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Sonus Natura Monitor

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    #16
    Gerade mal ein paar Tage alt und schon darf der Studiomonitor ausser Haus :zustimm:



    Gestern abend war ich bei Klaus, alias C36,8, zu Besuch. Dieses Treffen stand schon seit langen aus, denn nach meinen letzten Besuchen hat er einiges an der Raumakustik getan und nichts traf sich besser als den Studiomonitor mal in einer anderen Umgebung zu hören.

    Gesagt getan, bin ich mit allen Möglichkeiten ausgestattet bei Klaus gestern gegen 17:00 Uhr eingetroffen. Geplant war ein kurzer Hörcheck seiner aktuellen Raumumgebung und anschliessend ein Hörtest mit dem Studiomonitor. Aus dem kurzen Check wurde ein langer Hörabend und ich bin sage und schreibe erst gegen 3:00 Uhr morgens wieder ins Bett gekommen f:

    Zuerst habe ich mir die Zeit genommen Klaus jetziges Setup wieder mal unter die Lupe zu nehmen. Tatsächlich hat er es geschafft, die Problemzonen im Raum stark zu entkräften. Es ist zwar für mein Geschmack immer noch etwas zuviel Bass am Hörplatz, aber gegenüber den letzten Besuch ist dass stärkere Gewummer praktisch verschwunden. Somit lässt sich aus meiner Sicht gut hören, denn der Bass klingt wesentlich kontrollierter.

    Wie schon bei meinen letzten Besuchen fasziniert mich die räumliche Abbildung seiner Anlage. Obwohl man in einen kleinen Raum von nur 16qm sitzt, meint man, dass sich hinter und seitlich der Boxen der Raum virtuell öffnet. Die neu angebrachten Dämmungen an den Wänden, sorgen für eine bessere Nahhallzeit im Grund- und Mittenbereich, und tragen auch dazu bei, dass das Hören insgesamt sehr entspannend ausfällt.

    Gerade in Räumen mit ausgeprägteren Raummoden im Bassbereich, machen sich Boxen, die etwas bassschwächer abgestimmt sind, etwas leichter. Das war auch für mich ein Grund Klaus wieder mal zu besuchen, denn meine Abstimmungen im Bass sind eher linear, manche würden sagen zurückhaltend.

    Beim anschliessenden Marathonhören, konnten wir uns davon überzeugen, dass dies durchaus von Vorteil ist. Der Sonus Natura Studiomonitor fügte sich gut in die Raumcharakteristik bei Klaus ein und das obwohl die Boxen wie im Bild zu sehen ist, eher suboptimal aufgestellt waren :zwink:

    Interessant für mich war, dass genauso wie in meinen Hörraum, die passive Version des Studiomonitors gegenüber der Aktivversion etwas in ihrer Darstellung zurückfällt. Insbesondere ist dies im Präsenzbereich zu vernehmen, und das obwohl beide Versionen, wie bei mir üblich, mehr oder weniger im Frequenzgang und Phasenverhalten praktisch identisch sind.

    Somit war es kaum verwunderlich, dass wir praktisch nur mit der Aktivversion hörten. Persönlich bin ich von der Leistung mehr als zufrieden. Besonders gut gefallen hat mir die räumliche Abbildung gefallen, die sich im wesentlichen aus den Aufstellungsmöglichkeiten ergibt, die ich in meinen Hörraum nicht habe.

    Alles in Allen, war es für mich ein sehr aufschlussreicher Abend, und an dieser Stelle möchte ich mich einmal mehr bei Klaus bedanken, dass er es so kurzfristig möglich gemacht hat, dass ich bei ihn vorbeikommen konnte.

    Klaus, nochmals vielen Dank rost:
    Happy listening, Cay-Uwe

    http://www.sonus-natura.com/

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      #17
      Hi,

      da will ich dann doch nochmal was dazu verzapfen. Cay-Uwe hatte ja hier berichet, daß der Sonus Natura Studiomonitor Gestalt annimmt und sowohl in einer Passiv- als auch einer Aktivversion der Fertigstellung entgegengeht.

      Cay-Uwe hatte mir angeboten, mal mit dem Monitor bei mir vorbeizukommen und in meinem Hörraum zu testen.
      Da bin natürlich immer dabei, man kann nie zuviel Verschiedenes hören. So schlug er denn gegen 17:00h bei mir auf und wir mußten erst mal sein ganzes Gerödel in meinen Hörraum hinaufschaffen...
      Ich wußte nicht so ganz, ob er Boxen zum Testen bringt oder ob er umziehen will...

      Also, Boxen aufgestellt - der Aufstellungsort ergibt sich zwangsweise, der optimale Platz ist da, wo meine Boxen stehen, aber diese heißen Standboxen, weil da, wo sie stehen, haben sie gewichtsbedingt einen eisernen Stand! Also so wie es auf dem Bild zu erkennen ist, das Weitwinkel scheint die Proportionen ein wenig zu verzerren.

      Egal, es ging los mit der Passivversion. Schon nach ganz kurzer Zeit fielen 2 Dinge auf: die Räumlichkeit ist so, wie ich mir das vorstelle und der Bass hat Tiefe, Volumen und Kontrolle und alles spielt sehr homogen.
      Allerdings ging der Passivversion etwas die letzte "Attacke" bei Transienten ab, Anschlaggeräusche kamen etwas zahm, verrundet und mild. Klingt dann entspannt, aber liegt mir nicht so ganz...

      Umbau auf Aktiv:
      Yepp!!!! So mutt datt! Die Attacke ist da, alles wirkt deutlicher aufgelöst, transparenter ohne agressiv zu tönen oder zu nerven. Und die Box macht einen erstaunlichen Bass, der schon mehr in meine Richtung kommt, erstaunlich tief und trotzdem strukturiert mit dem richtigen Quantum Punch.

      Bei der Räumlichkeit gibt es auch keinerlei Abstriche, sehr schöne große, präzise Bühne, Tiefenstaffelung und eine stabile, deutlich ortbare Mitte.

      Klar, der gaaaanz tiefe Frequenzkeller ist etwas unterrepräsentiert, aber das dürfte für eine Kompaktbox normal sein und ist auch für "normale" Räume die vernünftigere, klanglich problemlosere Abstimmung.
      Ich bin halt Tiefbassfan und handele mir dafür eben ein paar Problemchen ein - aber einen Tod muß man sterben und das ist eben Geschmackssache. Für mich habe ich da einen ziemlich guten Kompromiss gefunden...

      Ich hatte ja zuerst ein paar Bedenken wegen des Hornhochtöner (ist das ein Horn oder eine Kalotte mit tieferem Waveguide?), aber es klingt absolut neutral, natürlich, ohne das ich irgendeinen Anflug von Verfärbung hören konnte.

      Und da es eben aussnehmend gut geklungen hat, wurde es eine SEHR lange Hörssession und ein Stück nach dem anderen wurde gespielt. Lehar, AC/DC, Tschaikowski, Nouvelle Vague, Tiny Island, Strauss, Masekela, Vollenweider, Blue Man Group, Charly Antolini, Rebecca Pidgeon, Supertramp, Nightwish, InExtremo, Eric Clapton, Evanescence, Friends of Charlotta, Kari Bremnes, Pink Floyd, Rene Aubry, Rodrigo y Gabriela, etc., etc...
      Man sieht, es war ein langer, interessanter Hörabend - und plötzlich war es 2:00h...

      Wir hatten die meiste Zeit über meine Streamerei gehört, Cay-Uwe hatte auch ein paar CDs mit und so wurde der CD-Player noch aktiviert.
      Auha!!!
      Verblüffend, der Player ist ein Marantz SA 7001, also ein nicht sooo schlecht klingender CD/SACD Player, aber im Vergleich mit der Streaming-Lösung schaltet man ihn sehr schnell wieder aus und deckt den Mantel des Schweigens darüber...

      Zum Schluß noch einen Dank an Cay-Uwe für seinen Besuch, den angenehmen Abend, die Hörmöglichkeit und den ganzen Aufwand, der für so einen Besuch nötig ist!!!!


      Cheers,

      Klaus


      ps: Cay-Uwe wollte was mit "Knall" hören, haben wir gemacht, Tunnelsprengung aus nächster Nähe...

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        #18
        ps: Cay-Uwe wollte was mit "Knall" hören, haben wir gemacht, Tunnelsprengung aus nächster Nähe...
        Der Knall war wirklich nicht ohne. Dazu muss man wissen, dass in der nähe ein neuer Tunnel gebaut wird, und zweimal am Tag ist eine Sprengung angesagt.

        Nichts desto trotz, die Kanonen bei Tchaikovskys Ovetüre 1812 bei Dir im Hörraum waren auch nicht ohne.

        So am Rande, laut Messung, lag der -3dB Punkt im Bass bei ca. 30Hz. Das ist natürlich etwas durch die Raumakustik begünstigt, zeigt aber die Realität. Viele Boxen auf dem Markt werden meines Erachtens zu tief abgestimmt. Das macht sich zwar im reflektionsarmen Raum ( RAR ) für Testpublikationen sehr gut, ist aber in den meisten Hörräumen kontraproduktiv.
        Happy listening, Cay-Uwe

        http://www.sonus-natura.com/

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          #19
          Der Unterschied zwischen den beiden Versionen der Sonus Natura Monitor hat mir keine Ruhe gelassen. Man könnte zwar sagen, dass man das auf die unterschiedliche Gestaltung zurückzuführen kann, aber letztendlich haben wir bei Klaus mit einer sehr hochwertigen Anlage gehört und da sollten aus meiner Sicht die Differenzen nicht so offentsichtlich sein.

          Aus diesen Grund habe ich mir die Weiche der passiven Version nochmals vorgenommen, und wollte, wie ich es auch Klaus schrieb, schauen, ob noch etwas "heraus zu kitzeln" ist. Ich habe mir den Präsenzbereich nochmals vorgenommen und siehe da, obwohl die Version die Klaus gehört hat, sehr ausgeglichen gewesen ist, habe ich es geschafft, diesen Bereich nochmals ein Tick hervorzuheben.

          Wie das messtechnisch ausschaut ist an der folgenden Grafik zu sehen, wobei ich den Teilbereich der "alten" Abstimmung hinzukopiert habe. Dabei handelt es sich um die untere Messkurve.



          Gut zu erkennen ist, dass die obere Kurve ( neue Abstimmung ) im Bereich von ca. 1000 - 3000Hz etwas an Schalldruck gewonnen hat.

          Ich habe mal auch den Impedanzgang hinzugefügt, der sehr schön dessen gleichmässigen Verlauf, speziell ab ca. 150Hz zeigt. Die Impedanz unterschreitet einen Wert von 6,3 Ohm nicht, womit die passiven Sonus Natura Monitore sehr unkritisch für Röhrenverstärker wären. Der Schalldruck beträgt 90dB / 1 Watt / 1m, was Röhrenamps zu Gute kommen würde. Aber nicht nur Röhrenverstärker würden davon profitieren, sondern auch etwas kritische Halbleiterverstärker, denn sie haben eine einfache Last zu betreiben.

          Ich habe natürlich beiden Versionen der Sonus Natura Monitor wieder gegeneinander gehört und muss sagen, dass im Wesentlichen der etwas tiefer reichender Bass der Aktivversion als Differenzierung zu hören ist.

          Wie immer, wenn jemand Lust hat sich diese Lautsprecher anzuhören, ihr seit herzlich willkommen rost:
          Happy listening, Cay-Uwe

          http://www.sonus-natura.com/

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            #20
            Hallo Cay-Uwe,

            ich finde es einfach phänomenal wie Du alle Deine Optimierungen auch noch mir einem optimal flachen Impedanzgang hinkriegst!

            Von Deinen Entwicklungen bin ich immerwieder sehr beeindruckt!

            Gruß,
            Winfried
            Perception is Reality!

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              #21
              Letzte Woche kamen endlich die Aktivmodule, die ich für die Sonus Natura Monitor habe herstellen lassen und habe diese natürlich gleich ausprobiert und eingesessen.

              Dieser Lautsprecher ist als "Real Time" Monitor gedacht, weshalb in diesen Fall keine DSP Weiche zum Einsatz kommt, da sie typischerweise dem Signal eine Gesamtverzögerung, die für die Berechnung der Filter gebraucht wird, auferlegen. Dies sollte für die Monitoranwendung in diesen Fall nicht geschehen und daher wurde die komplette Weiche, wie auch die eingesetzten Verstärker, analog gestaltet.

              Das Aktivmodul besitzt eine Gesamtleistung von über 200 Watt, eine starke Stromversorgung, geregelte Netzteile für die Aktivweiche und Vorverstärker und Stellmöglichkeiten für den Hochton, wie auch für den Bass. Als Anschluss kann zwischen asymmetrischen oder symmetrischen Eingang gewählt werden.

              Ausserdem wichtig, besitzt das Modul einen Softstart, womit sichergestellt ist, dass beim Einschalten kein Knacken oder Gleichstrom auf die Chassis gelangt. Dies ist insbesondere wichtig für den Hochton. Dazu kommt noch Vollschutz gegen DC-Offset ( Gleichspannung im Signal ), Kurzschluss und Überhitzung.

              Die Endstufen sind zudem sehr breitbandig ausgelegt und reichen am oberen Frequenzspektrum bis ca. 150kHz. Das sorgt sehr gutes Impulsverhalten. Am unteren Ende sorgt ein sanft gestalteter Rumpelfilter ( 6dB / Oktave ) bei ca. 15 Hz, für Schutz gegen zu starke Tieftöner Auslenkungen, was ein best möglichen Klanggenuss beim Abspielen von Analogplatten garantiert.

              Insgesamt wurde bei der Entwicklung der Sonus Natura Monitor auf sehr ausgeglichenen Frequenzgang geachtet und insbesondere auch auf geringst mögliche Phasenänderungen, insbesondere im Bereich oberhalb von 200 Hz. Diese beiden Kriterien sorgen für eine sehr natürliche und neutrale Wiedergabe und gelten sowohl für die Aktiv- und Passivversion.

              Um das zu erreichen werden in der Weiche Filter niedriger Ordnung eingesetzt. In der passiven Version handelt es sich um eine 6dB Weiche im Hochton und im Tiefton wird einen 12dB Weiche mit Linkwitz Riley Charakteristik benutzt. Akustisch fällt der Frequenzgang jedoch etwas flacher aus, da der Schallpegel im Tief- Mittelton leicht ansteigt.
              Bei der Gestaltung der Weiche kommt der Hochton ohne der üblichen Dämpfung durch Widerstände aus, womit eine sehr gute Signaltreue erhalten bleibt, da im Signalweg nur ein Kondensator liegt. Auch der Tieftöner kommt mit nur zwei Bauteilen in der Weiche aus. Dabei kommt eine Tieftonspule zum Einsatz, die einen Innenwiderstand von nur 0,05 Ohm besitzt. Dies sorgt für eine extrem geringe Dämpfung, die bezogen auf die nominelle Impedanz von 8 Ohm bei 160 liegt. Das sorgt für bestmögliche Kontrolle im Bass und erreicht damit praktisch gesehen, Aktivboxen Niveau.

              Bei der Aktivvesion sind beide Wege mit flachen Filter von 6dB gestaltet. Unterhalb von 200 Hz wird der Tiefmitteltöner leicht entzerrt um den Pegelabfall zum Tiefton zu kompensieren. Diese Entzerrung ( Low Pass Shelving Filter ) lässt sich auch auschalten. Daduch fällt der Bass unterhalb von 200 Hz leicht ab ( bis -5 dB bei 30 Hz ), was wiederum den Vorteil hat, dass man die Lautsprecher etwas Wand näher stellen kann. Durch die Aktivtechnik war es auch möglich den Frequenzgang im Hochton etwas ausgeglichener zu gestalten. Durch einen Pegelsteller lässt sich zudem der Hochton oberhalb von ca. 2.5kHz sanft ansteigend im Bereich von -2dB bis +2dB einstellen.

              Alles in allen sieht der Frequenzgang beider Versionen wie folgt aus:



              Die Diagramme enthalten auch die Einzelsignale womit gut erkennbar die Trennfrequenzen zu sehen sind. Bei der passiven Version der Sonus Natura Monitor liegt diese bei ca. 2.5kHz und bei der Aktiven bei ca. 2 kHz.

              Trotz flacher Trennung liegen die Klirrwerte bei 96db SPL für beide Versionen im Bereich der Übernahme ( 800 - 4000 Hz ) zwischen 0.2 - 0.3%. Bei 102dB SPL sind es ca. 0.4 - 0.7%, wobei in beiden Fällen die unkritischeren harmonischen K2 Verzerrungen dominieren.

              Aus den Diagrammen ist auch das gutmütige Impedanzverhalten der Passivversion zu sehen, wie auch die recht gute Empfindlichhkeit von 90dB bei "echten" 8 Ohm. Dies kommt der Auswahl von Verstärkern zu gute. Somit kommt man rein theoretisch auf Maximalpegel von ca. 110dB auf 1 Meter mit nur 100 Watt Verstärken aus.
              Typische Chassis im HighEnd Bereich besitzen Empfindlichkeiten von ca. 85dB oder weniger, womit Verstärker ca. das 3 - 4-fache an Leistung bringen müssen um gleiche Pegel zu erreichen.
              Das kommt natürlich auch der Aktivversion zu gute. Mit ihren über 200 Watt Gesamtleistung sind genug Reserven vorhanden um auch hohe Dynamiksprünge zu bewältigen.

              Der leichte Abfall unterhalb von 200 Hz rührt daher, dass die Messungen mit geschlossenen Bassreflex durchgeführt worden sind. Um ein besseres Bild im Bassverhalten zu bekommen wurden Nahfeldmessungen vom Tiefton Chassis und Bassreflex durchgeführt und anschließend phasenrichtig addiert, was zu folgenden Frequenzgang führt:



              Die schwrze Kurve entspricht dem Summensignal für die passive Sonus Natura Monitor. Demnach liegt die -3dB Grenze bei ca. 45 Hz, die -6dB Grenze bei ca. 40Hz. Da die Akitvversion im Bass leicht entzerrt ist, verschiebt sich der -3dB Punkt auf ca. 40 Hz und der -6dB auf 35Hz.

              Im Moment habe ich die Vorführboxen so konzipiert, dass man wahlweise die Sonus Natura Monitor aktiv, wie auch passiv probe hören kann, womit jeder eingeladen ist bei uns vorbei zu schauen um sich ein Bild über diese Boxen zu machen rost:
              Happy listening, Cay-Uwe

              http://www.sonus-natura.com/

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                #22
                Hallo Cay-Uwe,

                das klingt gut, kannst Du schreiben wer die Module gebaut hat und auf welchem Konzept die Endstufen basieren? Wie klingen die im Vergleich zu Deiner Ecomp.? Ist ein bewusster Unterschied in Sachen Musikalität zu hören?

                Gruss Marc
                Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                  #23
                  Marc,

                  die Module sind von der Fa. Sitronik und nach meinen Wünschen modifiziert. Sitronik entwickelt seit Jahren auch für andere LS Hersteller Aktivmodule. Den Entwickler kenne ich bereits seit längeren und die Qualität seiner Arbeit ist sehr gut. Für mich wichtig ist, dass sie sehr flexibel auf Kundenwünsche eingehen.

                  Die wesentliche Unterschiede im Klang der passiven und aktiven Version liegen einerseits in der Kontrolle des Bass und im etwas detaillierteren Hochton der aktiven Version. Letzteres ergibt sich auch daher, dass bei der aktiven Version es möglich war etwas tiefer anzukoppeln. Ausserdem, wie die Diagramme zeigen, war es möglich den Hochton in der aktiven Version oberhalb von ca. 6 kHz im Pegel um +1dB anzupassen. Daher klingt die passive Version nicht "falsch", nur etwas wärmer.
                  Zuletzt geändert von cay-uwe; 16.09.2011, 08:13.
                  Happy listening, Cay-Uwe

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                    #24
                    Hola,

                    Zitat von cay-uwe Beitrag anzeigen
                    Marc,
                    ...
                    Die wesentliche Unterschiede im Klang der passiven und aktiven Version liegen einerseits in der Kontrolle des Bass und im etwas detaillierteren Hochton der aktiven Version. ...
                    hm, sehr interessant. Exakt das war mein subjektiver Höreindruck, als ich damals meine Lautsprecher aktiviert habe. Vor allen Dingen der Zuwachs an Kontrolle im Bass fand ich beeindruckend.rost:

                    Saludos

                    Cuauhtemoc
                    Was würde sich eigentlich ändern, wenn ich Klangunterschiede plötzlich messen könnte, obwohl ich sie bisher nie gehört habe?

                    LINN - Exposure - Harbeth

                    Just listen

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                      #25
                      Zitat von Cuauhtemoc1969 Beitrag anzeigen
                      hm, sehr interessant. Exakt das war mein subjektiver Höreindruck, als ich damals meine Lautsprecher aktiviert habe. Vor allen Dingen der Zuwachs an Kontrolle im Bass fand ich beeindruckend.rost:
                      Ist auch der Hauptunterschied bei der aktiven T+A TCI1 im Vergleich zur passiven Variante. Der Bass der aktiven Version ist straffer, direkter, sauberer.

                      Gruss

                      David
                      We are stuck with technology when what we really want is just stuff that works.

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                        #26
                        Aus meiner Sicht sind das die auffälligsten Unterschiede. Natürlich gibt es etwas mehr, was ich aber demnächst mit einer super Endstufe verifizieren möchte.

                        Ansonsten ist es wie immer: Der Geschmack entscheidet :zwink:
                        Happy listening, Cay-Uwe

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                          #27
                          Hallo Cay-Uwe und alle,

                          meine Frage zielte auf etwas anderes ab.
                          Wärend bei reinen Stereoendstufen auf Teufel komm raus rumentwickelt wird um einen bestimmten Klang zu erreichen habe ich bei aktivmodulen immer den Eindruck das hier "A/B Standard und fertig" verbaut wird. Das muss nicht schlecht sein jedoch sollten sich hier doch auch die Klangunterschiede einstellen die auch normalerweise zwischen verschiedenen Endstufen hörbar sind. Ein Hörer von Röhrenverstärkern z.B. würde doch auch aktiviert einen ähnlichen Klang erwarten, oder?

                          Gruss Marc
                          Schwarz, 33 1/3rpm und Horn

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                            #28
                            Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                            Hallo Cay-Uwe und alle,

                            meine Frage zielte auf etwas anderes ab.
                            Wärend bei reinen Stereoendstufen auf Teufel komm raus rumentwickelt wird um einen bestimmten Klang zu erreichen habe ich bei aktivmodulen immer den Eindruck das hier "A/B Standard und fertig" verbaut wird. Das muss nicht schlecht sein jedoch sollten sich hier doch auch die Klangunterschiede einstellen die auch normalerweise zwischen verschiedenen Endstufen hörbar sind. Ein Hörer von Röhrenverstärkern z.B. würde doch auch aktiviert einen ähnlichen Klang erwarten, oder?

                            Gruss Marc
                            Hallo Marc, damit hast du völlig recht... rost:

                            Sehr oft, beinahe immer wird so vorgegangen.. so ergibt sich auch keine realistische Vergleichsmöglichkeit mit anderen AMPs..

                            Ich höre mir diese Endstufenmodule immer als solche auch an.. ungefiltert an meinen Boxen ..so kann ich dann sagen obs passt ..oder wie gut es im direkten Vergleich zu Stereoamps klingt..da kann man auch testen wie stabil das Ganze läuft.. wie sich das Ganze thermisch verhält..mal so richtig durchprügeln.. so wie man es mit einem Vollverstärker auch machen würde um Ihn zu testen..


                            LG FL0
                            Gewerblicher Teilnehmer

                            www.SETA-AUDIO.de


                            https://www.facebook.com/SETA-AUDIO-...-336855804420/

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                              #29
                              Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                              Hallo Cay-Uwe und alle,

                              meine Frage zielte auf etwas anderes ab.
                              Wärend bei reinen Stereoendstufen auf Teufel komm raus rumentwickelt wird um einen bestimmten Klang zu erreichen habe ich bei aktivmodulen immer den Eindruck das hier "A/B Standard und fertig" verbaut wird. Das muss nicht schlecht sein jedoch sollten sich hier doch auch die Klangunterschiede einstellen die auch normalerweise zwischen verschiedenen Endstufen hörbar sind. Ein Hörer von Röhrenverstärkern z.B. würde doch auch aktiviert einen ähnlichen Klang erwarten, oder?

                              Gruss Marc
                              Marc,

                              ganz einfach. Hätte mir das Aktivmodul klanglich nicht gefallen, hätte ich es nicht genommen.
                              Happy listening, Cay-Uwe

                              http://www.sonus-natura.com/

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                                #30
                                Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
                                Ein Hörer von Röhrenverstärkern z.B. würde doch auch aktiviert einen ähnlichen Klang erwarten, oder?
                                Nochmal zu T+A: Röhre ist drin. Und ja, es ist nicht einsichtig, warum Vibrationen, Kapazitäten, minderwertige Bauteile und ähnliches bei Aktiv-Stufen plötzlich keine Rolle mehr spielen sollen.

                                Gruss

                                David
                                We are stuck with technology when what we really want is just stuff that works.

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