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Lautsprecher auch eine Form der Geldanlage?

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    Lautsprecher auch eine Form der Geldanlage?

    Ersteinmal ein herzliches Hallo in die Runde!

    Ich denke das Thema HIFI und Geldausgaben werden sicher nicht nur in Foren teils heiß Diskutiert. Es gibt auf der einen Seite gut verdienende Menschen für die zwei K901 keine große Investition darstellen es gibt auf der anderen Seite aber auch die, die sehr lange sparen mussten/müssen um sich derartige Gebilde ins Haus zu stellen.
    Ich persönlich gehöre eher zu zweiteren. Ein Hauskauf steht nicht an, die Familienplanung ist auch noch nicht so weit, ein ganz Festes Gehalt ist noch nicht in Sicht (aber das E-tech Studium ist auch noch nicht fertig), und ein Auto wird gerade auch nicht in näherer Zukunft benötigt.
    Aber dennoch gibt es immer wieder diese Unvorhersehbaren Fälle im Leben, in denen man urplötzlich mit genügend liqiden mitteln besser dasteht.

    Da stellt sich mir die Frage, wie eigentlich der Gebrauchtmarkt von Geithainlautsprechern so aussieht und wie Wertestabiel der Markt so ist?

    Diese Frage würde ich mir nicht stellen, wäre ich mit meiner momentanen Kette zufrieden!
    Als ich 16 Jahre alt war, waren die Nuwav 125 noch ein Traum!
    Das war die Zeit in der ich noch auf Prospekte gestarrt habe. Das Geld reichte für Nuline 100 die 125 wäre für das Jugendzimmer sowieso zu groß gewesen. Einige Jahre Später standen zufällig in einem neuen größeren Raum Nuwav 125 daneben zum Vergleich, sodass ich dann letztendlich auch auf die 125 umgestiegen bin. Die damalige Rechnung: 5Jahre guter Klang für 500€ (Jetzt haltet mich bitte nicht ganz für einen Knall harten Rechner!!!)

    Ich bin mal auf eure Meinungen gespannt, und werde auch mal in den anderen Beiträgen etwas stöbern.

    #2
    Hallo Stefan,

    erst mal willkommen hier im Forum.
    Ich denke (obwohl ich diese nicht besitze) das die MEG´s einer der Produkte mit einem eher höheren Wiederverkaufswert sind.
    Wenn´s ein bisschen weniger sein darf denke ich hat der Admin (ME/Wirbeide) einen ganz heissen TIP für Dich rost:

    Gruss Marc
    Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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      #3
      Typisch wie in Zeiten der Forenkulturen das nun mal so ist, habe ich eine Geithain noch nicht gehört, träume allerdings dennoch von ihr. Wohlmöglich nicht zuletzt, weil der Ing. in mir, sagt, dass das Konzept stimmt.

      In Berlin habe ich heute eine Adresse gefunden, wo die 901k angeblich hörbar sind.
      Meine Hörerfahrungen der letzten Zeit (auf einmal saß ich bei Martion) haben mich nun zur Suche motiviert.
      Sehring werde ich (wenn man die komplette Reihe bei ihm hören kann) auch einen Besuch abstatten müssen.
      Eine Grimm steht momentan bei Max Schlund.
      Die sind allerdings so wenig verbreitet, dass ich mir beim Kauf unsicher wäre, ob ich jemals einen Käufer dafür finden würde.

      Meinst du ich kann ME/Wirbeide einfach mal direkt auf den TIP ansprechen?

      Stefan (um gegen IIV nicht zu verstoßen:-P)

      Kommentar


        #4
        Hallo Stefan,

        ich glaube ja, kann aber natürlich nicht für andere sprechen.
        Da wird Dir aber ganz sicher mit viel Sachverstand und Vernunft geholfen rost:

        Gruss Marc
        Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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          #5
          Das ist ganz klar eine Frage der Prioritäten, Stefan,

          wobei ich eine Geldanlage nicht in ´nem Lautsprecher sehe, denke eher in Richtung "Lebensqualität" > sodann man halt auch weiß mit diesen Signalen "Musik" was anzufangen...Lebensqualitär kann auch sein, Natur zu genießen, etc, das alles muss man mögen und verstehen zu interpretieren.

          Eine Geithain 901 kann man halt eben mögen, oder auch nicht, wobei, um mal den Preis anzusprechen > es gibt viel hochpreisigeres Lautsprecherwerk...

          Faszination "Musikwiedergabe zuhause" fordert einen auch, denn es gibt ja immer wieder mal Neues zu entdecken.
          Wobei, Geithain-LSPs wurden in den letzten Jahren kaum verändert, und "folgen " halt des Machers Idee und Umsetzung.

          Das sind schon großaufspielende "Musiksprecher" > dieser
          groovig-elastische Klangcharakter ist fantastisch, also "darf" denjenigen Menschen gefallen, die "das" so suchen.

          Einen Wertverlust muss man relativ betrachtet sehen, das gilt halt allgemein...

          Generell denke ich jedoch, dass geithain´sches Machwerk anders verkaufbar ist als anderes, also verlustfreier, wobei, so ein "NoName" hat hier und da auch schon mal gewinnbringend den Menschen gewechselt, weshalb auch nicht.

          Bedenke, du hörst ja letztendlich, ganz wichtig ist halt "den" Kompromiss für dich alleine zu finden.


          me

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            #6
            wirbeide sind wohl der gleichen meinung ;P
            Natürlich ist die Angelegenheit eine persönliche priorität, mein Beitrag soll auch nicht dafür gedacht sein, dass mir nun 10 Leute zur MEG raten (die entscheidung treffe ich schon selbst).
            Da hier doch so einige MEG's unterwegs sind, hoffe ich einfach darauf, das der ein oder andere auch den Gebrauchtmarkt mal "abcheckt".
            Ich persönlich habe hobbymäßig sehr viel mit Revoxgeräten zu tun gehabt, und da kann ich relativ schnell sagen, was gewisse Dinge noch "wert" sind.
            Das ist natürlich auch noch etwas einfacher.
            Zuletzt geändert von Stetram; 01.04.2012, 11:16.

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              #7
              Hallo Stefan,

              ich kann dir da nix Genaues zu Geithain sagen, dafür gibt es hier Spezialisten.

              Aber ich sehe Hifi schon eh und jeh - um zu deinem Threadtitel zu kommen -
              als Geldanlage.

              Darüber habe ich schon oft in Foren berichtet und dafür habe ich viel Prügel eingesteckt.

              Ich kaufe nur noch Sachen, die besonders werthaltig sind und bremse Wertverluste knallhart durch Preisverhandlungen bei Neukäufen aus.

              Produkte, bei denen es keine realistischen Nachlässe gibt, trete ich eher mit Mißtrauen gegenüber, da meine Erfahrung zeigte (habe da viel Geld platt gemacht vor einiger Zeit) daß der Wertverfall am Gebrauchtmarkt derselbe bleibt, egal ob die Sachen nur zur UVP rausgingen oder mit 30% Nachlaß.

              So habe ich böse geblutet beim Kauf von neuen Esoteric Geräten, die man nur mit homöopathischen Nachlässen neu erwerben konnte und so was passiert mir nicht wieder.

              Im Gebrauchtmarkt waren sie nach nem Jahr nichtmal mehr die Hälfte wert.

              Geithain Produkte habe ich mir angehört und fand sie recht gut -
              ganz meinen Geschmack haben sie nicht getroffen und preislich finde ich sie recht hoch angesiedelt.

              Ich selber präferiere Passivlösungen, insbesondere die mit Tannoy speaker, das sind ebenfalls Koaxe.

              Ist eine ganz andere Klangwelt und mehr emotional ausgelegt.

              Dein Vorgehen, Hifi auch als Kapitalanlage zu sehen, finde ich sehr vernünftig.

              Besonders werthaltig bisher haben sich bei mir immer wieder Produkte von ASR, Tannoy und DSS gezeigt.

              Ich drücke dir die Daumen, daß du einen coolen deal landen kannst, bei dem du ein gutes Gefühl hast.

              rost:

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                #8
                Teilweise habe ich bei meiner Stereoanlage sogar klare Wertgewinne erreicht. Das liegt daran, dass ich viele "alte" Revox geräte defekt kaufe. Selbst wenn Geräte nach 20Jahren noch funktionieren, muss man sowieso viele Bauteile austauschen. Alles was ich nach der "Ausprobierphase" nicht mehr so häufig verwendet habe, wurde gewinnbringend verkauft (also bezahlte Hobbybastelstunden).

                Bei Lautsprechern ist das ganze natürlich wesentlich schwerer, man benötigt die Möglichkeit die Klangwandler ausgiebig zu hören, und das geht bei gebrauchten stücken nur selten.
                Die Geithain sind natürlich mit 12k€ schon wirklich teuer (aber noch weit entfernt von den highend Materialschlachten). Daher habe ich den Anspruch, so einen Kauf nach 2 Jahren noch mindestens 70% des Kaufpreises zu erreichen (gäbe es eine 901 irgendwo gebraucht, würde ich wohlmöglich sofort zuschlagen!).
                Im Audiomarkt sind momentan zwei 903K für 6,400€ das Paar, wenn der Käufer wirklich neu fast die vollen 10000€ gezahlt hat, dann ist der Verlust doch happig.


                Allgemein kaufe ich eigentlich nichts neu, das ist die einzige Möglichkeit qualitativ hochwertige Dinge zu besitzten, ohne mein Tauschengeld all zu arg zu strapazieren.

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                  #9
                  Prinzipiell kann man davon ausgehen,

                  dass mechanisches Konstrukt immer wieder einen Reiz auslöst, zu Recht, denke ich...dann übersteigen die erzielbaren Preise, sehr oft, auch mal den Wert der Anschaffung.

                  Mit was auch immer man eine Leidenschaft auslebt, "hier" ist´s halt die Musik...

                  Ob vom Player-Boliden mit 250 kg, oder über´n USB-Stick, dieser mit ein paar Gramm an Gewicht, gehört...ok, das sind keine LSP...

                  Was einem auch immer etwas wert ist, man entscheidet es selbst...
                  Hör dir doch mal Geithain an, setz´dich mit Menschen in Verbindung die funktionierend-selbstgebautes haben...

                  Als Spekulationobjekt sehe ich jedoch Lautsprecher nicht, weil es ja durchaus sein kann seine "Liebe" neu zu vergeben > dann ist sowieso jedes Mittel "rechtens"


                  me, don´t kill a running rabbit:daumen:

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                    #10
                    Geschäfte sind das eine Übel, Werner,

                    und Preisgedanken über Produkte sind obsolet, vollkommen egal also, ob > untergüstig oder höchstpreisig...

                    Stefan, auch auf´m Privatmarkt wird feilgeboten, absolut legitim, weil, auch dort jeder entscheidet, was´s letztendlich für einen wert ist...dazu muss man natürlich "wissen", dass´s einem "wertvoll" erscheint...

                    Ziehe ich jetzt sogar Parallelen zu Zubehör (manch´ "Linsensortiment, oder "so" kostet dann 10% vom Anschaffungspreis, als Beispiel) so sind dann auf einmal deine gesetzten 12.000 "nix dagegen, weil, da kommt ja wirklich was raus..(merke an, jeder "darf" auch mit Zubehör "Freundschaften" ausleben, weshalb auch nicht)



                    me

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                      #11
                      Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
                      Im Audiomarkt sind momentan zwei 903K für 6,400€ das Paar, wenn der Käufer wirklich neu fast die vollen 10000€ gezahlt hat, dann ist der Verlust doch happig.
                      Ist das ein Aprilscherz? Die Lautsprecher sind > 8 Jahre alt :teach:

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                        #12
                        Ich sehe den Sinn da drin sowieso nicht so wirklich.
                        Will ich Hifi als Kapitalanlage haben dann suche ich mir z.B. Marantz Modell nineteen, ALTEC VOTT, Klangfilm, Isophon Orchester, SME Tonarme, Hiraga Class-A (original) usw. hier sind es einige wenige Klassiker die wirklich auf Jahre wertstabil bleiben. Ob die mir aber klanglich zusagen steht ganz woanders.

                        Gruss Marc
                        Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                          #13
                          Ich habe hier in meinem Zimmer eine Revox B Kette die fast "Mint" ist und komplett entkernt wurde (großer Elkotausch). Diese Kette ist mit Sicherheit eine Wertanlage (oder gar mit Gewinn) jedoch kommt mir dort nicht "genügend" Klang heraus.

                          Heute morgen habe ich die 901K gehört und muss zunächst meine Eindrücke etwas ordnen (zudem gehöre ich auch nicht gerade zu den Personen, die Klangeindrücke in astreines Prosa verwandeln können).

                          Vielleicht wird dieser Beitrag auch zu falsch verstanden, daher ein kleines "Gedankenexperiment".
                          Momentan lebe, studiere und arbeite ich in Berlin, die Wohnungsmieten sind im Vergleich sehr niedrig, große Wohnzimmer oder sogar Musikzimmer sind realistisch.
                          Dennoch kann es sein, dass ich z.b. in einigerzeit keine 2,5m Hörabstand realisieren kann (wenn ich z.b. nach HH ziehen muss, sähe die Wohnungssituation anders aus). Dann steht wohlmöglich ein Downgrade an, bei dem ich nicht noch draufzahlen möchte.

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                            #14
                            Hallo Stefan!

                            2,50-2,80 sind bei der RL 901 auch kein Beinbruch.....

                            Die Frage der Wertstabilität ist so eine Sache. Die Geithain Produkte sind im allgemeinen immer sehr gefragt -ob vom Heimverbraucher oder von der professionellen Seite.
                            Allerdings ist die beste Wertstabilität wenn gleich das richtige für sich gekauft wird und man es hinterher nicht mehr veräußern "muß" weil man sich "ehemals" eigentlich falsch entschieden hat. Eine RL 901 ist ein sehr hochqualitativer Studiostandard und wenn die Zuspieler auf dem gleichen Niveau spielen hat man da schon eine sehr sichere Bank. Voraussetzung ist natürlich das man sich im klaren ist was man da eigentlich mit kauft. Hochqualitative Studiomonitore sollen dem Tonmeister Schwächen der Aufnahme möglichst klar aufzeigen eben das er diese Stellen bearbeiten kann. Ist eine Aufnahme schlecht produziert wird einen das eine RL 901 auch gleich aufzeigen und nichts verschleiern.....andersherum zeigt einen eine RL 901 im Heimbetrieb genauso mögliche Schwächen von Quellen- und Verteilequipment auf. Vor eine 901 gehört eigentlich das beste Quellen und Verteilequipment. Wenn du als Studer-Revox Fan vor eine 901 so etwas wertiges wie einen Studer D730/31 CD-Player betreibst wirst du schon viel Spass dabei haben....Solltest du mit externen DA-Wandlern arbeiten oder solche suchen dann frage einfach Herrn Kiesler welches Wandlerfrontend beim Rundfunk für gewöhnlich vor diesen LS betrieben wird.


                            Grüße Truesound
                            Zuletzt geändert von Truesound; 17.04.2012, 19:15.
                            Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

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                              #15
                              Es ging wohl um Abstände < 2,5 Meter. Da ist die Frage vielleicht auch, wie lange Du studieren willst Wenn das die zukünftige Dauersituation wäre und das mit hoher Wahrscheinlichkeit, dann wärst Du mit einem Paar 906 und einem Sub (Basis 3k) sicher besser bedient. Die 944k - die ja auch für solche kurzen Abstände konstruiert wurde - würde ich nicht kaufen, weil es dafür irgendwie keinen Markt gibt, zumindest nicht im Privatbereich.

                              Dumme Frage: Misst Du denn richtig - also LS-Front zum Ohr? Weil meist sitzt man ja nach hinten geneigt und tief im Sessel, das bedenkt man beim lockeren Abmessen oft nicht und "gewinnt" so einen halben Meter.

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