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Linear Netzteil, auch für RME

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    Linear Netzteil, auch für RME

    In meinem Umfeld kaufen grad alle dieses Ding. Erster Eindruck unisono: Jedweder Eigenklang nicht vorhanden.

    Alle müssen ihn nicht kaufen; aber wenn ihn viele kaufen, finde ich das gut, denn ich habe ein passendes Linearnetzteil für den RME, mit dem er deutlich besser klingt:





    Das Besondere an dem Linearnetzteil ist, dass es zusammen mit dem Baumwoll/Ferrit-Netzkabel eine geschlossene Filterstrecke zur Eliminierung von HF-Störungen vom Schuko-Stecker bis zum 5,5/2,1-Stecker am Gerät darstellt. Nach dem Kaltgeräte-Einbaustecker folgt zunächst ein zweistufiger Netzfilter, der die Filterwirkung des Ferrit-beschichteten Netzkabels zu tieferen Störfrequenzen hin erweitert. Nach dem vergossenen Ringkerntransformator erfolgt die Gleichrichtung über schnelle Schottky-Dioden, denen angepasste RC-Glieder zur Schwingungsdämpfung parallel geschaltet sind. Die Hauptladekapazität besteht aus 4 parallelen 2200uF-Elkos und der Linearregler ist ein LT1086, der mit hochkapazitiven X7R Keramik-Vielschichtkondensatoren direkt an den Anschlusspinnen zusätzlich stabilisiert wird. Der 680uF-Ausgangselko hat einen besonders niedrigen ESR und die Sekundärmasse ist über 47nF parallel 1kOhm mit Erde verbunden, damit das angeschlossene Niedervolt-Gerät nicht potentialmäßig "in der Luft" hängt, sich aber auch keine Erdschleifen in der NF-Kette bilden können. Das Ausgangskabel ist ein Kunstwerk für sich. Es ist ein mit Cu-Geflecht abgeschirmtes Twisted-Pair mit einem Innenleiter an Minus (Sekundärmasse) und dem anderen an +12V. Das Abschirmgeflecht ist für einen bestmöglichen Schutz gegen kapazitive, induktive und Strahlungs-Kopplung im Linearnetzteil direkt und am anderen Ende über einen 10nF-Keramik-Vielschichtkondensator im 5,5/2,1-Niedervoltstecker mit Minus verbunden. Zur Ableitung von statischen Aufladungen und hochfrequenten Kriechströmen an der Oberfläche des PVC-Mantels ist das Niedervolt-Kabel ebenso wie das primäre Netzkabel mit einem Geflechtschlauch aus reiner Baumwolle umschlossen. Alle konstruktiven Besonderheiten des Linearnetzteils wurden mit dem angeschlossenen NOS-DAC 2 und den vollaktiven Referenzlautsprechern FS82E gehörmäßig in vielen Schritten optimiert, wobei mit jedem einzelnen Schritt eine eindeutig hörbare Klangverbesserung erreicht wurde.
    http://www.audio-optimum.com/

    #2
    Was kostet das Netzteil wäre noch wichtig.

    Grüße Truesound
    Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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      #3
      Schön wenn man sich selbst widerspricht. Zitat aus Produktbeschreibung NOS DAC 2:

      50Hz-Transformatoren, überdimensionierte Elkos und verlustbehaftete Längsregler, die bei konventionellen Designs den meisten Platz beanspruchen, sind nicht mehr Stand der Technik. Die Spannungsversorgung ist mit integrierten Schaltspannungswandlern des Schweizer Herstellers TRACO realisiert, denen sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterketten höherer Ordnung zur Ripple-Unterdrückung vor- bzw. nachgeschaltet sind. Die Ausgangsspannungen (±15V für Preamp / ±5V für DAC / +5V für Steuerung) sind nach den Sekundärfiltern so glatt und stabil, wie es mit klobigen 50Hz-Netzteilen nicht mehr zu erreichen ist.

      Zu Deutsch. Der ADI-2 Pro macht schon ab Werk alles richtig, das Linearnetzteil bringt Null Komma Null.

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        #4
        Was kostet das Netzteil wäre noch wichtig.

        Grüße Truesound

        300 € für das Linearnetzteil plus demnächst 119 € für das Baumwoll/Ferrit-Netzkabel 1,6m. Beim Kauf eines NOS-DAC 2 mit Linearnetzteil gibt es das Netzkabel als kostenlose Zugabe; beim Verkauf des Linearnetzteils allein ist das kalkulatorisch aber nicht drin.
        http://www.audio-optimum.com/

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          #5
          Der ADI-2 Pro macht schon ab Werk alles richtig, das Linearnetzteil bringt Null Komma Null.

          Irrtum. Die Entwickler des ADI-2 haben den gleichen Denkfehler gemacht, der mir anfangs auch unterlaufen ist. Sowohl im ADI-2 als auch im NOS-DAC 2 arbeiten DC-DC-Wandler, denen Filterketten nachgeschaltet sind. Das arbeitet für sich betrachtet einwandfrei. Der Denkfehler besteht nun darin, dass die Filterketten auch die HF-Störungen beseitigen, die durch ein Steckernetzteil hereinkommen. Das ist aber nicht der Fall, weder im NOS-DAC 2 noch im ADI-2. Sowohl gehörmäßig als auch messtechnisch ist das nachzuweisen.

          50Hz-Transformatoren, überdimensionierte Elkos und verlustbehaftete Längsregler, die bei konventionellen Designs den meisten Platz beanspruchen, sind nicht mehr Stand der Technik. Die Spannungsversorgung ist mit integrierten Schaltspannungswandlern des Schweizer Herstellers TRACO realisiert, denen sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterketten höherer Ordnung zur Ripple-Unterdrückung vor- bzw. nachgeschaltet sind. Die Ausgangsspannungen (±15V für Preamp / ±5V für DAC / +5V für Steuerung) sind nach den Sekundärfiltern so glatt und stabil, wie es mit klobigen 50Hz-Netzteilen nicht mehr zu erreichen ist.

          Diese Aussage ist dennoch richtig, denn erstens hätte ich das Linearnetzteil genauso gut und noch deutlich kleiner als primär getaktetes Schaltnetzteil bauen können, wobei sich aber der dafür erforderliche Entwicklungsaufwand erst einmal nicht gelohnt hätte, und zweitens wäre es ein noch größerer Aufwand und klanglich eher schlechter gewesen, alle potentialgetrennten Versorgungsspannungen des NOS-DAC 2 nur mit 50Hz-Transformatoren und Längsreglern zu erzeugen.

          Sowohl der NOS-DAC 2 als auch der ADI-2 sind jeweils für sich betrachtet in Bezug auf die Versorgungsspannungen gut konstruiert. Das Problem liegt in den billigen Steckernetzteilen, die nicht nur eigene HF-Störungen produzieren, sondern auch die z. T. noch hochfrequenteren Störungen in der Steckdose fast ungefiltert hindurch lassen, und die in der Regel auch noch ein unter EMV-technischer Sicht miserables Niedervoltkabel haben. Weder die Filterketten im ADI-2 noch die im NOS-DAC 2 sind in der Lage, die durch das Niedervoltkabel hereinkommenden HF-Störungen ausreichend zu unterdrücken. Die Geräte funktionieren zwar mit einem Steckernetzteil, aber nicht mit ihrem jeweils vollen Klangpotential. Das hört man erst mit einem 12V-Netzteil, das eine saubere Ausgangsspannung liefert - wobei es wie gesagt egal ist, ob das als Linearnetzteil oder als Schaltnetzteil funktioniert. Auch ein primär getaktetes Schaltnetzteil kann eine saubere Ausgangsspannung liefern, nur machen das die üblichen Billigteile nicht.
          http://www.audio-optimum.com/

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            #6
            Na dann bin ich mal auf die Messdiagramme gespannt, die Netzstörungen im HF-Bereich zeigen, welche sich dann im Audiobereich am Ausgang des Gerätes bemerkbar machen.

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              #7
              Na dann bin ich mal auf die Messdiagramme gespannt...

              Die brauchst du nicht. Hier ist schon mal der erste Hörbericht (bzw. sogar zwei):


              http://www.open-end-music.de/vb3/sho...&postcount=238
              http://www.audio-optimum.com/

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                #8
                Ich hatte ein ifi ipower im Vergleich zum RME Originalnetzteil
                https://ifi-audio.com/products/ipower/
                Konnte keinerlei Verbesserung heraushören.


                Allerdings ist es schon beeindruckend, wie man die lange Leitung vom Stromerzeuger bis zu mir von zig-Kilometern mit einer Baumwollummantelung auf den letzten 1,6 Metern (!!) pimpen kann.
                Muss das mal mit alten T-Shirts probieren, ob ich nach dem umwickeln einen Unterschied höre.
                Vermutlich sind die 1,6 Meter eine Resonanzfrequenz.

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                  #9
                  Zitat von Lani Beitrag anzeigen
                  Allerdings ist es schon beeindruckend, wie man die lange Leitung vom Stromerzeuger bis zu mir von zig-Kilometern mit einer Baumwollummantelung auf den letzten 1,6 Metern (!!) pimpen kann.
                  Guten Morgen Lani,

                  in diesem Satz steckt ein weit verbreiteter Irrtum, ein generelles Mißverständnis sozusagen. Es fließt kein Strom von Deinem zig Kilometer entfernten Stromerzeuger bis zu Dir nach Hause und in Deine Geräte hinein. Tatsächlich bewegen sich die Elektronen in den Leitungen nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durch Deine Kabel. Sie bewegen sich bei Wechselstrom/50Hz nur um Bruchteile von Millimetern pro Sekunde hin und her, und das auch noch so quälend langsam, dass - wären sie groß genug - Du die Vorgänge mit bloßem Auge problemlos beobachten könntest. In sofern haben nicht nur die letzten 1,6 Meter Deines Kabels Einfluß auf den Stromfluss (und damit ggf. auf den Klang) sondern sogar jeder winzige Bruchteil eines Millimeters. Das glaubst Du nicht...?

                  Ist für Nichttechniker nicht ganz einfach zu verstehen, das gebe ich gerne zu. Hier wird das sehr einfach und auch ohne tiefergehenderes elektrotechnisch/physikalisches Wissen leicht nachvollziehbar erklärt:

                  http://www.schule-bw.de/faecher-und-...elektronen.htm


                  Viele Grüße: Wolfgang
                  .
                  ________________
                  www.qas-audio.de

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von sincos Beitrag anzeigen
                    Die brauchst du nicht. Hier ist schon mal der erste Hörbericht (bzw. sogar zwei):

                    http://www.open-end-music.de/vb3/sho...&postcount=238
                    Das dachte ich mir. Thema damit für mich beendet.

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                      #11
                      Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                      Es fließt kein Strom von Deinem zig Kilometer entfernten Stromerzeuger bis zu Dir nach Hause und in Deine Geräte hinein. Tatsächlich bewegen sich die Elektronen in den Leitungen nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durch Deine Kabel. Sie bewegen sich bei Wechselstrom/50Hz nur um Bruchteile von Millimetern pro Sekunde hin und her.
                      Es ist irrelevant ob der Strom oder die Elektronen wirklich von x nach y fliesst. Eine Störung im E-Werk wird als Bewegungsimpuls über alle Elektronen bis nach Hause an die Steckdose weitergereicht (bildlich gesprochen). Wenn das nicht so wäre gäbe es gar keine 'Störungen' im heimischen Netz. Und der letzte Meter Kabel hat daher relativ tatsächlich keinen Einfluss.

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                        #12
                        Zitat von Janus525 Beitrag anzeigen
                        Guten Morgen Lani,

                        in diesem Satz steckt ein weit verbreiteter Irrtum, ein generelles Mißverständnis sozusagen. Es fließt kein Strom von Deinem zig Kilometer entfernten Stromerzeuger bis zu Dir nach Hause und in Deine Geräte hinein. Tatsächlich bewegen sich die Elektronen in den Leitungen nicht mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durch Deine Kabel. Sie bewegen sich bei Wechselstrom/50Hz nur um Bruchteile von Millimetern pro Sekunde hin und her, und das auch noch so quälend langsam, dass - wären sie groß genug - Du die Vorgänge mit bloßem Auge problemlos beobachten könntest. In sofern haben nicht nur die letzten 1,6 Meter Deines Kabels Einfluß auf den Stromfluss (und damit ggf. auf den Klang) sondern sogar jeder winzige Bruchteil eines Millimeters. Das glaubst Du nicht...?


                        Ist für Nichttechniker nicht ganz einfach zu verstehen, das gebe ich gerne zu. Hier wird das sehr einfach und auch ohne tiefergehenderes elektrotechnisch/physikalisches Wissen leicht nachvollziehbar erklärt:

                        http://www.schule-bw.de/faecher-und-...elektronen.htm


                        Viele Grüße: Wolfgang
                        .
                        Das ist zu „flach“ gedacht.
                        Jede Leitung ist als LCR Gebilde zu sehen.
                        Bei Stromleitungen ist das komplexer, da im Zählerkasten es zusätzliche LCR Glieder in Form des Stromzähler, des FI, des LS (LeitungsSchutz) gibt.
                        Die einzelnen Drähte und der Rohren in der Wand liegen irgendwie zueinander (spielt für 50 Hz keine Rolle, für HF (Hochfrequenz) aber schon.

                        Wenn man Einstreuungen (HF von SmartMetern, BabyPhones, WLAN, BlueTooth, usw.) weg haben will, muss man schon im Zählerkasten und jeden Verteiler dazwischen LC Filter einbauen UND die Leitungen dazwischen in Form von speziell geschirmten Kabeln errichten.

                        Zudem muss der Konstrukteur eines Audio Gerätes seinen Hausaufgaben gemacht haben.

                        Und in Studios gibt es neben dem Schutzleiter noch ein Studio Masse Netz.

                        Quintessenz: Die letzten 1,5m machen da keinen Sinn. Baumwollumhüllung ist Behübschung, Verdeckung, Esoterik zuzuordnen. Das gilt auch für die oft verwendeten Geflechtumhüllungen aus Kunststoff. Oftmals verbergen sich darunter ganz normale Standard Kabeln.


                        L = Induktivität, Spule
                        C = Kapazität, Kondensator
                        R = Wiederstand
                        HF = Hochfrequenz
                        LS = Leitungsschutzschalter (anstelle von Schmelzsicherungen)
                        FI = Fehlerstromschutzschalter
                        SmartMeter = die neuen elektronischen Zähler, welche über HF Signale auf der Stromzuleitung ferngesteuert und fern-abgelesen werden.
                        Zuletzt geändert von FritzS; 30.11.2018, 10:17.
                        Fritz
                        KH: AKG K812, K872, K712, K701, K501, K550, K271 MKII / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44, Denon AH-D7000, Q701
                        Tested: AKG K1000, K702, Beyer T90, MYSPHERE 3.2, Austrian Audio Hi X55

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                          #13
                          Zitat von sincos Beitrag anzeigen
                          Irrtum. Die Entwickler des ADI-2 haben den gleichen Denkfehler gemacht, der mir anfangs auch unterlaufen ist. Sowohl im ADI-2 als auch im NOS-DAC 2 arbeiten DC-DC-Wandler, denen Filterketten nachgeschaltet sind. Das arbeitet für sich betrachtet einwandfrei. Der Denkfehler besteht nun darin, dass die Filterketten auch die HF-Störungen beseitigen, die durch ein Steckernetzteil hereinkommen. Das ist aber nicht der Fall, weder im NOS-DAC 2 noch im ADI-2. Sowohl gehörmäßig als auch messtechnisch ist das nachzuweisen.

                          50Hz-Transformatoren, überdimensionierte Elkos und verlustbehaftete Längsregler, die bei konventionellen Designs den meisten Platz beanspruchen, sind nicht mehr Stand der Technik. Die Spannungsversorgung ist mit integrierten Schaltspannungswandlern des Schweizer Herstellers TRACO realisiert, denen sowohl primär- als auch sekundärseitig Filterketten höherer Ordnung zur Ripple-Unterdrückung vor- bzw. nachgeschaltet sind. Die Ausgangsspannungen (±15V für Preamp / ±5V für DAC / +5V für Steuerung) sind nach den Sekundärfiltern so glatt und stabil, wie es mit klobigen 50Hz-Netzteilen nicht mehr zu erreichen ist.

                          Diese Aussage ist dennoch richtig, denn erstens hätte ich das Linearnetzteil genauso gut und noch deutlich kleiner als primär getaktetes Schaltnetzteil bauen können, wobei sich aber der dafür erforderliche Entwicklungsaufwand erst einmal nicht gelohnt hätte, und zweitens wäre es ein noch größerer Aufwand und klanglich eher schlechter gewesen, alle potentialgetrennten Versorgungsspannungen des NOS-DAC 2 nur mit 50Hz-Transformatoren und Längsreglern zu erzeugen.

                          Sowohl der NOS-DAC 2 als auch der ADI-2 sind jeweils für sich betrachtet in Bezug auf die Versorgungsspannungen gut konstruiert. Das Problem liegt in den billigen Steckernetzteilen, die nicht nur eigene HF-Störungen produzieren, sondern auch die z. T. noch hochfrequenteren Störungen in der Steckdose fast ungefiltert hindurch lassen, und die in der Regel auch noch ein unter EMV-technischer Sicht miserables Niedervoltkabel haben. Weder die Filterketten im ADI-2 noch die im NOS-DAC 2 sind in der Lage, die durch das Niedervoltkabel hereinkommenden HF-Störungen ausreichend zu unterdrücken. Die Geräte funktionieren zwar mit einem Steckernetzteil, aber nicht mit ihrem jeweils vollen Klangpotential. Das hört man erst mit einem 12V-Netzteil, das eine saubere Ausgangsspannung liefert - wobei es wie gesagt egal ist, ob das als Linearnetzteil oder als Schaltnetzteil funktioniert. Auch ein primär getaktetes Schaltnetzteil kann eine saubere Ausgangsspannung liefern, nur machen das die üblichen Billigteile nicht.
                          Meines Erachtens ist ein weiteres, ebenso deutliches Problem des RME-Werksnetzteils die brutale Netzkopplung auf die Sekundär-Seite durch den bei den billigen Class-II Schaltnetzteilen quasi unvermeidlichen üblichen 1nF-EMV-Kondensator zwischen Primär- und Sekundärseite, das erzeugt unnötig hohe und unnötig verseuchte Ableitströme in den am RME angeschlossenen Kabeln, die zwar nicht unbedingt dem RME intern was anhaben müssen aber leicht den Gesamtgeräte-Verbund stören, vor allem bei unsymmetrischen Leitungen. Deshalb habe ich meinem RME-Werksnetzeil einen Medical-DC/DC-Wandler von TRACO nachgeschaltet mit nur noch 20pF Kopplung. Und auch noch etwa Filterung, sowohl common-mode wie diffential-mode. Alles bisher noch eher provisorisch, aber bzgl. der Ausgleichströme mit sehr deutlichem Erfolg.

                          Bzgl HF-Immunintät des RME (Adi-2 Pro FS), im Prinzip braucht es dazu einen Aufbau ähnlich wie er im EMV-Messlabor vorhanden ist, also das Aufmodulieren von HF (wieder sowohl CM wie DM), wobei eine langsam gewobbelte HF gegated wird mit 1kHz, noch besser mit 3kHz und dies dann nochmals gegatet mit 100ms Rechteck-Takt, da hört man dann durch Demodulation erzeugte Störungen schön als knatternde 3kHz-Störung. Das (also die sofort ohrenfällige Störung) ist ja dann auch das Abnahme-Kriterium im EMV-Test für diesen Aspekt. Reicht uns aber nicht, weil wenn man es sofort/direkt hört ist ja schon viel zu spät. Deswegen baue ich demnächst einen HF/NF-"Aufmodulierer" den ich sample-synchron fernsteuern kann, und dabei einge Processing-Tricks anwende (Residuums-Analyse mit massiver Synchronmittelung und weiteren Kniffen wie Interleaving damit Clock-/Referenzspannungsdrifts nicht das Residuum dominieren). Damit sollten sich auch Auswirkungen weit unter jeder Hörgrenze nachweisen lassen (so wie es mir bisher schon zB zur Mikrofonie des Geräts gelang). Wird aber dauern ist, ja kein triviales Unterfangen.
                          Zuletzt geändert von KSTR; 30.11.2018, 10:42.
                          Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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                            #14
                            Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
                            Das ist zu „flach“ gedacht.
                            Guten Morgen Fritz,

                            natürlich ist das so, da die Zusammenhänge weitaus komplexer sind. Mir ging es lediglich darum auf den Beitrag von Lani in möglichst verständlicher Form zu antworten. Für Techniker war mein Beitrag natürlich nicht gedacht...rost:
                            ________________
                            www.qas-audio.de

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                              #15
                              Hallo,
                              Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
                              Quintessenz: Die letzten 1,5m machen da keinen Sinn.
                              Doch, machen sie.
                              Das ist aber hier schon zigmal durchgekaut worden.

                              Gruss

                              Thomas
                              http://www.highfidelity-aus.berlin/
                              Gewerblicher Teilnehmer

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