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Die Technik der Grande III

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    Die Technik der Grande III

    Hallo,

    da sich unser Focal-Spezialist ja immer bedeckt hält, wenn man nach Details fragt, versuch ich mal ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

    Ich denke mal über die Qualität der Chassis muss man nicht groß reden, da gibts sicher schlechtere. Die Qualität des Gehäuses ist wie gewohnt überragend.

    Jetzt kann man ja mittels Kurbel den Radius der Front verstellen und damit das vertikale Abstrahlverhalten beeinflussen. So ergibt sich ein akustisches Zentrum der MHT-Einheit zwischen 2,5 und 5m Abstand. Finde ich schon ganz geschickt, gibts aber in ähnlicher Form auch von diversen anderen Herstellern.

    Der Bass wird von einem Elektro-Magneten angetrieben, bei dem sich das Magnetfeld in sechs Stufen verändern lässt und so die Lautstärke des Bassbereichs variiert. Dazu ist aber ein externes Netzteil nötig.

    Weiter gibt es auf der Rückseite fünf Steckbrücken, für Subbass, Bass, Midrange und 2 mal Tweeter, mit jeweils 3 möglichen Positionen. Darüber lassen sich Filter setzen die den jeweiligen Bereich mehr oder weniger breitbandig beeinflussen.

    Aus den sechs Einstellmöglichkeiten im Bass und den möglichen Brückenpositionen lassen sich theoretisch 1458 Kombinationen erstellen. (Jetzt soll aber bitte niemand auf die Idee kommen, alle möglichen Kombinationen bei z.B. einem einfachen 20-Band EQ mit 1db Rasterung und +-10db Regelbereich auszurechnen. feif

    Das User-Manual dokumentiert das alles sehr anschaulich :

    http://www.focal-fr.com/catalogue-do...files/1810.pdf

    Fazit : Die Grande ist für eine Passiv-Box ausgesprochen flexibel, von den Möglichkeiten einer z.B. K&H O500 aber weit entfernt. Bei einem Preis von 130.000€ sind aber die Netzteile für die Elektromagneten dabei.

    Beste Grüße
    Speedy

    #2
    AW: Die Technik der Grande III

    Hallo!

    Das "Problem" an der ganzen Einstellgeschichte ist ja, dass es einmal den "richtigen" Weg gibt (also sowas ähnliches wie "WANTED") und dann den der am besten gefällt.

    +6dB >100HZ sind nicht richtig, aber werden in der Regel bei durchschnittlichem Musikmaterial wohl der Mehrheit besser gefallen.

    Zu Technik selbst:
    Chassis sehr gut, Gehäuse sehr gut, Weichenteile wohl auch sehr gut,...

    Aber was die Weiche betrifft hast du es ja schon gesagt, nichts neues und die Einstellmöglichkeiten im Vergleich zu nem "popeligen" PEQ verschwindend gering.
    So Anpassungen über die passiv Weiche finden sich auch sehr oft bei Car-Hifi. Focal baut ja auch auch für diese Anwendung - was nicht heißt dass die da ne Car-Hifi-Weiche eingebaut haben, wobei die wenn passt ja auch nicht schlechter ist.

    Die Sache mit den Kurbeln und der Winkeländerung sehe ich wiederum als etwas "gefährlich" an, obwohl die Wege sicher nicht groß sind, kann das doch zu entsprechenden Änderungen führen.
    -> "richtig" kann somit ohnehin nur eine einzige Einstellung sein.


    Das schöne im Vergleich zu O500C ist, dass auch der normale User an den Eisntellungen spielen kann.

    Wirklich "innovativ" ist also am ehesten die Sache im TT.
    Der Rest ist schon bekannt oder anderweitig verwendet.

    Was ich wiederum wirklich als "innovativ" empfinde sind die Systeme rund um Acourate, das ist zwar auch nicht neu, aber in der Form erstmal auch von nicht-Freaks handlebar - und gibt nebenher für etwas weniger als die 130k Euro.

    mfg

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