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Lampizator DAC Workshop RELOADED 12.3.16

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    #16
    Hallo Andi,
    Wir haben den GG mit verschiedenen 300b im Vergleich zu 101d gehoert.
    Auf Grund der grossen Unterschiede haben wir den lite7 auxh mal mit "high end" roehren ausgestattet. Original hat der lite 7 psvane 101d roehren.
    Diese gibt es von psvane auch als WEstern electric WE-101d zu ca 600,- paar.
    Mit diesen klingt der lite7 nochmals besser, gleixhe tonalitaet, aber mehr praezision und Raum.
    Gruss
    Juergen
    Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
    TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

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      #17
      Zunächst mal danke für die Hörberichterstatttung. Ich weiß das zu schätzen, wenn man sich die Mühe macht, eigene Eindrücke für andere aufzubereiten und mitzuteilen.rost:

      Mir ist aber etwas aufgefallen, wo ich gerne mal nachfragen möchte: Ist es richtig, daß die Hörbasis zwischen den Lautsprechern 2 m betrug, die Abhörentfernung am Hörplatz aber 5-6m betrug? Gibt es dafür einen triftigen Grund und was ist damit verbunden?

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        #18
        Zitat von Andi Beitrag anzeigen

        ich glaube es sind 23% Mwst. die in Polen draufkommen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe und keine 19%, die auf die Lampi Nettopreise drauf kommen.
        ... Dann wird's ja noch einen Ticken teurer ;-)

        Zu den Tubes hat sich Jürgen ja schon geäußert.

        Vg
        Markus

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          #19
          Moin Jürgen,

          danke für die Info.

          Welche "Highend" Röhren hattet Ihr denn drin und wie war der Klang zu den 101d von Western Electric?

          VG Andi

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            #20
            Wir hatten als Roehren Alternativen :
            -Elrog 300b
            - Fullmusic 300b/c Carbon Mesh
            - EML 45 Mesh ( spielen auch bei Dir)
            - Psvane WE 101d (spielen auch bei dir)

            Die Psvane lässt deinen Lite 7 tonal identisch und macht mehr Aufoesung und Raum, die EML 45 Mesh spielt emotionaler und " schwelgerischer"

            Ebenfalls interessante röhren wären die Kron 45 oder PX 4, die leider zum Vergleich nicht zur Verfuegung standen.

            All diese Roehren bekommt man ganz gut bei btb.

            Gruß
            Juergen
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              #21
              In diversen Beitraegen sind ja meine Lautsprecher zu sehen, habe nicht nachgemessen , denke aber, dass der Basisabstand ca 3m beträgt, könnte aber durchaus auch weniger sein.

              Ich fange bei der LS Aufstellung zumeist bei ca 2 m Basis abstand an. Dann ziehe ich die Ls auseinander , bis die Stimmen anfangen Größer zu werden, was zumeist nicht natürlich ist, einige LS bekommen beim auseinanderziehen aber auch ein mitteltieftonloch, die Amis nennen das Mid Bass coupling , wenn der mitteltieftonbereich energiereich klingt und beim auseinanderziehen wegbricht.

              Genug zur LS Aufstellung,
              Bei mir sind LS selten im gleichseitigen Dreieck aufgestellt, meistens habe ich doppelten Hörabstand zur Basis breite, zumindest in großen Raeumen öffnet sich das Klangbild dann über die LS basisbreite hinaus und die Instrumente behalten eine realistische Größe

              Gruß
              Juergen
              Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
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                #22
                Bei mir sind LS selten im gleichseitigen Dreieck aufgestellt, meistens habe ich doppelten Hörabstand zur Basis breite, zumindest in großen Raeumen öffnet sich das Klangbild dann über die LS basisbreite hinaus und die Instrumente behalten eine realistische Größe
                Will ja nicht unken, jeder kann natürlich seine Lautsprecher so aufstellen, wie er er will, aber ein Klangbild über die Basisbreite hinaus ist ein deutlicher Fehler. Aber auch das kann gefallen. Realistische Größenverhältnisse erhält man damit keineswegs mehr, aber mir soll`s egal sein, wollte nur in Erfahrung bringen, ob das so stimmt mit der Basisbreite und der Abhörentfernung. Also, ich hätte so Schwierigkeiten, mir ein Urteil über die Wiedergabefähigkeiten zu machen, das paßt für mich nicht zusammen.

                Nichts desto Trotz, danke für die Erläuterungen, will nicht länger stören.

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                  #23
                  Hallo Franz, Du störst nicht :-)
                  Aber augenscheinlich hast Du persönlich einfach andere Erfahrungen gemacht.
                  Aber en Klangbild, in dem die LS völlig verschwinden kann durchaus auch über die basisbreite hinausgehen , ohne dass die korrekten Größen Verhältnisse verloren gehen.

                  Insofern kann ich Dir an dieser Stelle mal nicht zustimmen, ein solches Klangbild ist nicht automatisch falsch!

                  Vielleicht würde es sich ja lohnen zu dem Thema Lautsprecheraufstellung ( auch in großen räumen ) mal einen eigen Thread aufzumachen, vermutlich klingen viele Anlagen schon deshalb unterschiedlich, da die LS mit unterschiedlicher Zielvorstellung verschoben werden.

                  Gruß
                  Juergen
                  Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
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                    #24
                    Hallo Franz,

                    warum sollte ein Klangbild nicht über die Basisbreite hinausgehen - es ist ja auch deutlich vor und hinter den Boxen - ja sogar darüber (Blauert, Linkzwitz und Toole zeigen ja auch das und wie es geht).

                    Damit andere Leser die geschilderten Höreindrücke auch "verwerten" können, mache ich eigentich immer Angaben zu der Boxen-Raum-Hörplatzkombination, da eben sehr viele Höreindrücke genau davon entscheidend abhängen.
                    Und Jürgen hat in der Tat hier eine sehr "passende" Kombination, die eben auch die Grössenverhältnisse "realistisch" darstellt (soweit man "realistisch" überhaupt beurteilen kann..).

                    Das dies bei Jürgen auch so gut funktioniert, ist ja auch erklärbar, was ich im Ansatz in meinem Beitrag auch kurz angerissen habe (man könnte da sicherlich noch mehr zu analysieren, aber das wäre in der Tat ein eigenes Thema - meine Erfahrungen zu diesem Thema hab ich mal hier ausgeführt: http://www.audioclub.de/index.php/an...81-reflexionen ...wenn Dich das Thema interessiert :zwink: auch zum Thema "Realistische Wiedergabe" habe ich mir mal Gedanken gemacht: http://www.audioclub.de/index.php/an...usikwiedergabe).

                    Grüsse Joachim

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                      #25
                      Zitat von Franz Beitrag anzeigen
                      Will ja nicht unken, jeder kann natürlich seine Lautsprecher so aufstellen, wie er er will, aber ein Klangbild über die Basisbreite hinaus ist ein deutlicher Fehler.
                      Jepp, genauso wie sich nichts VOR den Boxen abzuspielen hat. Zumindest sofern bei der Aufnahme keine Q-Sound-Spielereien stattgefunden haben.

                      Man kann eine Anlage als eine Art "Fenster zur Musik" ansehen. Und durch ein Fenster sieht man nicht, was rechts und links ist. Nach hinten hat man aber einen guten Blick.

                      Ich bin da bei Franz, realistische Größenverhältnisse bekommt man mit so einer Aufstellung nicht, auch dürfte die Positionierung der Sänger/Instrumente nicht mehr passen. Was man bekommt, ist ein "raumfüllender Sound". Macht sicher Eindruck, liegt aber wohl eher daran, dass man ohne Ende Raumreflexionen zu hören bekommt.

                      LG
                      Jörg

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                        #26
                        Rauschen bei DSD - Lampizator

                        Hallo in die Runde,

                        habe folgendes im Netz gefunden, dass ich bei mir in einer Konstellation mit einem sehr wirkungsgradstarken Breitband-Lautsprecher, einem sehr auflösenden Verstärker und dem Lampi Euforia in anderer Weise auch habe (im Zitat ist aber ein anderer DAC gemeint gewesen):

                        Zitat:"Dieser Wandler hat - wie Geräte anderer Hersteller auch - ein merkwürdiges Problem mit manchen 176kHz-Dateien. Insbesondere bei Wandlung von DSD in 176kHz-PCM fällt ein deutlich hörbares Rauschen auf. Wir konnten diesen Effekt jedoch in der Software unterdrücken, die für das Abspielen der Musik benutzt wurde. Unsere Foobar2000-Version (1.2.9) konnte beispielsweise nach Umstellung der DSD-PCM-Konvertierung von DSD2PCM: Multistage (dies ist die Standard-Einstellung) auf Direct(FloatingPoint) zum korrekten und klanglich überragend guten Arbeiten bewegt werden. Andere Programme bieten vergleichbare Optionen an." Zitat-Ende

                        Bei mir bekomme ich beim abspielen von DSD Dateien in der Kombination: Aeris / (Mac MCRiver) - Lampizator - AcousticPlan Magamp - Süsskind Puls auch dieses Rauschen. Dabei ist es lustigerweise immer nur auf einem Kanal (dem rechten). Dachte erst es liegt irgendwie am Verstärker (habe sogar die Röhren getauscht) aber ein Wechsel auf den Chord Mojo hat das Problem dann sofort behoben. An einer anderen Kette fällt das Problem dagegen nicht auf (Lampi - Class A Transistor Amp - Zwei Wege System). Eventuell wird hier das Rauschen in irgendeinem Filter eliminiert?

                        Kann jemand was dazu sagen, woher diese Probleme beim Lampi in Verbindung mit dem Breitbandkonzept stammen könnten?

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                          #27
                          Hallo Joachim,

                          ich habe mir deine Artikel mal in Ruhe durchgelesen und komme zu dem Schluß, daß du eine ganz andere Vorstellung von "realistischer Wiedergabe" hast als ich. Was ich nicht zu kritisieren habe, will es nur festhalten.

                          So schreibst du in einem deiner Artikel:

                          Ich habe meine Anlage dann auch nach den in diesem Buch (Pfleiderer, Hervorhebung durch mich)dargelegten Theorien eingestellt. Im wesentlichen betraf dies die Ausrichtung der Boxen, den Pegel der hinteren Wandler, die Dämmung der Bodenreflexionen durch Teppiche und die Aufstellung von Glasscheiben in hinreichendem Abstand hinter die Diskus um hier gezielt erste starke Reflexionen (die bez. Richtung, Pegel etc. Blauerts Theorien entsprechen) am Hörplatz zu erreichen.
                          Viele der in den aufgeführten Büchern aufgeführten "Einflüsse" konnte ich durch Variation dieser "Einstellungen" gut nachvollziehen - und zum ersten Mal habe ich den Eindruck, zu wissen, durch welche Massnahmen ich eine gute Räumlichkeit erreiche!
                          Du willst Reflektionen hervorrufen und gegebene verstärken, ich vorhandene Reflexionen eher vermeiden. Weil ich nämlich die Räumlichkeit der Aufnahme, die künstlich im Tonstudio erzeugt, hören möchte und nicht noch die Psyeudoräumlichkeit meines Raumes obendrauf wahrnehmen möchte. Also ein ganz anderer Ansatz.

                          Gleichwohl kann es durchaus sein, daß Fehler gefallen können. Je mehr, desto besser. Ich kritisiere das nicht, es ist nur nicht mein Verständnis von HiFi im Sinne hoher Wiedergabetreue.

                          Das soll hier aber bitte zu keinem weiteren Streit führen. Meine Fragen wurden ja dankenswerter Weise alle beantwortet.

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                            #28
                            Hallo Franz,

                            Zitat von Franz Beitrag anzeigen
                            Gleichwohl kann es durchaus sein, daß Fehler gefallen können.
                            ich würde nicht generell von "Fehlern" sprechen - wer weiss schon wie es "wirklich" war bzw. was der Toningenieur bezwecken wollte bzw. was er so zugemischt hat. Zu dem Thema, was man bei Aufnahmen überhaupt als "Realistische Wiedergabe" betrachten kann, hab ich ja auch einige Gedanken ausgeführt (die Diskussion ist ja nicht neu feif.

                            Wenn die Reflexionen im Hörrraum "passen", hört man ja auch nicht den Hörraum, sondern der Direktschall der Boxen (der - wenn auf der Aufnahme vorhanden - auch die Räumlichkeit und den Raumeindruck des Aufnahmeraumes beinhaltet) kann vom Gehör besser analysiert werden (was dann als mehr Körperhafigkeit, mehr Details, mehr "Realitätseindruck" u. v. m. wahrgenommen wird). Diese "passenden" Reflexionen waren n. m. E. mitentscheidend, daß bei Jürgens Anlage die Unterschiede der verschiednene DACs und Röhrenbestückungen gut unterscheidbar waren - und das auch ausserhalb des Sweetspots.

                            Viele Grüsse Joachim

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                              #29
                              [QUOTE=shakti;211591
                              Aber ein Klangbild, in dem die LS völlig verschwinden kann durchaus auch über die basisbreite hinausgehen , ohne dass die korrekten Größen Verhältnisse verloren gehen.
                              Insofern kann ich Dir an dieser Stelle mal nicht zustimmen, ein solches Klangbild ist nicht automatisch falsch!

                              Gruß
                              Juergen[/QUOTE]

                              Das sehe ich auch so.Im Gegenteil vermisse ich bei orchestraler Musik Athmosphäre und natürliche Anmutung , wenn das Geschehen zwischen den Lautsprechern "eingesperrt" ist.
                              Meine LS stehen rel. weit im Raum und auch seitlich frei.Bei guten Aufnahmen geht das Klanggeschehen dann deutlich über die Basisbreite hinaus und ist dem Erleben im Konzertsaal ähnlicher , die LS nehme ich nicht mehr wahr.

                              Gruß Friedrich

                              P.S. Wäre übrigens bei dem interessanten workshop gerne dabei gewesen, aber von Berlin doch etwas weit.

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                                #30
                                Wie bereits ausgeführt, erlaubt ist, was gefällt. Mache ich auch so. Mir gefällt halt nur eine andere Art von Wiedergabe, wie so wohl von manchen hier bevorzugt wird. Und wie schon gesagt ist mein Ziel, den Tonträger so zu hören, wie er im Studio entstanden ist. Das ist schon schwer genug und wird zu 1:1 sowieso nicht möglich sein zu Hause. Wenn ich ein Großorchester authentisch hören will, gehe ich in ein Konzerthaus. Zu Hause bekomme ich nur eine Ahnung , eine Illusion dessen, was wirklich woanders stattfand.

                                Ich will Stereo zu Hause hören. Was dazu notwendig ist und wie sie funktioniert, ist festgelegt.

                                Was Reflexionen anbelangt, so geht es mir um ein ausgewogenes Verhältnis von Direkt- und Indirektschall am Hörplatz. Ich selbst bevorzuge eher das Hören im sweet spot, geringere Basisbreite und eine geringere Abhörentfernung. Für mich ist das ideal zum Bewerten einer Aufnahme, wenn dazu der Raum sich nicht ungebührlich einmischt.

                                Aber- wie gesagt - kann das jeder für sich so umsetzen, wie er das für angemessen hält, Hauptsache, er hat Spaß an der Musik.rost:

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