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Shakti und Jeff Rowland, oder die Suche nach dem Pre für meine 825

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    Shakti und Jeff Rowland, oder die Suche nach dem Pre für meine 825

    Nutze gerade die Ruhe des 1. Advents um mich in die Historie der Jeff Rowland Vorstufen einzulesen.

    Habe ich mich doch entschlossen, meine Jeff Rowland 825 Endstufe mit einer entsprechenden Vorstufe zu kombinieren.

    ​Mich reizt das Versprechen von Jeff Rowland, dass in einer solchen Kombination bis zu 140db Geräuschspannungsabstand möglich sind.

    ​Da ich es mag, wenn die Musik vor "schwarzem" Hintergrund spielt, dh keine weiteren "Betriebs" Geräusche zu hören sind, will ich es mal versuchen.

    ​Meine Grandinote Genesi macht diesbezueglich zwar keine Fehler, aber ich probiere einfach zu gerne Sachen aus, als dass mich eine reine Jeff Rowland Vor/End Kombination nicht noch mal in Versuchung führen könnte.

    ​Einer meiner schönsten Ketten war vor vielen vielen Jahren die Kombination aus

    - Jeff Rowland Coherence II mit der "i" Modfikation
    ​(ersetzte eine Synergy II i mit externem BPS Netzteil)
    ​- Jeff Rowland Cadence Phono
    - Jeff Rowland Model 9 Ti/HC monos
    ​- Jeff Rowland Model 8 Ti/HC Stereo

    ​Diese Kombination lag damals nahe an der 200.000,- DM Schwelle und war in Kombination mit meinen

    - Avalon Eidolon Lautsprechern

    und

    - JBL 18' subwoofern

    wunderbar anzuhören.

    ​Jeff Rowland hat damals privat viel mit einem Benz LP System gehört, so dass die Cadence eine genau auf das Benz LP abgestimmte Impedanz zur Wahl hatte. So hatte ich dann auch ein

    - Benz LP

    auf meinem

    - SME 30/MkII - SME V

    ​Laufwerk.

    ​​
    Höre ich mit meiner aktuellen 825 Stereo Endstufe, so erinnert mich dies stark an meine ehm 9'er monos.

    ​Ich habe mir die 825 beim Kauf auch mit einer Jeff Rowland Vorstufe, der aktuellen

    Jeff Rowland Corus

    angehört. Doch fehlte für meinen Geschmack der Corus etwas "Charme" und Gefälligkeit", die ich normalerweise mit Jeff Rowland assoziiere.

    ​Diese Problematik hatte ich bereits schon einmal, als eine Zeitlang mit den

    Jeff Rowland 501 monos

    Musik gehört habe.

    ​Diese spielten mit meiner Coherence II noch recht schön, mit dem Nachfolger, der

    ​- Jeff Rowland Criterion

    ​aber schon deutlich schlanker, in Kombination mit einer preislich eher passenden

    - Jeff Rowland Capri

    dann aber so "unmusikalisch", dass ich das Jeff Rowland Experiment für längere Zeit beendete.

    ​Nun versuche ich aus der Einnerung meiner vielen Rowland Vorstufen eine passende Vorstufe für die 825 zu identifizieren.

    Bei meinen Internet Recherchen bin ich auf einen holländischen Redakteur gestoßen, der offensichtlich ähnlich viel Erfahrungen mit Jeff Rowland gesammelt hat, diese aber netter Weise immer wieder zeitnah dokumentiert hat:​


    https://www.hifi-advice.com/blog/rev...lifier/​

    https://www.hifi-advice.com/blog/rev...part-2/​

    https://www.hifi-advice.com/blog/criterion/​

    https://www.hifi-advice.com/blog/rev...rto-and-corus/

    https://www.hifi-advice.com/blog/rev...-storage-unit/


    Mir hat es Spass gemacht, die Artikel zu lesen, insofern, teile ich diese hier, vielleicht hat j noch jemand Interesse an JRDG.


    ​In den Zeiten meiner "grossen" JRDG Anlage habe ich häufig direkt Kontakt mit Jeff Rowland gehabt und konnte so den Werdegang den Coherence II Nachfolgers, der JRDG Criterion sehr nah verfolgen.

    ​Jeff hatte damals das Ziel, eine maximale Störfreiheit zu erreichen.

    ​ihm war damals klar, dass PSU und der eigentliche Pre strikt zu trennen sind. Bereits bei der Coherence II hat er den FB Empfänger in ein eigenes Gehäuse platziert. Dies sollte beibehalten werden.

    ​Aber in den heutigen Zeiten erwarten die Kunden ein grosses Display und ProgrammierMöglichkeiten bei den einzelnen Ein&Ausgängen.

    ​Insofern kam ihm die Idee, dass man die Benutzerebene (Display, Programmierung, Bedienknöpfe usw) auch in das Netzteilgehäuse setzen könnte, so dass der eigentlich Vorstufentrakt in einem maximal Störungsfreien Gehäuse untergebracht werden konnte.

    ​Bei der Coherence II hatte sich herausgestellt, dass man die Batterien alle 5 Jahre wechseln sollte, um eine hochwertige Performance sicherzustellen.

    ​Entsprechend sollten die Akkus der Criterion Standardtypen sein, die einfach von aussen zugänglich sein sollten.

    ​ Dank der damaligen $ Schwäche konnte die Criterion zu "günstigen" 22.000,- eur Startpreis angeboten werden, was in etwa dem Preis des Vorgängers, der Coherence II entsprach.

    ​Da die Synergy aber auslief entstand eine Lücke im Angebot zur preiswerten Capri Vorstufe.

    So kreierte Jeff die

    ​- Jeff Rowland Corus

    ​Vorstufe, welche auf der Criterion basiert. Die gesamte Benutzerebene wurde bei der Corus in das Gehäuse der eigentlichen Vorstufe gesetzt, was eine gewisse Packungsdichte mit den entsprechenden Problemen mit sich bringt. Das BPS Netzteil wurde durch ein einfaches externe Netzteil ersetzt.

    ​So konnte die Corus zur Produkteinführung zu 14.000,- eur angeboten werden. Dan EUR Schwäche und Inflation hat sich der Preis der Coris nun auf 22.000,- eur entwickelt...

    ​Die Produktion der Criterion war von Anfang an begrenzt geplant, dh es wurde nur eine Erstbestellung an Gehäusen getätigt. Entsprechend schnell war die Criterion ausverkauft und die Corus übernahm den Titel "Spitzenvorstufe" im JRDG Portfolio.

    ​Die Kunden verlangten aber nach einem echten Spitzenmodell, so dass nun für die Corus ein neues Netzteil entwickelt wurde. Da es mittlerweile in einigen Märkten rechtlich schwierig wurde, ein BatterieNetzteil anzubieten, gleichzeitig aber sogenannte "SuperCaps" Kondensatoren verfügbar wurden, basiert das neue

    - Jeff Rowland PSU Netzteil

    ​auf eben diese Super Kondensatoren.

    ​In der Kombination kosten Corus & PSU nun ca 30.000,- eur

    ​Bei der Konsequenz der separaten Gehäuse von Display/Programmierung usw und der eigentlich VorstufenSchaltung bleibt die Corus aber immer noch hinter dem Anspruch der Criterion zurück.

    ​Das neue JRDG PSU kann aber auch das neue Phonoteil, das

    ​- Jeff Rowland Conductor

    ​versorgen. Insofern wäre auch dieser Weg einen Versuch wert.

    ​Aus der Erinnerung heraus haben mir die BPS (dh mit Batterie) versorgten Jeff Rowland Geräte aber immer sehr gut gefallen, da diese aus einem stabilen und minimal betonten Grundton heraus gespielt haben, was in meiner aktuellen Kette mit sehr frei stehenden Lautsprechern ebenfalls gut passen sollte.

    ​Meine aktuelle Grandinote Genesi liegt ja auch eher nicht auf der analytischen Seite der klanglichen Balance.

    ​Mal schauen, wofür ich mich letztendlich entscheide :-)

    ​Gruss

    ​Juergen
    Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
    TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

    #2
    Hey Jürgen
    Bei mir wird in den ersten 3 Verlinkungen ein Fehler angezeigt.
    Geht das nur mir so?
    Gruß
    Guido
    ...mehr Senf...

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      #3
      dann probieren wir die links noch einmal:


      https://www.hifi-advice.com/blog/rev...-preamplifier/


      https://www.hifi-advice.com/blog/rev...lifier-part-2/


      https://www.hifi-advice.com/blog/criterion/

      https://www.hifi-advice.com/blog/rev...rto-and-corus/


      https://www.hifi-advice.com/blog/rev...-storage-unit/
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        #4
        Danke Dir, das sieht mal besser aus!
        ...mehr Senf...

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          #5
          Habe nun die Möglichkeit genutzt, mich noch einmal intensiv mit der JRDG Corus und externem PSU und der Criterion zu beschäftigen.

          ​Meine Vernunft sagte mir, dass ich mit einem aktuellen Modell des Herstellers immer besser fahre, meine ​Historie mit Jeff Rowland lässt mich aber immer wieder die Konsequenz des Criterion Designs bewundern.

          ​Letztendlich habe ich mich dann für die ausgelaufene

          - Jeff Rowland Criterion

          Vorstufe entschieden und konnte diese dann als ehm Taurus VertriebsModell erstehen.

          ​So habe ich also nun einen wunderschönen Jeff Rowland Klassiker bei mir stehen. Lässt mich davon träumen, mir auch noch eine Coherence II Vorstufe zu holen und mit einer Jeff Rowland Sammlung anzufangen :-)

          (An dieser Stelle darf ich auch anmerken, dass Jeff Rowland seit ein paar Tagen einen neuen Vertrieb für Deutschland und Österreich hat.

          Romeo Barisic vom Aktiv Studio Innsbruck konnte Jeff Rowland in sein Vertriebsportfolio addieren, was mich sehr freut.

          https://www.sempre-audio.at/Barisic_...up.id.7139.htm

          Ich verbinde dies mit der Hoffnung, dass Jeff Rowland so in Deutschland wieder etwas mehr in den Focus kommt. In den letzten Jahren war es sehr still um die Marke geworden, die neuen Produkte waren in D kaum verfügbar. Vielleicht lag es aber auch an mir und ich habe nicht lange genug nach den neuen Modellen im Markt "gesucht".)

          Die neue Criterion habe ich natürlich persönlich abgeholt, da ich diesen feinen Pre nicht in den Händen eines Versenders wissen wollte! Parallel habe ich bereits neue Batterien für das Netzteil bestellt, diese sind mit ca 50,- eur / Satz nicht sonderlich teuer, so dass man mit dem Wechsel nichts falsch macht, auch wend die OriginalBatterien noch wunderbar ihren job machen.

          ​So habe ich dann noch mal ein paar tracks mit der

          - Grandinote Genesi

          Musik gehört. Diese liegt mit ca 20k UVP ja in einer ähnlichen Preisklasse, in der sich auch die JRDG Corus befindet.

          ​Die frisch ausgepackte JRDG Criterion tat sich im direkten Wechsel dann auch erstmal schwer, an die Performance der Genesi anzuknüpfen. Da die Criterion aber wohl seit Jahren keinen Strom mehr gesehen hat, die Batterien tief entladen waren, habe ich dem Pre mal eine Nacht zum "ankommen" gegeben.

          Am nächsten Tag sah es dann schon anders aus und beide Vorstufen spielten auf vergleichbarem Level, wenn auch mit anderen Schwerpunkten.

          ​Die Genesi hat eine stark ausgeprägte Fähigkeit Dynamik darstellen zu können, man immer das Gefühl, das Musik mit der Genesi einen besonderen Punch besitzt. Die Criterion spielt im Vergleich zurückhaltender, aber dafür im Grund- und Stimmbereich mit grossem Schmelz und schöner Artikulation.

          Insgesamt hatte die Criterion aber eine durchgehende "sanfte" Signatur, die ich so bei einem letzten anhören mit der Corus nicht in Erinnerung hatte. Soweit liegen die beiden Vorstufen ja technisch nicht auseinander, dass mir diese prägende Eigenschaft nicht aufgefallen wäre.

          ​Doch dann ist mir eingefallen, woran mich diese klangliche Signatur in der Wiedergabe erinnert. Lange Zeit hatte ich mit einem Paar YG Lautsprechern gehört, die Anfangs eine ebensolche Signatur hatten. Dort hatten sich die serienmäßigen Spike Untersetzer aus Delrin als Fehlbesetzung in meinem Raum rausgestellt. Als ich die YG komplett vor Delrin befreit hatte und stattdessen Harmonix und Pulsar Point Teile verwendetet, spielte die YG so, wie sie manch einer bei mir geniessen durfte.

          ​Also habe ich mich bei der Criterion auf die Suche gemacht und in der Tat sind die 4 Kugeln, die Jeff Rowland zur Verbindung der beiden Gehäuse mitliefert aus genaus diesem Delrin.

          Da ich in meinem Fundus zum Glück ich andere Füsse habe, die ebenfalls mit solcherart Kugeln arbeiten, konnte ich die 4 Delrin Kugeln durch 4 "Keramik"? Kugeln ersetzen.

          ​Sofort war die bemängelte Signatur verschwunden und die Criterion spielte (zumindest für meine Ohren) deutlich neutraler und näher an der jeweiligen Platte.

          ​Zur Erinnerung, zur Ankopplung zwischen den Gehäusen meiner JRDG M825 Endstufe liefert Rowland mittlerweile Stahlkugeln bei. Diese hatte ich ebenfalls durch Keramik Kugeln ersetzt.

          ​Als die Criterion 2010 vorgestellt wurde, war Delrin im Hifi Bereich ein sehr populäreres Material, wohl deshalb hatte sich auch YG in der selben Zeit fuer dieses Material entschieden.

          ​Nun sind ein paar Jahre vergangen und man hat seine Erfahrungen damit gemacht. Zumindest sehe ich Delrin nun deutlich weniger.

          ​Durch mein experimentieren mit der M825 wusste ich, dass auch die Ankopplung an die Basis wichtig ist. So habe ich auch unter der Criterion verschiedene Füsse durchprobiert.

          ​Letztendlich steht sie nun auf Aavik Pulsar Points (alloy version), also soweit identisch zur M825. Allerdings habe ich zwischen den Pulsar Points und der Granit Platte meiner HRS M3x Basis noch Untersetzer von Harmonix platziert. Diese brauchte ich bei der CMS Maxxum Basis unter der M825 nicht. CMS liefert die Maxxum Basis mit "interface" Plättchen aus einem bestimmen Aluminium aus, die sich auch zwischen den Pulsar Points und der Basis als optimal erwiesen haben.


          ​Da ich damals bei der Grandinote Genesi einen ähnlichen Auswand in der Anpassung betrieben habe (incl der Auswahl eines gut passenden Stromkabels) habe ich die beiden Vorstufen noch einmal in der jeweils optimalen Aufstellung verglichen.

          ​Insgesamt habe ich die beiden Vorstufen auf diese Art sehr stark klanglich aneinander angenähert und somit offensichtlich meinem persönlichen Hörgeschmack angepasst.

          ​Nun stellt sich für mich raus, dass die Criterion die bessere Wahl an der M825 Endstufe ist. Die Wiedergabe wirkt insgesamt selbstverständlicher und stabiler, Musiker und Einzelinstrumente sind etwa konturierter und spielen mit einer "Hingabe" , wie ich es sonst nur von grossen Roehren Vorstufen kenne. Die Genesi kann im Vergleich immer noch mit etwas mehr Druck / Punch im Bassbereich punkten. Da ich jedoch mein audiophiles Augenmerk stark auf den Mittelton, den Stimmbereich lege, ist mir die sehr natürliche und Emotionen auslösende Wiedergabe der Criterion lieber.

          ​Stelle ich die Criterion auf Batteriebetrieb (immer noch mit den Original Batterien) nimmt die Performance nochmals zu, speziell Stimmen und natürliche Instrumente gewinnen an "Echtheit"

          ​Dies ist auch ein Charakterzug, den ich bei der Corus immer vermisst habe. Womöglich ist es eine (für mich positive) Eigenschaft einer Batterie gespeisten PSU.

          ​Ich kann nun aber auch leichter verstehen, warum einige Hörer die Corus immer der Criterion vorgezogen haben, und die "Klarheit" der Corus Wiedergabe gelobt haben. Die Corus ist nie mit Delrin Füßen ausgeliefert worden und ebendiese Delrin Kugeln haben der Criterion viel von dem Charakter verliehen, der mitunter im direkten Vergleich kritisiert worden ist.

          ​Kann nur jedem mitlesenden Besitzer einer Criterion empfehlen, mal andere Kugeln zwischen BPSU und Vorstufe zu probieren. Evtl passen ja die Delrin Kugeln, evtl kommt die Anlage aber durch einen Tausch einen deutlichen Schritt weiter.

          ​Da die Kugeln leicht zu tauschen sind, werde ich an dieser Stelle mal weiter probieren, würde gerne zB mal ein Hartholz, zB Koa oder Ebony probieren.

          ​Ansonsten geniesse ich die vielen Möglichkeiten, die die Criterion Bedienung bietet, diese ist diesbezüglich einfach ein sehr modernes Geraet, ein echt großer Kontrast zu meiner ehm Koda Takumi Vorstufe :-)

          ​Gruss

          ​Juergen
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            #6
            Hallo Jürgen,

            sehr schöner ausführlicher Bericht. Danke dir, das macht wirklich Spaß zu lesen.
            die Optik der JR sind aus meiner Sicht nicht zu toppen. Einfach nur schön.

            Grüße

            Thomas
            Aktuelles Set Up:
            Legacy Audio Focus SE, Vorstufe BAT VK51SE, Endstufe BAT 255SE, Musikserver Ripstreamer XL, DAC Wyred4Sound 2v2SE,

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              #7
              Meine Erinnerungen an das Phonoteil von Jeff Rowland, die




              Jeff Rowland Cadence Phono ehm UVP 7000,- eur

              ​die ich in meinen früheren Anlagen mit unterschiedlichen Netzteilen geniessen durfte
              liessen mir keine Ruhe, ich wollte einfach mal ein Jeff Rowland PhonoTeil in meiner Kette hören.




              Meine Erfahrungen mit den verschiedenen Netzteilen
              ​​( Standard Netzteil der Synergy, Batterie Netzteil der Coherence 2, Batterienetzteil der Synergy)​
              machten klar, dass die Cadence auf jeden Fall ein eigenes Netzteil benötigt und nicht zusammen mit einer Jeff Rowland Vorstufe betrieben werden sollte, wenn man das Maximum aus einer Cadence rausholen will.

              ​Da meine JRDG Criterion Vorstufe keine Cadence betreiben kann, war klar, dass ich nach der seltenen Kombination von JRDG Cadence und Cadence Netzteil suchen muss.

              ​Auf Grund der Seltenheit, hatte ich schon fast angefangen, mir den sehr hohen Preis der aktuellen JRDG Conductor Vorstufe schönzureden, aber zusammen mit dem JRDG PSU liegt diese bei ca 25k, was dann doch deutlich ausserhalb meines dafür vorgesehenen budget Rahmens liegt.

              ​ ​Aber manchmal muss man einfach Glück haben und so ist heute eine JRDG Cadence komplett mit Cadence Netzteil bei mir eingetroffen :-)

              ​Komplett mit Verpackung und Zubehör. So soll es sein !

              ​An eine Cadence kann man 2 Verstärkungen (64 & 74db ) wählen, als Impedanz stehen, jeh nach gewählter Verstärkung 30 & 50ohm sowie 250 & 400 ohm zur Verfügung.

              ​Wobei die 400ohm Stellung mit einem Benz LP-S abgestimmt wurde und eher 440ohm haben soll
              ​(so hat es mit zumindest Jeff Rowland mal auf einer Messe erzählt).

              ​Wie bei Jeff Rowland üblich hat die Cadence Eingangs und Ausgangs Übertrager und bevorzugt vollsymmetrischen Anschluss, dh es sind nur XLR Anschlüsse vorhanden, was bei einer reinen JRDG Kette ja auch Sinn macht. Auf die Art sind die bei JRDG zu erwartenden extremen Rauschabstände möglich.


              ​Ich habe die Cadence bei mir am AMG Viella Laufwerk mit 12' AMG Tonarm und dem AMG Teatro mit 12ohm DC Widerstand angeschlossen. Ersetzt wurde dabei die RCM Sensor 2 Phono Vorstufe, die aktuell bei ca 3500,- eur liegt.

              ​Beim Wechsel wurde sofort klar ,dass die Cadence nicht mit Auflösung und Punch überzeugen will, dass kann die Sensor 2 besser, aber dafür die Musik in einem grossen Raum aufbaut ,den man sonst nur von teureren PhonoPres jenseits der 10k kennt, zB von der RCM THERIAA.

              ​Die Cadence spielt mit grosser Harmonie in der nun kompletten Jeff Rowland Kette, nun passt einfach alles zusammen und die Musik beginnt wunderbar entspannt zu leben.

              ​Nach ein paar Stunden am Netz hat die Cadence dann auch weiter an Auflösung gewonnen und spielt nochmals freier auf.


              Vermute, dass sich die Cadence nach 1, 2 Tagen stabilisiert hat.

              ​macht mir auf jeden Fall gerade viel Spass, vielleicht gönne ich mir noch einmal einen Benz LP-S Tonabnehmer, so hatte ich die Cadence "damals" betrieben, was mir immer noch sehr gut in Erinnerung ist.

              ​Gruss

              ​Juergen
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                #8
                Mhhhh, lecker . Wird bestimmt noch besser im Laufe der Zeit, sieht auf jeden Fall vielversprechend aus. Viel Spaß beim Lauschen.

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                  #9
                  die beigepackten Original JRDG RCA/XLR Adapter legen Signalminus und Masse zusammen, wie es bei RCA ja eigentlich üblich ist. Doch jeh nach RCA Phonokabel Konfektionierung, kann man mit einem Adapter, der Signal minus und Masse nicht zusammenlegt auch einen symmetrischen Anschluss des Tonabnehmers erreichen.
                  (habe natürlich bereits ein SME auf XLR Phonokabel bestellt)

                  Der klangliche Unterschied war grösser, als gedacht. Aber nun ist die komplette JRDG Strecke symmetrisch verkabelt, was sich einfach gut macht.

                  Der Boulder hat die durchgehende symmetrische Verbindung ja auch gut getan.

                  So spielt die JRDG Cadence mit angenehmer Auflösung und zartem Antritt. Leonard Cohen haucht seine letzten Botschaften nun in ergreifender Emotionalität. Und das ganz ohne eine einzige Röhre in der Kette. Meister Jeff Rowland versteht es einfach, seine Spitzengeräte mit unauffälliger Eleganz auf höchstem Level spielen zu lassen.

                  Gruss

                  Juergen
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