Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

alte Schallplatten

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    alte Schallplatten

    Die höre ich jetzt zum ersten Mal.



    ruhige Musik, unaufgeregt 1926 und 1927 aufgenommen.
    müsste also auch eine Schellackaufnahme sein? Oder eine Aufnahme die irgendwie anders aufgezeichnet worden ist und dann später mal auf eine Schallplatte gepresst worden ist?

    Die Klangqualität ist natürlich nicht wie Heute üblich, aber gut anhörbar. Die Platte kratzt kaum.


    .
    Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

    #2
    AW: alte Schallplatten

    Große Musik von großen Musikern interpretiert.
    Ist im Original Schellack. Gibt mittlerweile auch von Naxos restauriert CD:



    ob die dann besser tönt, kann ich nicht sagen.

    Schubert ist wie könnte es anders sein einer meiner Lieblinge, unterschätzt, manchmal emotional anstrengend doch Olymp.

    Meine Triofavoriten:

    Allen voran mein derzeitiges Lieblingstrio, Haydn Trio Eisenstadt; haben sehr viel gemacht, alles spitze bis exorbitant:



    2 SACD für jetzt 18 €, kann man nicht meckern.



    Die neuere Aufnahme der Beaux Arts von 85, wunderbar gelöste von Alterweisheit, Feinheit und Lebensliebe erfüllte Aufnahme.

    Und die Superphänomenale auf ECM, leider nur das zweite. Gespielt unter anderem auf einem Piano forte (Hammerklavier) - so wahnsinnig gut aufgenommen, so einzigartig interpretiert - Klangraumschluchten:



    Und es gibt noch diese Aufnahme des Frauentrios VIVENTE. Sie spielen sehr transparent, lebendig, fein und bei der Aufnahmetechnik von EIGENART (Tacet) eine dicke Empfehlung wert, manche meinen mit das Beste vom Besten überhaupt:



    Viel Spaß beim Rumhören Amadé-Franz

    Kommentar


      #3
      AW: alte Schallplatten

      hallo Amadé - Franz

      Heute ist mir eine weitere Beniamino Gigli Schallplatte ins Haus gekommen.

      La Bohème Acts 1 & 2
      with Licia Albanese, the Classic 1938 La Scala Recording
      Mono

      und
      das höre ich jetzt grade:

      Beethoven:
      Waldstein Sonata No.21 in C Op 53
      andere Seite:
      No 18 in E-flat Op 31 No 3

      Arthur Rubinstein
      Mono Recording RCA Red Seal

      eher unglaublicher Klang für eine derart alte Aufführung. Die Scheibe scheint laut Rezension aus 1958 zu stammen. knistert kaum. Das Klavier ist sehr klar gezeichnet, unverzerrt und ausdruckstark.

      Auf Cd, nicht Schallplatte, hatte ich bislang nur sehr altes von Yehudi Menuhin und Kreisler aus den 30ern.
      Irgendwie hatte ich dabei das Gefühl oder den Eindruck, daß dieser spezielle alte Sound dieser Yehudi Menuhin Aufnahmen auf allerbeste zusammenpassen.Er spielt da zusammen mit seiner Schwester Hephzibah Kompositionen von Enescu.




      .

      .
      Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

      Kommentar


        #4
        AW: alte Schallplatten

        Tja Du Glücklicher,

        alles Superaufnahmen.

        Für einen Gigli-Fan, wow. Eine meiner Lieblingsbohemes, neben:

        Beecham, Björling, de los Angeles

        Karajan, Pavarotti, Freni

        Viel Hörspaß Amadé-Franz

        Kommentar


          #5
          AW: alte Schallplatten

          La Bohème mit Beniamino Gigli für

          Erfolgreiches Gebot: £0,99
          (ca. EUR 1,25) in der Bucht

          hat ausser mir niemand drauf bieten wollen. Der arme Verkäufer, er stellt immer wieder alte Schallplatten in seine Auktion und nur wenige greifen zu.

          .
          Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

          Kommentar


            #6
            AW: alte Schallplatten

            Scheint ja ne richtige Schatzgrube zu sein.

            Gratulationrost:

            Kommentar


              #7
              AW: alte Schallplatten

              aus der Schatzgrube:



              klingt ein wenig mit Knistern, aber, mit der Elac Nadel auf dem neuen alten Dreher sehr fein.


              1. Concerto for Piano in G major (21:51)
              Common Name Concerto For Piano
              Composer Maurice Ravel (1875 - 1937)
              Conductor Ettore Gracis
              Performer Arturo Benedetti Michelangeli (Piano)
              Ensemble Philharmonia Orchestra
              Venue EMI Abbey Road Studio 1, London, England
              Recording Date 03/1957
              2. Concerto for Piano no 4 in G minor, Op. 40 (24:34)
              Common Name Concerto For Piano
              Composer Sergei Rachmaninov (1873 - 1943)
              Conductor Ettore Gracis
              Performer Arturo Benedetti Michelangeli (Piano)
              Ensemble Philharmonia Orchestra
              Venue EMI Abbey Road Studio 1, London, England
              Recording Date 03/1957


              .
              Zuletzt geändert von Höhlenmaler; 09.01.2009, 12:07.
              Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

              Kommentar


                #8
                AW: alte Schallplatten

                Hallo,

                von der Geschäftsreise eine kurze Gratulation zu dieser LP. Für mich stellt diese Michelangeli-Aufnahme eine der unverzichtbaren Göttergrüße des Klavierspiels dar. Diese Feinheit, diese Kultur, diese skrupulöse Genauigkeit und sie klingt für ihr Alter erstaunlich offen.

                Viel Spaß vom Amadé

                Kommentar


                  #9
                  AW: alte Schallplatten

                  Diese Platte führt hier jetzt auch ein technisches Problem hier ein: Die Nadel, bzw das System, den Tonabnehmer.... Auf dem KD 7010 mit einem billigen Ortofon springt die Nadel, bzw, klemmt sie an einer einzigen Stelle auf einer Seite der Schallplatte ... obwohl die Schallplatte gut erhalten ist und entsprechend angenehm anzuhören ist.
                  Unter einem anderen System, einem älteren Elac, was zuvor auch an diesem KD 7010 hing, dreht sich die Platte auf beiden Seiten vom Beginn bis zum Ende der Rille ohne jedes Problem und k l i n g t dabei auch noch feiner !

                  Mittlerweile beginne ich langsam zu verstehen, daß sich der Nadelschliff auch auf diese Weise bemerkbar machen kann: es gibt Nadeln, die tasten alles ab, andere lösen besser auf, klingen heller, und es gibt auch Nadeln, die reagieren empfindlicher auf Störungen in der Rille.

                  Genaugenommen gefällt mir die Aufnahme mit dem Elac ESG 796 S sehr gut.
                  Das hängt jetzt unter dem Arm des KD 700D, dem zweiten Plattendreher, der ein älteres Model als der KD 7010 ist, aber besser erhalten ausschaut.

                  Noch bin ich mir nicht darüber im klaren, wie ich beide Dreher an einer Phonokarte betreiben kann. Im Analog Forum wird diese Thematik aber besprochen. Markus kennt das.

                  Die Schallplattenwiedergabe ist eine Angelegenheit, da ist es schon Vorteilhaft, wenn man gleich zu Beginn mit dem Klang zufrieden ist. Allerdings eröffnen sich bei der Betrachtung der Details, die zunächst mal noch übersichtlich erscheinen, immer neue Gesichtspunkte.
                  Bsp, der VTA, der vertikale tracking Winkel, der Arm sollte immer parallel zur Oberfläche der Schallplatte liegen ( tut er auch ) aber dennoch, ich sehe keine Schraubköpfe oder irgendeinen Anhaltspunkt am Tonarmlager, wo ich Zugriff nehmen könnte ... was ich sowieso zunächst mal noch lassen will. Vielleicht später mal. Da gibts eine interessante Software von Chris Feickert. Am Ende sollte der Plattenspieler ja so gut es irgendwie möglich ist, justiert sein, auch der Arm, das System sowieso. Dann klingt die Musik aus den Rillen der Schallplatten besonders gut.

                  .

                  .
                  Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                  Kommentar


                    #10
                    AW: alte Schallplatten

                    Hallo Ingo,

                    in der Klassik bin ich leider nicht sehr bewandert, jedoch kann ich Dir vielleicht bezüglich der technischen Umsetzung helfen.

                    Einen Umschalter habe ich einmal gebaut, hierzu habe ich einen sehr hochwertigen, gekapselten Drehschalter mit Siberkontakten genutzt.
                    Im Analog Forum sollte darüber noch wesentlich mehr zu finden sein, leider hat man über die Suchfunktion zum Teil begrenzte Möglichkeiten.

                    Beim Umschalten von MM Systemen hat es recht passabel funktioniert, bei MC - Systemen jedoch hörte man diesen Schalter schon deutlicher.
                    Gerade im Mittel- und Hochtonbereich waren hörbare Einbußen da.
                    Verkabelt habe ich mit Cardas AWG 33, für meine Begriffe und für diesen Zweck ein hervorragendes Kupferkabel. Damit habe ich auch den ein oder anderen Tonarm verkabelt.

                    In einer meiner Phonostufen sind sehr hochwertige, mit einem inertem Gas gefüllte Relais von Matsushita (Panasonic) verbaut. Der Type nennt sich DX 2 (AE 7023) und arbeitet mit 12 V.

                    Ein solches Relais wird wohl schon zum Köigsweg gehören.

                    Noch ein kleiner Nachtrag bezüglich der MM Systeme,

                    insbesondere auch das Elac ESG 796 HSP usw., hier kann man durch Verkleben des Nadeleinschubes mit dem Systemgehäuse eine beachtliche Steigerung der Wiedergabequalitäten erreichen.
                    Es gibt thermisch instabile Zweikomponentenkleber, wenn man diese erwärmt werden die Verbindungen wieder lösbar.
                    Zuletzt geändert von Tom; 23.07.2008, 12:30.

                    Kommentar


                      #11
                      AW: alte Schallplatten

                      Die sind eben hier gut aus England angekommen.











                      alle aus dem englischen Teil der Bucht.

                      Eine Seite aus Tosca habe ich schon gehört, die klingt sehr gut, knistert nicht.
                      Das Swatoslav Richter Brahms Konzert klingt auch gut, davon habe ich die erste Seite angehört. ein wenig knistert die schon.

                      .. und nun lege ich mal Pictures at an Exhibition auf.

                      eine habe ich jetzt gar nicht aufgeführt oben, Oboenkonzerte aus dem sehr frühen 18ten Jahrhundert von Händel.

                      sehr beruhigende Musik und die knistert auch nicht.




                      .


                      .
                      Zuletzt geändert von Höhlenmaler; 09.08.2008, 11:26.
                      Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                      Kommentar


                        #12
                        AW: alte Schallplatten

                        Die hier knistert deutlich

                        aber

                        hat dennoch einen sehr guten Klang, die Aufnahme selbst ist sehr detailiert und sowohl die feinsten Töne, als auch die Attacke des Orchesters wirken sehr überzeugend. Die Schallplatte ist schwer.
                        Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                        Kommentar


                          #13
                          AW: alte Schallplatten

                          Heute habe ich wieder eine Menge älterer Scheiben aus der Bucht erhalten.

                          Bin vor zwei Wochen oder so, wieder auf den Geschmack gekommen klassische Musik
                          anzuhören. Das lag zunächst an einigen CDs mit Musik des Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli, die mir sehr gut gefallen haben. In anderen Foren ist zu Arturo Benedetti Michelangeli einiges zu lesen, aber auch zu den Komponisten wie Chopin, Debussy oder anderen. Nun spielt oder spielte nicht nur ABM Klavier. So ist mein Ohr auch auf andere Pianisten aufmerksam geworden, bzw, zunächst mal auf deren Aufnahmen, einige davon konnte ich mir in der Bucht besorgen.

                          So legte ich mir als erste mal diese von Pollini auf den Plattenteller.

                          Zu der Musik was zu schreiben fällt mir schwer. Mir scheint der Pollini ist ein ausdrucksstarker, wenig zurückhaltender Pianist. So klingt sein Klavierspiel sehr dynamisch, die Töne der Aufnahme scheinen zunächst mal sehr gut eingefangen zu sein, sie verklingen schön und wenn er fester in die Tasten greift, ist da der Körper des Piano im Raum angemessen gross und mächtig. Er packt da richtig kraftvoll in die Tasten, das macht dann schon Eindruck und zeigt, wie lebendig die Musik Chopins ist.
                          Pollini spielt Polonaises von Chopin. Jetzt, beim zweiten Hören der Scheibe, das ist schon eine sehr saftige Interpretation, wenn ich mal so sagen darf. Das erste Hören wollte mich nicht so fesseln, oder es lag daran, das ich vorhin die andere Seite aufgelegt hatte. Der Klang ist gut. Es knistert zwar, aber wenig, das darf ich einfach vernachlässigen und verschwindet im kraftvollen Ton der hart und fest angeschlagenen Saiten.


                          Nun aber Orozco, ein Pianist, dessen Name ich noch nicht gehört hatte, er stand in der Bucht und so wollte ich ihn einfach dabei haben, auch weil die Schallplatten alle nur ca. 1 Eu (£0,99), pro Scheibe kosteten.


                          So ganz spontan, auf den schnellen ersten Eindruck, gefällt mir dieser Pianist, auch wegen der Klangqualität dieser EMI Aufnahme, der Pollini ist DG, besser. Weil, diese Aufnahme hat etwas weniger vordergründige Auflösung, nicht den apokalyptischen Blick ins Gehäuse des Flügel, dessen gewaltige Klangattacken der Pollini in den Raum stürzt. Dieser Rafael Orozco, leider früh verstorben, macht, oder wird durch die EMI, mit etwas mehr Erbarmen inszeniert. Er spielt auch keine Polonaisen, er hat sich 24 Preludien ausgesucht. Vielleicht ist es auch die Natur preludierender Musikstücke, mit weniger polternder Gegenwart anzutanzen, als die Polonaisen.Das werden mir vielleicht die klassikerfahreneren Hörer beantworten können. Der Senior Orozco spielt sehr flüssig. Die Musik perlt. Der Klang seiner Performance ist ganz anders als die des Pollini, aber gut, hier eben Preludes, dort die Polonaisen.
                          Auch hier, wieder ist ein leichtes Knistern dabei. Die Rafael Orozco Aufnahmen sind - auf dem Cover steht was von 1968. Sein Flügel, dessen Klang, komplett anders als bei Pollini. Irgendwie dunkler, fülliger, dabei super aufgenommen. Die Macht und die Schwere des Orozco Instruments baut sich mit weniger, na, sage ich mal: Aggression vor mir auf. Es hat Fülle, sein Ton füllt mit Macht den Raum, aber dabei bleibt der Ton irgendwie bei sich selbst, ohne den Zuhörer ungnädig zu bedrängen.Und seine sanfteren Töne in höheren Lagen verklingen sehr angenehm und unaufdringlich, als bezaubernde Begleitung am frühen Nachmittag.

                          .
                          .
                          Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                          Kommentar


                            #14
                            AW: alte Schallplatten

                            und jetzt noch ein Pianist der Chopin spielt. Stefan Askenase
                            14 Walzer auch eine DG Aufnahme
                            könnte aus 1959 sein ?




                            |
                            |
                            |
                            ----------------------------------------------------------------------------------------------------
                            eben ist aus der Bucht
                            diese feine Scheibe herein gekommen.
                            £0,99 ungefähr EUR 1,05

                            so ein guter Klang und Ton von einer Schallplatte ist selten!
                            Ich bin sehr überrascht, eine Aufnahme die klar macht, wie gut Schallplatten klingen könnten, wenn es denn wirklich gewünscht wäre. Alle Achtung.

                            Das Melodiyas gut klingen sollen, hatte ich zwar schon mitbekommen, gelesen, aber das die so fein tönen, war mir bis vor wenigen Minuten nicht klar.

                            Gespielt wird hier von Rachmaninov
                            das Concerto No 2 für Piano and Orchestra in C minor, Op18

                            sehr sehr schön.

                            .
                            Zuletzt geändert von Höhlenmaler; 23.01.2009, 12:34.
                            Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                            Kommentar


                              #15
                              AW: alte Schallplatten

                              Da wird dann dieser Pollini, wie der andere auch von der DG, sicher nicht gegen die Qualität auf der Melodiya ankommen. Schade. Denn sein Chopin gefällt mir ja schon.
                              Hier kommt Pollini nun mit
                              Beethoven Sonaten Nr.30 op 109 und Nr.31 op 110



                              hör' ich mir nachher an ...
                              wenn die Melodiya zu Ende ist.
                              Gruß Ingo . . . . . . . . . . . . . meine letzten gestreamten Tracks

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X