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TL 51 XR - Der riemengetriebene Klassiker von C.E.C.

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    #46
    AW: TL 51 XR - Der riemengetriebene Klassiker von C.E.C.

    Hi,

    also ich bin im Besitz des TL5100.
    Hab mit 18 eine Zeitlang in der Industrie gearbeitet und als einziges Hobby meine Anlage gehabt, da sind schon etwas teurere Geräte gekauft worden.
    Angefangen habe ich mit Lautsprecherselbstbau, und da lernt man welche Auswirkungen Modifikationen haben können.

    Ein Schwachpunkt beim C.E.C. ist die Halterung für das Laufwerk, diese besteht (oder bestand, ich kenn die neuen nicht) aus 4 Metallhülsen :stop:, was wirklich Gift für den Klang sein kann.
    Auch wenn das Gehäuse recht unempfindlich gegenüber Resonanzen ist wird der richtige Bass auch dieses zum Schwingen bringen.
    Von den Indianern kennt man die Geschichte mit dem Ohr auf das Gleis legen um zu Hören, ob ein Zug kommt.
    Die Grundlage hiezu ist :teach:, daß sich Schall in der Luft mit einer Geschwindigkeit von ca. 330m/sec. fortbewegt, im Metall ist diese Geschwindigkeit wesentlich höher, müsste ungefähr 1,5km/sec. sein.
    Also wird diese Schallenergie im Metall schlecht abgebaut.
    Dementspechend habe ich diese Metallhülsen gegen kleine Stützen aus Multiplex ersetzt.
    Die Teac oder waren es Thornes CD-Player? hatten zwischen Gehäuse und Laufwerk eine schöne dicke Multiplexplatte, der Vorteil ist eine gute Versteifung und durch den Materialübergang eine bessere Resonanzbedämpfung.
    Auch die Abdeckplatte des Riemens, die Plattte mit den Einbuchtungen zur Cd entnahme ist auch etwas lapprig.
    Diese besteht aus Strangpressalu und kann an dieversen Stellen ohne großen Aufwand bedämpft werden.

    Da man als Jüngling ja nicht so den Hang zum sauberen Arbeiten hat, habe ich den TL mal wieder zerlegt und auch gleich, dem vielen Werkzeugen sei Dank, eine 3cm dicke Grundplatte für das Laufwerk zurechtgefräßt. Diese ist als schwere Spanplatte (gibt starke Qualitätsunterschiede) ausgeführt und wird evtl. noch als Multiplex-MDF-Multiplex Version nachgebaut.
    Die Dreifache Bodenplatte ist jetzt noch um eine ca. 1mm dicke Gummimatte reicher geworden.
    Ein Netzfilter ist auch schon seit einigen Jahren darin verbaut und jetzt werd ich noch die Stromversorgung etwas aufwerten.
    Diese ist bei den Alten etwas Schwach ausgeführt.
    Man kann aus diesem Laufwerk noch sehr viel rausholen, wie aus den meisten bezahlbaren Geräten eben.

    Ich sehe das mit dem Klangpodenzial so, daß jeder Hersteller eine stille Reserve braucht und wenn mal keine neuen Materialien oder Schaltungverianten zur verfügung stehen die sich gut verkaufen lassen, werden dann diese Reserven angezapft und die alten Geräte etwas "Modiviziert" und als tolle Inovation verkauft.

    Diese Reserven kann man gut durch Tuningmaßnahmen ausloten.
    Wobei mir von den diversen Tunern zu wenig auf Akustische Ruhigstellung wert gelegt wird, gerade hier wird aber viel Potential verschenkt.

    Da in diesem Threat die Laufwerksbasis erwähnt wurde, man kann sehr leicht MDF-Platten zuschneiden lassen, einfach die gewünschte Größe und davon dann drei Platten.
    Eine für unten.
    Die nächste schneidet man in 1cm breite Streifen und leimt sie auf dem Rand der ersten Platte bis die gewünschte Höhe erreicht ist.
    Dann füllt man diese Konstruktion zu 2/3 mit Quarzsand und leimt die dritte Platte oben drauf. Jetzt kann man in den Steg auf der Rückseite ein 1cm Loch bohren und Quarzsand mit viel rütteln und stampfen einfüllen.
    Das Loch lässt sich einfach mit einem Holzdübel verschließen.
    Dekorieren nach Wunsch und über eine solide Gerätebasis freuen die vielleicht gerade mal 10€ kostet.
    Gleiches habe ich bei den Latsprechern eines Freundes angewendet, der in einem Altbau gezogen ist.
    Hier hatte ich aber ca. 5cm Sandfüllung verwendet, aber danach konnte man die Lautsprecher auch wieder anhören.
    Mein Anlagenthron besteht z.b. aus 2x 5cm Multiplex mit ca. 2cm Quarzsand dazwischen, eine meiner größten Sorgen bei der Suche nach einer neuen Wohnung feif:.

    Gruss Ladysmen

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      #47
      AW: TL 51 XR - Der riemengetriebene Klassiker von C.E.C.

      Ich sehe das mit dem Klangpodenzial so, daß jeder Hersteller eine stille Reserve braucht und wenn mal keine neuen Materialien oder Schaltungverianten zur verfügung stehen die sich gut verkaufen lassen, werden dann diese Reserven angezapft und die alten Geräte etwas "Modiviziert" und als tolle Inovation verkauft.
      So isses.

      Man muß doch immer ne neue eierlegende Wollmilchsau durchs Dorf treiben.

      Hersteller, die wirklich seriös an den Verbraucher denken, machen ihre Geräte daher updatefähig.

      Wie ASR oder Esoteric .........

      Wird was neues erfunden, läßt man es halt reinschrauben für ne Handvoll Bucks und gut ist.

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        #48
        AW: TL 51 XR - Der riemengetriebene Klassiker von C.E.C.

        Hersteller, die wirklich seriös an den Verbraucher denken, machen ihre Geräte daher updatefähig. Wie ASR oder Esoteric .........
        Wird was neues erfunden, läßt man es halt reinschrauben für ne Handvoll Bucks und gut ist.
        Die Handvoll Bucks kann gerade bei diesen beiden Herstellern recht viel, sprich sehr teuer sein. Der Grundpreis ist es zudem auch. Sehe ich mir an, wieviele überarbeitete Versionen MKII, III... es z.B. von ASR gibt, komme ich schon ein wenig ins Grübeln. Da kann man richtig Geld versenken.

        @ Ladysmen219

        Schöner Bericht von Dir. Dein Laufwerk ist ja schon ein wenig betagter, inzwischen hat man hier auch Firmenseitig nachgebessert. Allerdings arbeitet Holz, sprich kann sich durch Wärmeeinwirkung verziehen u. natürl. auch in Brand geraten. Ich bin daher nicht sicher, ob es in den Geräten wirkl. gut aufgehoben ist, zumal es Materialien gibt, die in resonanztechnischer Hinsicht, schwer entflammbar sind u. zudem gut Ihren Zweck erfüllen. C.E.C. setzt z.B. bei einigen Geräten Acoustone als resonazmindernd, beruhiogend am Boden ein. Das Laufwerk alleine ist zudem vom Boden entkoppelt.rost:
        Servus, Euer Hifi-Tom.
        Gut Ding' will Hifi Weiler haben.

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          #49
          neues zum sommerloch:

          höre meinen TL51XR seit heute mit ner CD-matte von SID. hatte ich von meinem vorgänger-player noch übrig und da brachte diese "klangverbesserungsmatte" doch einiges.

          dachte bislang, mit puck-laufwerken funktioniert das nicht oder wär unnötig aber es funktioniert sehr gut! matte drauf auf die cd und dann den puck: mehr transparenz, feinsinniger (z.b. becken, perkussion), straffere bässe.

          kann ich nur empfehlen!

          habt ihr noch einfache tunig-tipps für den TL51XR? andere puck-varianten usw.?

          holger

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