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    mal wieder digital unterwegs :-)

    nach einer Zeit mit rein analoger Wiedergabe
    (mein Lampizator Golden Gate hat nur RCA Ausgänge,
    meine derzeitige Grandinote Genesi Vorstufe nur XLR Eingaenge, das passte leider nicht)
    habe ich nun wieder ein digitales set up.

    Als Haupt Signalquelle spielt weiterhin mein

    Oracle CD 2500 CD Laufwerk

    mit einem

    JPS Aluminata Reference Digitalkabel

    verbunden an einen

    Brinkmann Nyquist MKII

    DAC / Streamer.

    Da ich auch High Res Material hören mag und dazu auch ein paar nette files auf Festplatte besitze, ist noch ein
    High End Musik Server in das set up integriert.

    Innuos Zenith MKIII 4TB SSD Server

    der aktuell mit Meicord LAN Kabeln mit dem Netz und dem Brinkmann verbunden ist.
    Dh im Moment nutze ich die Streamer Funktion des Brinkmann und der Innuos ist per Ethernet direkt mit dem Brinkmann verbunden.
    In den naechsten Tagen werde ich auch eine USB Verbindung zum Brinkmann DAC ausprobieren.
    Dies wuerde bedeuten, dass ich den Brinkmann als reinen USB DAC verwenden wuerde und die Streamerfunktion des Innuos nutzen wuerde

    Das Oracle CD Laufwerk zeigt bei der Ethernet Verbindung (mal wieder) , dass es im digitalen Bereich nur wenige Alternativen gibt. Im direkten Vergleich kann eine frisch auf die Innuos SSD gerippte CD nicht mit CD-Wiedergabe des Oracle mithalten. Aber dies kenne ich ja schon von anderen High End Servern.
    Insofern werde ich meine CDs weiterhin ueber das Oracle Laufwerk spielen lassen und den Innuos primär für High Res files und "Tidal" nutzen.

    Aber mal schauen, was sich tut, wenn ich den Brinkmann als reinen DAC verwende und entsprechend eine USB Verbindung zu diesem nutze.

    Gruss
    Juergen
    Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
    TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

    #2
    Heute Abend habe ich dann mal den Versuch gemacht, den Innuos mit einem sehr guten USB Kabel an den Brinkmann DAC anzuschliessen. Somit arbeitete der Brinkmann nicht mehr als streamer (mit Mconnect) und ich musste den Innuos mit IPeng ansteuern.

    Klanglich war dies auf jeden Fall die deutlich bessere Variante, klanglich ist bei einem schnellen Vergleich kein grosser Unterschied mehr hörbar. Ich werde diesen Vergleich in der nächsten Zeit noch öfters machen, da ich aktuell ein paar CD's rippe, geht das recht einfach mit dem Original im Oracle und der gerippten Version auf der SSD Platte zu vergleichen. Und Roon werde ich in der naechsten Zeit auch mal ausprobieren. Aktuell ist wohl mein iPad zu alt..., Mconnect und IPeng spielen zum Glück. Also wird jetzt auch ein neues iPad gespart, dann wird Roon ausprobiert :-)

    Gruss
    Juergen
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      #3
      nun habe ich Roon auf McBook Pro installiert und den

      Innuos Zenith MkIII

      als Roon Core eingerichtet.

      Als Roon Endpunkt habe ich dann in meinem Netz die folgenden Geräte gefunden:

      - Linn Majik DS

      - Brinkmann Nyquist network
      - Brinkmann Nyquist USB

      Gestartet habe ich mit dem Brinkmann Nyquist als Netzwerk Endpunkt. In Roon kann man einfach erkennen, mit welcher Auflösung das Album gespeichert ist, der Brinkmann wiederum zeigt im Display an, mit welcher Auflösung er die Daten empfängt. Insofern überrascht es mich nicht, dass der Brinkmann nativ abspielt, was man ihm über das LAN Kabel zufuehrt.

      Wechsel ich auf den Brinkmann Nyquist MKII als USB Endpunkt, sieht es schon deutlich komplexer aus.
      In Roon kann ich nun im Menüpunkt "Audio" den Umgang mit DSD einstellen.Daher ich kann einstellen, ob die Ausgabe in DSD oder in PCM erfolgt. Eine Einstellung mit nativer Ausgabe gemäß gespeicherter Auflösung ist nicht möglich (oder ich finde diese noch nicht).

      Steht die Roon Einstellung auf "DSD over PCM" werden alle Daten auf DSD128 gewandelt und in diesem Format zum Brinkmann übertragen. Dies klingt bei 16bit/44khz Daten sogar gar nicht mal schlecht. ab 24bit /88khz mag ich es aber nicht mehr so. Und bei 24bit/192khz ist das Originalfile klar besser.

      Stelle ich in Roon and "convert to PCM" werden alle PCM files nativ abgespielt, was bei den höher aufgelösten files klar besser ist. Bei der Original CD Auflösung fehlt mir die Möglichkeit des Upsampling, das war mit DSD128 besser.

      Insgesamt gefällt mit die native PCM Wiedergabe über USB aber auch mit Roon noch besser, als per LAN Kabel.

      Spiele ich mit der Einstellung "convert to PCM" in DSD aufgenommene files ab, so werden diese in 24bit/352,8khz auf den Brinkmann übertragen.

      Offensichtlich ist diese hohe PCM Übertragungsrate in der Lage, die Qualität eines DSD64 Originalfiles wiederzugeben, zumindest kann ich in diesem Falle mit der Formatänderung klanglich gut leben.

      Ich muss mich mit den unterschiedlich Formaten etwas länger beschäftigen, der Nyquist MKII hat komplett separate DAC's für DSD und PCM (also keine Formatwandlung innerhalb des DACs) sodass etwaige minimale Klangunterschiede auch auf diese verschiedenen integrierten DACs zurückzuführen sind.

      Es ist auf jeden Fall mal wieder spannend, nach einer längeren digitalen Pause sich wieder mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

      Gruss
      Juergen
      Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
      TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

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