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    Ein Gast antwortete
    Hallo Hotzenplotz,
    nicht böse sein, dass ich skeptisch bin, was die Klangänderung angeht. Wie gesagt, oft hört man Dinge, die faktisch gar nicht vorhanden sind, Stichwort: Suggestion. Holz wird automatisch mit Wärme und Wohlbehagen assoziiert, da ist es für mich dann kein Wunder, wenn es dann auch nicht mehr so "spitz" klingt.
    Aber wenn Dein Eindruck bleibend ist, dann ist ja alles in Ordnung und Du hast alles richtig gemacht. :-)
    Inwieweit sich das Brett noch verzieht wird sich zeigen, wie bei zig anderen Hifigeräten und Plattenspieler auch.
    Was für Hifi-Geräte haben denn eine Bodenplatte aus massivem, unverleimtem Holz? Könntest du mir da mal ein Beispiel geben?

    P.S. Mit "unverleimt" meine ich übrigens kein Sperrholz oder Multiplex, wo versch. Furnierschichten übereinander geleimt sind, sondern größere Platten aus Massivholz, die aber aus mehreren schmalen Leisten besteht, die aneinander geleimt sind und so die Fläche ergeben. Meist macht man das, um ein nachträgliches Verziehen/Arbeiten des Holzes zu verhindern. Das nimmt dem Holz die "Spannung".

    Marco.

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  • hotzenplotz
    antwortet
    Zitat von Marco.Gebhart Beitrag anzeigen
    Hallo,
    dass ein Verstärker mit Holzgehäuse durchaus anders klingen kann, als die Metall-Version braucht man gar nicht abstreiten, das wird sicherlich so sein.
    Allerdings hat das mMn eher was mit Suggestion bwz. Assoziation zu tun.
    Die meisten Menschen verbinden mit Holz eben "Wärme", so dass sie dann auch den Klang als "wärmer" empfinden.

    Marco
    Herzlichen Glückwunsch, wenn sich das Massiv-Holzbrett mal verziehen sollte, aufgrund von Temperatur und Feuchtigkeitsschwankungen..;-)
    Marco, Du hörst Dich ja immer noch sehr skeptisch an. Das leicht ins Spitze tendierende bei Klarinetten und Klavier ist jetzt einfach weg. Also hat sich der Aufwand erstmal gelohnt.

    Inwieweit sich das Brett noch verzieht wird sich zeigen, wie bei zig anderen Hifigeräten und Plattenspieler auch. Sollte ein zwölfjähriges Ablagern nicht ausreichend sein werde ich hier rechtzeitig warnen.


    Ist die Platte denn wenigstens aus mehreren Stücken verleimt?
    Eigentlich war mir wichtig, dass sie eben nicht verleimt ist.
    Die Jahresringe sind stehend, die Abmessungen lassen drei mm Spiel zu und die Bohrungen sind auch etwas größer.
    Momentan bin ich erstmal entspannt, danke Dir aber, dass ich das nicht aus den Augen verlieren darf.

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    Ein Gast antwortete
    Zitat von hotzenplotz Beitrag anzeigen
    Tausch des Bodendeckels aus Alu gegen ein Holzbrett im Ganzen, also ohne Schicht - oder Stabverleimung.
    Herzlichen Glückwunsch, wenn sich das Massiv-Holzbrett mal verziehen sollte, aufgrund von Temperatur und Feuchtigkeitsschwankungen..;-)

    Auch "abgelagertes" Holz "arbeitet" und kann krumm oder windschief werden.
    Könntest Du mal ein Foto davon machen?
    Ist die Platte denn wenigstens aus mehreren Stücken verleimt?

    Marco.
    Zuletzt geändert von Marco.Gebhart; 29.10.2014, 11:37.

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  • hotzenplotz
    antwortet
    Zitat von Ted Beitrag anzeigen
    Hast du das nun als Basis genommen oder am Gehäuse verbaut?

    LG
    Jörg
    die obige Beschreibung bezieht sich auf den Tausch des Bodendeckels aus Alu gegen ein Holzbrett im Ganzen, also ohne Schicht - oder Stabverleimung.

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  • music is my escape
    antwortet
    Äußerst interessant, danke für den Link. Komponenten- und auch kabelmäßig bin ich vorerst am Ziel angelangt, da ist es schön, zumindest noch ein paar kleinere Spielplätze aufmachen zu können. Letzte Woche hab ich bereits ein paar Satz Sobothane-Halbkugeln aus England bestellt, die in den nächsten Tagen eintreffen dürften; da schaff ichs vorher sicher noch zu IKEA, um so ein großes Hackbrett gleichmal mit zu testen...

    Grüße!

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hast du das nun als Basis genommen oder am Gehäuse verbaut?

    LG
    Jörg

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  • hotzenplotz
    antwortet
    Kurze Zusammenfassung:
    Ikea Hackbrett war zu klein.

    Abgelagertes Reststück vom Schreiner in Meranti sorgt für weniger resonierende metallische Härte insbesondere deutlich wahrnehmbar bei Klarinetten- und Klavieraufnahmen. Man ist verführt noch lauter zu drehen, weil nichts störendes mehr schmerzt.

    Weitere klangliche Änderungen (strukturiertes Klangbild, entschlackterer Bass) sind sicherlich auch mit anderen Unterstellern oder Basen erreichbar. Das angenehme Mehr an Weichheit führe ich allerdings direkt auf das Holz zurück.

    Fazit:
    Die Änderung möchte ich nicht mehr missen und
    über die Materialität des Gehäuses nachzudenken lohnt sich aus meiner Sicht. Absolut.

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    Ein Gast antwortete
    Und noch was aus dem Schneidebrett von Ikea. Schlecht kanns wohl ned sein....
    http://www.seconds.de/der-ikea-plattenspieler/

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von hotzenplotz Beitrag anzeigen
    In der neuen Fidelity empfiehlt der Herausgeber das Ikea-Schneidebrett Apititlig als Geräteunterlage. Das Brett mit den Maßen 46 x 36 und 3 cm Dicke besteht aus stabverleimten Bambus in dreilagigem Schichtaufbau. 15 €.

    Die rundumlaufende Saftrinne empfiehlt er als Auflagefläche für Keramikkugeln.


    Ist ein Versuch als Gerätedeckel wert.
    Hallo hier auch ein Link
    http://www.theaudiobeat.com/blog/ikea_aptitlig.htm

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  • hotzenplotz
    antwortet
    In der neuen Fidelity empfiehlt der Herausgeber das Ikea-Schneidebrett Apititlig als Geräteunterlage. Das Brett mit den Maßen 46 x 36 und 3 cm Dicke besteht aus stabverleimten Bambus in dreilagigem Schichtaufbau. 15 €.

    Die rundumlaufende Saftrinne empfiehlt er als Auflagefläche für Keramikkugeln.


    Ist ein Versuch als Gerätedeckel wert.

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  • Oliver
    antwortet
    Hi Ingo.

    Einfach mal bei einer ansässigen Schreinerei Anfragen.

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  • Höhlenmaler
    antwortet
    Wo

    kann ich mir denn Holz kaufen oder bestellen?
    Ich benötige das nicht um irgendwelche Gehäuse von elektrischen Geräten damit zu verändern.
    Bislang nutzte ich immer Holztafeln aus der Restekiste im Baumarkt.
    Wo ich darüberhinaus die Wahl zwischen verschiedenen Holzarten hätte, ist mir nicht klar.
    Im Baumarkt gibts in erster Linie Schicht verleimte und ähnliche Holzprodukte, aber kaum reines Holz. Kein Tropenholz .... gut und schön ... wo gäbe es das denn ?
    Wenn der Baum gefällt ist, nutzt es nix mehr zu jammern und darauf zu verzichten.
    Auch einheimische Hölzer .... die Bäume werden lange vor ihrem natürlichen Ende gefällt. Deswegen wäre ein Verzicht auf einheimisches Holz genauso sinnvoll, wir auf Tropenholz zu verzichten. Ist Holz aus Deutschland zu verbrauchen sinnvoller?
    Na ja, egal. Mich interessiert in erster Linie, wo ich mir Holztafeln kaufen kann. Der eine schraubt sie sich unter sein HiFi Geraffel, ich male Bilder drauf. So wie vor 500 Jahren.
    Ob ein WandlerChip besser wandelt, ist mir im Grunde jetzt nicht so wichtig wie die Antwort auf die Frage, wo es dieses Holz zu kaufen gibt. Nicht nur eine Sorte!

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  • Wonneproppen
    antwortet
    Vielleicht klingen seltene Tropenhölzer besonders gut. :mussweg:

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Die Schrauben, mit denen die Platine am Gehäuseboden befestigt ist, durch Knetmasse oder ähnliches ersetzen. Dürfte, wenn überhaupt, mehr bringen als ein Holzgehäuse.

    Oder wie Audionet eine dicke Granitplatte unter die Bodenplatte kleben.

    Ich denke aber, einen DAC-Chip interessiert das nicht besonders.

    LG
    Jörg

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  • shakti
    antwortet
    hier ein ganz interessanter Bericht ueber der Einfluss von schwarzem Ebenholz in Form kleiner Scheiben auf das Resonanzverhalten eines Gehaeuses:

    http://www.shunmook.com/explained/HK...Test%20-LH.pdf

    Ich selbst nutze Scheiben verschiedener Holzarten und Dicken sowohl als Geraetefuss, als auch als Gehaeusedeckelresonator.

    Man kann so wunderbar die grundsaetzliche Klangcharakteristik eines Geraetes feinabstimmen, ganz nach persoenlichem Geschmack.

    Im Gegensatz zu einem neuen Gehaeuse ist dies auch ohne Risiko fuer die grundsaetzliche Funktion des Geraetes....

    netten Gruss
    Juergen

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