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Phono-Workshop bei Jürgen [shakti] am 12.3.16

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    Phono-Workshop bei Jürgen [shakti] am 12.3.16

    Hallo werte Foristen,

    da bei einigen das Interesse an guter analoger Wiedergabe und an den entsprechenden Geraeten ungebrochen ist, ist mit einigen Freunden der Gedanke entstanden, mal wieder einen Phonoworkshop zu veranstalten.

    Als Termin hat sich bei mir:

    SAMSTAG der 12.3.2016 ergeben.

    Der Workshop wird im Koelner Westen in meinen privaten Raeumlichkeiten stattfinden.


    Ein anschliessendes Abendessen fuer alle, die uebernachten oder auch so ist auch angedacht (auf eigene Rechnung...).


    Ziel dieses Workshops wird es sein, verschiedene Plattenspieler im Vergleich hoeren zu koennen. Ich werde mich bemuehen aus meinem Geraetefundus zumindest eine Basis zu bilden, ein solcher workshop lebt aber auch davon, dass eigene Geraete mitgebracht werden.

    wer also seinen Plattenspieler (gerne komplett mit PhonoPre) mal im Vergleich hoeren moechte, dieser workshop ist die perfekte Gelegenheit dazu.

    Die von mir zur Verfuegung stehenden und aufspielenden Dreher und Phonovorstufen werden eher zum TopHighEnd gehoeren, entsprechend kann auch TopGeraeten ein Vergleich geboten werden!


    Naeheres zur Durchfuehrung, den Zeitplan und dem Programm kommuniziere ich dann auf diesem Kanal.

    Anmeldungen bitte per PN, meine Adresse gibt es dann auch per PN, da ich meine private Adresse nicht im Internet veroeffentlich sehen mag.

    Gruss

    Juergen
    Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
    TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

    #2
    den Kölner Karneval unter anderem genutzt habe, schon mal einen Dreher fuer den Workshop aufzubauen, finde ihn zumindest optisch schon mal grossartig, meine Vermutung, dass eine Blue Amp Model 42 Phono Vorstufe perfekt zum Aluminium Masse Laufwerk passt erfuellt sich sowohl optisch als auch klanglich gelungen. Aktuell ist ein Benz Ruby MKII Open Air montiert.
    Kaempfe noch mit mir, ob ich weiter aufruesten moechte..., habe das Gefuehl den Acoustic Signature Analog one MKII (mit grossem externen Netzteil) mit dem Benz nicht voellig auszureizen, der verbaute Kuzma Stogi Arm und der Blue Amp model 42 pre wuerden auch eine Preisklasse hoeher vertragen koennen....
    Zumindest macht es schon mal Spass mit dem Dreher Musik zu hoeren!


    Gruss
    Juergen
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      #3
      Am Samtag , den 12.3. ab ca 14:00 findet bei mir der hier angekuendigte ein Phono Workshop statt, da ich nun von verschiedenen Teilnehmern gefragt wurde, ob man denn auch mal in den Lampizator Golden Gate reinhoeren kann, habe ich mir ueberlegt, am Samstag vormittag ein DAC hoeren stattfinden zu lassen.
      (habe dazu einen separaten thread aufgemacht).

      So koennen alle, die Spass haben, mal Lampizator DAC's zu hoeren dies am 12.3.16 ab 11:00 machen.

      und wer Lust hat, im Anschluss die Plattenspieler zu hoeren, bleibt einfach da :-)

      Auch am vormittag soll es wieder so sein, dass eigene DAC's (kein DIY) mitgebracht werde koennen, als Signalquelle steht CD Aufloesung zur Verfuegung (Kein USB).

      Bitte sagt mir per PN Bescheid, wenn Ihr kommen wollt, dass ich etwas besser planen kann,

      Adresse (im Koelner Westen) gibt es per PN .

      netten Gruss
      Juergen
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        #4
        noch mal push!
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          #5
          heute hat mich der Wecker fuer einen Samstag mal ungewoehlich frueh geweckt, wollt ich mir doch heute das Plattenspieler set up fuer den Phono Workshop vornehmen.
          letztendlich (und nach einigem probieren) sind nun die folgenden Dreher Konfigurationen raus gekommen:

          1.)
          Laufwerk: Micro Seiki DQX 1000 (Marktwert ca 1500,- bis 2000,-)
          Tonarm: Micro Seiki MA 500 (Marktwert ca 800,- bis 1000,-)
          Tonabnehmer: Goldring Eroica LX MC (Neupreis ca 600,-)
          PhonoPre : Blue Amp Model 42 (Neupreis ca 8.000,- bis 10.000,- (jeh nach Baujahr)

          2.)
          Laufwerk: Wilson Benesch TT (der eckige)
          Tonarm: Wilson Benesch Act One
          PnonoPre: Wilson Benesch PP1 MC pre (im Plattenspieler integriert)
          (Marktwert zusammen ca 3500,-)
          Tonabnehmer: Goldring Eroica LX MC (Neupreis ca 600,-)

          3.)
          Laufwerk: SME 20/2
          Tonarm: SME V
          (Neupreis ca 15.000,-eur, Marktwert zusammen ca 4500,- bis 5500,-)
          Tonabnehmer: Van Den Hul Colibri XGP (NP ca 5800,-)
          Phono Pre : Aestethix IO mit neuen "High End" Roehren
          (Neupreis ca 15.000,- bis 18.000,-eur, jeh nach Baujahr, Marktwert ca 5000,- bis 7000,-eur)

          4.)
          Laufwerk: VPI TNT MkIV mit frei stehender 3fach Umlenkrolle, 3 Riemen , analoges Netzteil (hatte ich dem aktuellen digitalen Netzteil klanglich vorgezogen), (Marktwert ca 4500,-)
          Tonarm: Kuzma Stabi Reference mit Cardas XLR Phono Kabel (Neupreis ca 3000,- )
          Tonabnehmer: Van Den Hul XPW (NP ca 7500,-)

          Noch im Aufbau befindest sich ein Acoustic Signature Laufwerk, zu dem Dreher fehlt mir noch ein Tonarm und ein passender Tonabnehmer, als Phono Pre steht hier der vdh The Grail SB zur Verfuegung.

          Sollte also jemand einen Tonarm mit Linn/Kuzma Bohrung haben..., bitte melden :-), Tonabnehmer habe ich noch!

          Das vdh xgp und ein Goldring System sind neu und entsprechend nicht eingespielt, spielen aber bereits so sehr gut, das vdh xpw sowie das zweite Goldring System haben ca 80h drauf und man kann diese als eingespielt ansehen...

          Die Roehren der Aestethix haben ca 25 h, werden aber in den naechsten 2 Wochen noch ein paar Stunden abbekommen.

          Aktuell hoere ich ueber meine Roehren Anlage und ueberlege evtl mal einen ersten workshop mit Hornlautsprechern zu machen, da ein Umbau auf die YG recht aufwendig waere...

          mal schauen, vielleicht finde ich ja naechstes Wochenende noch etwas Zeit

          Ich kann auf jeden Fall jetzt schon sagen, dass der Vergleich der beiden Eroica Tonabnehmer in gaenzlich unbekannter Umgebung sehr spannend ist.

          auch die beiden set ups mit Colibri Tonabnehmern sind klanglich sehr spannend zu vergleichen.

          Mein persoenlicher Favorit im Moment ist auf jeden Fall der Wilson, der vom Klang/Preis Verhaeltnis als quasi Komplettplayer ziemlich ueberzeugend spielt (und dass, obwohl das Subchassis noch nicht optimal justiert ist), mal schauen, wie sich die Dreher ueber das Wochenende noch veraendern , muessen sich ja erstmal an ihren neuen Standort gewoehnen.


          Eventuell wird ja noch ein Rega Plattenspieler mitgebracht, evtl klappt es auch noch mit dem Simon Yorck und dem Oracle, sind ja noch 2 Wochen..., dann haetten wir so ziemlich alle Klassen an Plattenspielern in der Vorfuehrung !


          freu mich auf jeden Fall schon auf den workshop

          Gruss

          Juergen
          Zuletzt geändert von shakti; 27.02.2016, 15:25.
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            #6
            Es sieht so aus, als wenn ich auch das Acoustic Signature Laufwerk ans spielen bekomme, da ich heute einen Kuzma Arm auftreiben konnte
            Da an allen anderen Plattenspieler MC Systeme montiert sind, werde ich morgen in diesen Plattenspieler mal ein MM System von Goldring (weitestgehend baugleich mit Nagaoka) verbauen.

            Dazu werde ich dann die PhonoVerstaerker etwas bewegen, da nur der Grail SB einen MM EIngang hat.

            Und ich stelle mir im Moment vor, dass jeder Plattenspieler einen passenden PhonoPre hat und somit einfach zwischen den Drehern umgeschaltet werden kann !

            Gruss
            Juergen
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              #7
              nun habe ich einen vormittag versucht den Acoustic Signature mit Kuzma Stogi und Goldring 2500 zu vermaehlen, leider hat dies mit der Grail SB nicht fumktioniert, habe kein verwertbares Signal erhalten...
              Irgendwann werden ich mal den Tonabnehmer pruefen muessen, evtl ist diese ja defekt.

              So habe ich mich meines Denon DL 103 Systems erinnert, welches an dem Stogi ja sehr gut spielen soll, zumindest nach Aussage von Stephan (nemu).

              Also Goldring raus und alles wieder neu eingestellt.

              Und was soll ich sagen, nun tönts...

              Also noch Tonarmhoehe, Azimutz, Gewicht und Antiskating in Ansaetzen optimiert.

              Und ich muss sagen, dies ist das erste mal, dass ich den Acoustic Signature "gut" hoere,
              augenscheinlichwaren meine bisherigen Versuche nicht passend.

              Ich wusste ja schon vorher, dass der Grail SB sehr schoen mit dem Denon DL 103 zusammenspielt, aber nun in der symmetrischen Anschlussvariante rastet es prima ein :-)

              Nun habe ich endlich alle 5 Plattenspieler fuer den workshop funktionsfaehig und am spielen !

              Gruss
              Juergen
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                #8
                Heute abend netten Besuch gehabt und nun einen weiteren Plattenspieler fuer den Workshop in Betrieb nehmen koennen!
                Ein Rega P6 mit Benz Ace System und Lehmann PhonoPre, sehr fein spielende Kombination!

                Gruss
                juergen

                ps
                habe auch meine Quellen mal per Kopfhoerer geniessen duerfen, hatte bestimmt 20 Jahre keinen guten Kopfhoerer mehr auf, war ein tolles Erlebnis :-)
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                  #9
                  Vielen Dank an alle, die den weiten Weg aus zB München, Hannover, Erlangen usw auf sich genommen haben , um in entspannter Runde analoger Musik zu lauschen!

                  Vielen Dank auch insbesondere denen, die ein Geraet mitgebracht haben und dadurch einen solchen workshop ueberhaupt erst moeglich machen!

                  ich habe den gestrigen Tag (und den noch langen abend) sehr genossen!
                  (auch das freitagliche aufbauen mit anschliessendem essen gehen!)

                  Es ist immer wieder schoen mit gleichgesinnten und entsprechend vielen Ohren gute Musik zu hoeren und die unterschiedlichen Blickwinkel auf die Performance zu erfahren.

                  Ich habe gestern die folgenden beiden Begriffe gepraegt, die unsere Gruppe entsprechend der klanglichen Preferencen klar teilte:

                  - Der Zuhörer
                  Dieser Typus nähert sich der Musik mit einer gewissen Distanz, als wenn er etwas weiter weg von der Buehne setzte, achtet sehr auf klangliche Details, Neutralitaet ist sehr wichtig, er weiss danach bestimmt, wie zB das Schlagzeug aufgenommen wurde oder mit welchem Flügel gespielt wurde.

                  - Der Mitfühler
                  Dieser Typus naehert sich der Musik mit Herz und Seele, er mochte spüren, was den Saenger, die Musikerin beruehrt, er moechte die Botschaft des MusikStueckes verstehen, in der Musik aufgehen, mit dieser verschmelzen. Die in der Wiedergabe enthaltenen Informationen sind nur Mittel zum Zweck einen besseren emotionalen Zugang zur Musik zu finden

                  Entsprechend der persoenlichen Preferenzen hatten wir eine lebhafte Diskussion zur Qualitaet der aufspielenden Geraete:

                  - Rega RP6 mit Benz Ace am Lehmann Pre
                  - Micro Seiki mit Goldring Eroica LX am DIY Pre
                  - Acoustic Signature , Kuzma Arm und Denon Dl103 am vdh Grail SB
                  - Wilson Benesh TT mit Act one und Goldring Eroica LX
                  - VPI TNT MKIV mit Kuzma Arm und vdh XPW an IO signature
                  - Simon Yorck S5 mit Brinkmann Arm und vdh XGP am Blue Amp Model 42



                  Die klanglichen Unterschiede waren offensichtlich, vielleicht mag ja auch einer der Teilnehmer was dazu schreiben, ich muss das erlebte noch etwas sacken lassen!



                  Ach ja , Musik wurde zB das folgende gespielt:

                  - John Coltrane und Johnny Hartmann "They say it's wonderful"
                  - Ella % Lois "Can't we be friends"
                  - Youn Sun Nah "Lento"
                  - Anne Bisson "Little Black Lake"

                  Gruss
                  Juergen
                  Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
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