckung, die er braucht, um sich voll auf seine inspirierte Gitarrenarbeit zu konzentrieren. Die an zwei Abenden im Oktober 1970 eingespielten Songs haben des öfteren Jamsession-Charakter. Slowhand improvisiert auf seiner Stratocaster locker vor sich hin. Ein wahres Wunder, dass seine Kumpels ihm bei seinen spontanen Solo-Eruptionen stets folgen konnten. Die Setlist besteht aus Titeln von Claptons selbstbenanntem ersten Solo-Album, Nummern vom "Layla"-Album inklusive der dort vertretenen Blues-Klassiker sowie mit "Presence of the Lord" einem Blind Faith-Song. Alle Nummern sind unheimlich mitreißend und dicht interpretiert. Es ist so gut wie kein Ausfall im Konzertprogramm zu verzeichnen. Als Anspieltips empfohlen seien gleichwohl einmal das mit Wah-Wah-Soli gespickte "Why does love got to be so sad". In der zweiten Hälfte driftet dieser Song in Southernrock-Gefilde ab und lässt dabei - was Wunder - Allman Brothers-Einflüsse erkennen. Auch bei der stampfenden Version des Clapton-Klassikers "Blues power" läuft einem ein wohliger Schauer über den Rücken. Besonders beseelt kommt zudem das bereits angesprochene "Presence of the lord" rüber. Und wer auf Drum-Solos steht, gerät wohl bei dem über 18minütigen "Let it rain" in Verzückung. Bei den Nummern vom "Layla"-Album vermisse ich etwas die wunderbaren Slide-Gitarren-Attacken vom leider viel zu früh verstorbenen Duane Allman. Aber Clapton macht dies durch seine eigenen Gitarrenbeiträge fast wett. Noch ein Wort zum gelungenen Remastering des Doppelalbums. Welten trennen das Vinyl-Album von damals mit seinem eher dumpfen Klangbild und pappigen Drum-Sound von der technisch überarbeiteten Fassung von 1994. Allen Clapton-Fans sei "Derek and the Dominoes. Live at the Fillmore" somit wärmstens ans Herz gelegt. Die beiden CDs dokumentieren eine Sternstunde im jahrzehntelangen Schaffen des vielgepriesenen Gitarristen und Sängers.
                  https://open.spotify.com/playlist/20...SQCJXdS0KONXoQ

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                  Focal Utopia+WyWires Platinium

                  SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
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                    Peter Framton comes Alive!






                    In jungen Jahren war Peter Frampton um 1967 bei der britischen Pop-Band The Herd ("From The Underworld") ein Teenie-Schwarm, zuletzt tauchte der feine Gitarrist 1998 in Ringo Starrs All Star Band auf deutschen Bühnen auf. Dazwischen liegen als Stationen die fetzigen Blues-Rock-Abräumer Humble Pie, seine eigene, mäßig erfolgreiche Band Frampton's Camel, 1976 dann der gigantische Soloerfolg Frampton Comes Alive und fast zwei Jahrzehnte später der Versuch, 1995 mit Comes Alive II den einstigen Superstar-Glanz neu aufzu-polieren. Doch Geschichte läßt sich nicht wiederholen. Damals tourte Frampton ständig; von der Reputation als mitreißender Live-Act profitierte Frampton Comes Alive einst ebenso wie von den Single-Zugnummern "Show Me The Way", "Baby, I Love Your Way" und "Do You Feel Like We Do".
                    https://open.spotify.com/album/3719jlsd ... Q6hUU0qLsw
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                      Shakti

                      Hallo


                      Aus dem Jahre 1977 möchte ich eine weitere Klangperle für die
                      "Zeitreisen"

                      vorstellen, die damals die europäische Jazzmusik sehr berreichert hat.

                      Alles weitere an Infos hier:

                      https://www.discogs.com/Shakti-2-Wit...elease/1013863


                      https://www.youtube.com/watch?v=s6O-...JTarmgw6uHMeI-
                      https://open.spotify.com/album/05RPG...SryLiaQebMtkCw







                      Zuletzt geändert von HearTheTruth; 07.11.2019, 16:26.
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                        Hi
                        Kennt eigentlich von Euch Freaks überhaupt noch jemand die Gruppe Love aus den 60èrn aus San Franzisko,die nie über die Grenzen Los Angeles bekannt wurden?







                        Diese CD enthält erstmals das komplette Set des bahnbrechenden Studio-Albums von Love (erstmals 1967 veröffentlicht). Live aufgenommen beim Glastonbury Festival in Pilton, GB am 28. Juni 2003 Love ist eine amerikanische Rock-Band, die in den späten 1960ern und den frühen 1970ern sehr erfolgreich war. Als eine der ersten gemischtrassigen amerikanischen Bands war die Musik von Love von vielen verschiedenen Quellen beeinflusst, Psychedelia, Folk, Hard Rock, Blues, Jazz, Flamenco und orchestralem Pop. Love wurden von Kritikern als eine der besten und wichtigsten amerikanischen Rock-Bands ihrer Zeit angepriesen. Mit Liner-Notes von Arthur Lees Gitarristen, Mike Randle.
                        https://open.spotify.com/playlist/32...RIO8Wq_OQ07B0w
                        AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
                        Focal Utopia+WyWires Platinium

                        SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
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                          Terry Reid

                          Und nochmal einer der unterbewertesten Rocker aus der Love and Peace Zeit:







                          Noch niemand hat hier bisher etwas zu diesem Album geschrieben. Traurig, traurig...
                          Dieses ist die Komplett-Edition der ersten beiden Terry Reid-Alben von 1968+69 mit zusätzlichen Singles und anderen Raritäten.
                          In allen Artikeln, die ihr zu diesem Ausnahmesänger lesen könnt, wird sein Status als großer unbekannter Stimmakrobat hervorgehoben.
                          Und natürlich, dass er 1968 das Angebot, Sänger von Led Zeppelin zu werden, zugunsten einer (leider nicht besonders erfolgreichen) Solo-Laufbahn ablehnte. Sein alter Bekannter Robert Plant erhielt nach Reids Tipp dann diesen Job.
                          1969 dann wollte er auch nicht (vor Ian Gillan) neuer Deep Purple-Sänger werden.

                          Terry Reid ist stimmlich ähnlich geprägt wie Robert Plant. Er besitzt genauso die Fähigkeit, sein Organ in die spitzesten Höhen zu treiben, mit viel Gefühl und starken Rhythm & Blues-Wurzeln.
                          Die Palette reicht von Blues und Soul bis hin zu Folkrock, intimen Balladen und rasanten Rockern.
                          Terry Reid gehört in die Spitzenklasse der britischen R&B/Blues/Rock-Vokalisten und ist unbedingt in einem Atemzug zu nennen mit Robert Plant, Steve Marriott, Paul Rodgers, Chris Farlowe, Steve Winwood oder Rod Stewart.
                          Fans dieser Richtung können hier bedenkenlos zugreifen!

                          Wer sich Rockfan nennt und Terry Reid nicht kennt, besitzt eine echte Bildungslücke. Zeit, diese zu schließen und den Mann mit der gewaltigen Stimme für sich zu entdecken.
                          Diese Sammlung gehört zum besten, was Rockmusik zu bieten hat!

                          https://open.spotify.com/playlist/68...Qkui0exYxv5oIA
                          AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
                          Focal Utopia+WyWires Platinium

                          SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
                          Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

                          LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
                          Magneplanar 1.7

                          Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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                            Man Maximum Darkness




                            Die einzige britische Hippie-Band Man, sprich die Gitarristen Micky Jones und Deke Leonard, Bassist Martin Ace und Drummer Terry Williams trafen am 26. Mai 1975 im Londoner Roundhouse auf einen ihrer Helden, den Quicksilver (Messenger Service) Gitarristen John Cipollina. Und daraus entstand eine Live-CD, die `Man at her best` zeigt!
                            Die Man-Band rollt hier nämlich ihren guten alten Swansea-Boogie-Teppich aus, auf dem dann Cipollina aus den ungeschliffenen, aber schönen Man-Rohlingen „7171-551", „Codine", „Babe I'm Gonna Leave You", „Many Are Called, But Few Get Up" und „Bananas" schillernde Diamanten zaubert.
                            Zusammen das beste, was Man zustande gebracht haben!
                            https://open.spotify.com/playlist/65...TauZlaKfbxgCJg
                            AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
                            Focal Utopia+WyWires Platinium

                            SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
                            Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

                            LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
                            Magneplanar 1.7

                            Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung

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                              Zitat von HearTheTruth Beitrag anzeigen
                              Und nochmal einer der unterbewertesten Rocker aus der Love and Peace Zeit:








                              https://open.spotify.com/playlist/68...Qkui0exYxv5oIA

                              Die hab ich schon seit Jahren in Besitz. Großartiger Musiker, leider wurde diese Ausgabe fürchterlich remastert. Da bekomm ich beim Hören Ohrenbluten wegen des Loudness-Wahnsinn.

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                                Dieses Musikstück ist auch irgendwie zeitlos, obwohl es zum Ende der 60er oder zum Beginn der 70er gehört.
                                Franz Josef Degenhardt - P.T. aus Arizona
                                https://open.spotify.com/track/1sCkb...S2WfOsQW-botfg

                                .
                                Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

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