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Hörstützpunkt Myro und Sauermann

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    Hörstützpunkt Myro und Sauermann

    Im Rahmen einer Projektpartnerschaft mit Michael Weidlich und Gerd Sauermann werde ich (bzw. mein Wohnzimmer) als Hörstützpunkt für Myro Lautsprecher - Amur D - und Sauermann Stereo Endstufe im Raum Lüneburg fungieren.


    Die Stereo Endstufe befindet sich mittlerweile in meinem Wohnzimmer, bis zur Fertigstellung der Amur D verwende ich übergangsweise die Myro Magic Musica zum Hören. Auch am alten Verstärker haben mir diese Lautsprecher schon sehr gut gefallen. Sie sind klein, mit hohem WAF- Faktor und - in Relation zu ihrem Preis - unfassbar gut.

    Jetzt habe ich die Sauermann Endstufe schon einige Stunden an den Magic Musica gehört. Und wie das immer so schön hier zu lesen ist, da fällt mir doch glatt die Kinnlade runter.
    Um es noch einmal klar zu sagen, bis auf die Endstufe hat sich an der Kette nichts geändert. Geradezu dramatisch hat sich jedoch das geändert, was meine Ohren erreicht. Diese Sauermann-Endstufe hat eine geradezu unfassbare Feinauflösung. Ich persönlich sage mittlerweile dazu, mit einer Sauermann-Endstufe zu hören heißt mykrodynamisch Musikhören. Laut können andere auch, ebenso schnell. Aber diese Fähigkeit, feinster Strukturen der Musik hörbar zu machen, das kenne ich in dieser Form von keiner anderen Endstufe.
    Das ist ein echter Quantensprung im Hinblick auf Musikwiedergabe. Und ich bin auch absolut fasziniert, was einerseits die Lautsprecher und andererseits der Rest der Kette bereits an Fein- Information zur Verfügung stellen, wenn die Endstufe es denn hörbar macht. Über die Bühne in Breite, Tiefe nach vorne und hinten muss ich gar nicht reden, die ist einfach vorhanden. Und zur Qualität der Lautsprecher ist zu sagen, dass wenn die Musik spielt, es gar keine Lautsprecher mehr gibt, es gibt nur noch die Musik.
    Würde ich ein Bild gebrauchen wollen um die Qualitäten des Verstärker deutlich zu machen, so würde ich sagen man nehme ein Ipad eins und vergleiche dessen Bild mit dem Ipad mit Retina Display. In dieser Dimension darf man sich den klanglichen Fortschritt mit diesem Verstärker vorstellen.
    Mittlerweile bin ich auch gespannt wie ein Flitzebogen, was passiert, wenn dieser Verstärker mit einer Amur D zusammen spielt.
    Ich werde Sie auf dem Laufenden halten!
    Gruß Rudi
    Zuletzt geändert von pp.dummy; 01.05.2014, 16:27.

    #2
    Hat sich erledigt... feif:
    Zuletzt geändert von Wonneproppen; 01.05.2014, 16:31.
    Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.

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      #3
      Gibt es auch in Innsbruck einen Hörstützpunkt?:clowni::clowni:
      Gruß Romeo
      rost:

      www.aktivstudio.at

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        #4
        Ließe sich einrichten? rost:
        Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.

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          #5
          Zitat von pp.dummy Beitrag anzeigen
          Die Stereo Endstufe befindet sich mittlerweile in meinem Wohnzimmer, bis zur Fertigstellung der Amur D verwende ich übergangsweise die Myro Magic Musica zum Hören. Auch am alten Verstärker haben mir diese Lautsprecher schon sehr gut gefallen. Sie sind klein, mit hohem WAF- Faktor und - in Relation zu ihrem Preis - unfassbar gut.

          Jetzt habe ich die Sauermann Endstufe schon einige Stunden an den Magic Musica gehört. Und wie das immer so schön hier zu lesen ist, da fällt mir doch glatt die Kinnlade runter.
          Die La Musica oder die Prinz Bentheim hätten mit Sauermann noch mehr audiophiles Potenzial gehabt. Leider gibt es sie nicht mehr. AIRschreckend. :tschul:
          Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.

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            #6
            Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
            Ließe sich einrichten? rost:
            Ich nehme nur gutes Zeug:clowni::mussweg:
            Gruß Romeo
            rost:

            www.aktivstudio.at

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              #7
              Zitat von AktivStudio Beitrag anzeigen
              Ich nehme nur gutes Zeug:clowni::mussweg:
              Das gibt's nicht.
              Wer für viel Geld viel Gegenwert liefert, macht wenig Gewinn. :teach:

              Wer für viel Geld wenig Gegenwert liefert, macht viel Gewinn. :zwink:
              Wer mich nicht lieb hat, muss noch an sich arbeiten.

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                #8
                AMUR D eingetroffen!

                Moin Allerseits,
                ich habe mir vorgenommen, immer mal wieder zu berichten, wie sich meine Kette entwickelt. Am vergangenen Samstag war es nun von den ersten Überlegungen zum neuen Gehäuse nach fünf ungeduldigen Monaten endlich soweit. Ich habe die D in Celle abgeholt und Hr. Weidlich hat sie vor Ort in Betrieb genommen. Jetzt spielen sie sich ein.
                Das ist die entscheidende Neuerung:
                was da so schön glänzt und wie ein Hohlspiegel mein Wohnzimmer zeigt,
                ist die Diamantmembran, die diesem Hochtöner seine besonderen Qualitäten verleiht.

                Und insgesamt aussehen tut das dann so:


                Damit die Qualitäten aller Chassis auch voll zur Geltung kommen,
                zeigt ein Blick auf die Weichenkammer nachfolgendes.
                25 Jahre Erfahrungen und konsequente Verfolgung eines technischen Konzeptes von Michael Weidlich stecken darin
                und machen das Gesamtsystem zu einem "Time coherent Loudspeaker".

                Nachdem das Einspielen Fortschritte gemacht hat, werde ich auch meine Eindrücke in klanglicher Sicht posten!
                Mit freundlichem Gruß
                Rudi

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                  #9
                  Frequenzfilter

                  .
                  Liebe Musikfreunde!

                  zur Frequenzweiche der AMUR gibt es viel zu sagen.
                  Den Schaltplan und konkrete Details werde ich verständlicherweise nicht verraten.

                  Es wird sich sicherlich der ein oder andere schon gefragt haben, warum ich eine derartige Materialschlacht veranstalte, wo es doch immer heißt, weniger Bauteile bringen mehr.


                  Lautsprecherchassis sind alles andere als perfekt!

                  Die eine "Entwicklerfraktion" schwört darauf, mit möglichst steiler Begrenzung den Übertragungsbereich knallhart auf den mittleren, optimal nutzbaren Übertragungsbereich der Chassis zu begrenzen.
                  _Der Nachteil: Stark verzerrte Einschwingvorgänge ohne die ursprünglichen zeitlichen Bezüge.

                  Die zweite "Entwicklerfraktion" schwört auf flache Filter (6 dB/Okt.), weil sich analog theoretisch nur damit zeitrichtige Lautsprecher bauen lassen.
                  _Der Nachteil: Die Chassis werden in Grenzbereichen betrieben und verzerren infolge ihrer Nichtlinearitäten.

                  Die dritte "Entwicklerfraktion" verwendet mittelstarke Flankensteilheiten (12 / 18 db/Okt.). Alles im Sinne eines Kompromisses. Solche Abstimmungen sind wohl die am häufigsten anzutreffenden, einigermaßen belastbar, wenig aufwändig, vergleichsweise billig unter Berücksichtigung des Gesamtaufwands bei der Entwicklung und bei der Umsetzung innerhalb der Fertigung.
                  _Der Nachteil: "wasch mich, aber mach mich nicht nass!
                  Die Einschwingvorgänge werden auch hier verzerrt, die Chassis werden anteilig im nichtlinearen Bereich betrieben.

                  - - -

                  Was ist bei den myro Weichen anders?

                  Hier gibt es weder die "Holzhammer-Methode", noch die idealisierte "Traumtänzer-Weiche", noch die "Wischiwaschi-Methode".
                  Bei myro werden konsequent die Fehler der Chassis korrigiert, "gefiltert".
                  Zudem werden die Übertragungsverläufe der Chassis derart in Bezug zueinander gesetzt, dass sie in der Summe bereits im Einschwingen "in Phase" sind. Dafür werden viele, teils sehr feinfühlig wirkende Filter entwickelt.
                  Dort, wo es die Chassis-Eigenschaften erfordern, verrichten äußerst wirkungsvolle Filter ihren Dienst.
                  Die Frequenzweichen-Schaltung orientiert sich sozusagen am tatsächlichen Bedarf!
                  Die Schaltung lässt Steilheiten von weniger als 6 dB/Okt. in Bereichen zu, wo dies erwünscht ist und erreicht Steilheiten von weit über 30 dB/Okt. wo es erforderlich ist, um einen entsprechenden Fehler zu korrigieren.

                  In der Summe entsteht dabei eine Weiche, die im Prinzip "minimalistisch" ist.
                  Ein Beispiel: Die Summe aller vier Spulen vor dem Mitteltöner beträgt weniger als 0,18 mH mit einem Gesamtwiderstand von 0,17 Ohm.
                  Die verwendeten Werte sind Sonderanfertigungen, alle kleiner als der kleinste serienmäßig lieferbare Wert im Mundorf Lieferprogramm der Folienspulen.
                  Die Schaltung des Mitteltöners besteht aus 12 einzelnen Sektionen.
                  In der gesamten Frequenzweiche der AMUR werden 75 Bauteile verwendet.
                  Jeder Lautsprecher wird eingemessen und erhält somit seine optimal auf ihn zugeschnittenen Bauteil-Werte.
                  In der Summe entsteht ein "zeit-kohärenter-Schallwandler".

                  Eine solche Arbeit kann nicht am Fließband erfolgen.
                  Hier muss man genau wissen, was man tut!
                  Der Zeitaufwand ist erheblich.
                  Das Ergebnis ist einzigartig und rechtfertigt der Material- und Arbeits-Einsatz.

                  Und ich freue mich jedes Mal, wenn so ein "Baby" fertig ist und spielt
                  und ich bin jedes Mal ein klein wenig traurig, es so schnell wieder zu Adoption freigeben zu müssen . . . :schreck:

                  Gruß
                  AIR


                  gewerblicher Teilnehmer
                  www.weidlich-audio.de

                  Kommentar


                    #10
                    Ist das eine Aktivbox? Oder warum sind da so irre viel Bauteile drin?

                    rost:

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                      #11
                      Das hat AIR doch weiter oben erklärt ...

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                        #12
                        Zitat von Kellerkind Beitrag anzeigen
                        Ist das eine Aktivbox? Oder warum sind da so irre viel Bauteile drin?

                        rost:
                        Hallo Werner,

                        um es einfach zu sagen:

                        mit diesen Bauteilen wird jedem Chassis ein passiver Equalizer vorgeschaltet der den Frequenzgang in ähnlicher Weise korrigiert.
                        Das für jedes Chassis einzeln und für die Übergänge zischen den Chassis.

                        Gruss Marc
                        Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

                        Kommentar


                          #13
                          Wie (gut) das funktioniert, sollte man wirklich mal gehört haben. Ganz das Gegenteil des Ansatzes, einen Lautsprecher "wie ein Instrument" abzustimmen (z.B. sehr dünne Gehäusewände, die mitschwingen sollen).
                          Die Echtheit der Wiedergabe ist schon beeindruckend.

                          Müßte Werner eigentlich JETZT auch verstehen - nachdem durch die Überarbeitung der Glenni ein großer Teil störenden Soundings beseitigt ist...

                          So ein (Nicht-)Klang kann schon süchtig machen.

                          Gruß Eberhard

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                            #14
                            Zitat von Zwodoppelvier Beitrag anzeigen
                            Wie (gut) das funktioniert, sollte man wirklich mal gehört haben. Ganz das Gegenteil des Ansatzes, einen Lautsprecher "wie ein Instrument" abzustimmen (z.B. sehr dünne Gehäusewände, die mitschwingen sollen).
                            Die Echtheit der Wiedergabe ist schon beeindruckend.

                            Müßte Werner eigentlich JETZT auch verstehen - nachdem durch die Überarbeitung der Glenni ein großer Teil störenden Soundings beseitigt ist...

                            So ein (Nicht-)Klang kann schon süchtig machen.

                            Gruß Eberhard
                            Hallo Eberhard,

                            so was sollte heute Standard sein, ich finde es eher inakzeptabel wie dieses Thema von so vielen "High End" Firmen so konsequent missachtet wird.
                            Entweder können die das nicht oder sind sich über dessen Bedeutung nicht im Klaren.

                            Gruss Marc
                            Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                              #15
                              Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
                              Das hat AIR doch weiter oben erklärt ...
                              Sorry, alles was ich da verstanden habe war minimalistische Weiche -
                              und später sehe ich dann ein Bild, daß einen erschlägt mit Materialschlacht.

                              Kinder, ich bin kein Techniker - mir muß man so was übersetzen:zwink:

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