Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Shakti's Phono + DAC Vergleich, Workshop am 26.3.2017

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #31
    Moin
    Ich war lediglich ein paar Stündchen am Sonntag Nachmittag vor Ort.
    Sehr angenehme Zeitgenossen und konstruktive Gespräche!
    Vielen Dank an alle und natürlich an Jürgen und seine Liebste für die Bewirtung und den riesen Aufwand, den Ihr betrieben habt.
    Mit Klangeindrücken halte ich mich zurück, ich habe nur etwas in die DAC`s gehört, zu mehr war ich leider nicht gekommen.
    Der Aufbau in allen Räumen war zumindest Wahnsinn.
    Gruß
    Guido
    ...mehr Senf...

    Kommentar


      #32
      die Liste der Geraete sollte weiter oben im thread stehen!

      gruss
      Juergen
      Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
      TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

      Kommentar


        #33
        Hi Jürgen,

        was kostet das Seismograph Laufwerk aus Österreich?
        Gruß Romeo
        rost:

        www.aktivstudio.at

        Kommentar


          #34
          Hallo Romeo,
          der Seismograph ist ueber Danyel von Soreal Audio zu beziehen, kostet (wenn ich das richtig verstanden habe) ohne Tonarm 16.000,-eur und laeuft wohl bereits sehr gut mit den Jelco 12' Armen (250 oder 750) zu ca 900,-eur.
          So war das Laufwerk dann auch montiert!

          http://www.soreal-audio.de/seismograph.html

          War bis jetzt das beste Laufwerk, welches in meinen Raeumlichkeiten aufgespielt hat, und diese haben schon einige Laufwerke gesehen :-)

          Gruss
          Juergen
          Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
          TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

          Kommentar


            #35
            Zitat von shakti Beitrag anzeigen
            Hallo Romeo,
            der Seismograph ist ueber Danyel von Soreal Audio zu beziehen, kostet (wenn ich das richtig verstanden habe) ohne Tonarm 16.000,-eur und laeuft wohl bereits sehr gut mit den Jelco 12' Armen (250 oder 750) zu ca 900,-eur.
            So war das Laufwerk dann auch montiert!

            http://www.soreal-audio.de/seismograph.html

            War bis jetzt das beste Laufwerk, welches in meinen Raeumlichkeiten aufgespielt hat, und diese haben schon einige Laufwerke gesehen :-)

            Gruss
            Juergen
            Hi,

            interessantes Produkt. Kennst du das Reed Muse 3c Laufwerk?
            Das müsste der gleiche Vertrieb sein wie bei Natural Audio sein? Die Phonostage hatte ich auch im Visier:-) Wie ist das Teil klanglich?
            Gruß Romeo
            rost:

            www.aktivstudio.at

            Kommentar


              #36
              Habe das Reed noch nicht bei mir spielen gehabt, kenne dieses aber von einem anderen Vergleich. Kann so natürlich keine seriöse Aussage treffen, tendiere im Moment aber zum Seismograph Laufwerk. Andrej von Ultra Audio war persönlich anwesend (hatte den Natural PhonoPre mitgebracht) und konnte der Wiedergabe vom Seismograph am Natural auch was abgewinnen :-)

              Ich persoenlich mag die Dynamik der Thoeress Vorstufe sehr, die Natural ist da mehr "laid back" . Am Thoeress kann man 5 TA anschliessen und die RIAA verstellen, der Natural gewinnt dafür sehr von der symmetrischen Anschlussvariante.

              Musst Du einfach mal hören, was besser in Dein set up passt.

              Gruss
              Juergen
              Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
              TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

              Kommentar


                #37
                Zitat von shakti Beitrag anzeigen
                Habe das Reed noch nicht bei mir spielen gehabt, kenne dieses aber von einem anderen Vergleich. Kann so natürlich keine seriöse Aussage treffen, tendiere im Moment aber zum Seismograph Laufwerk. Andrej von Ultra Audio war persönlich anwesend (hatte den Natural PhonoPre mitgebracht) und konnte der Wiedergabe vom Seismograph am Natural auch was abgewinnen :-)

                Ich persoenlich mag die Dynamik der Thoeress Vorstufe sehr, die Natural ist da mehr "laid back" . Am Thoeress kann man 5 TA anschliessen und die RIAA verstellen, der Natural gewinnt dafür sehr von der symmetrischen Anschlussvariante.

                Musst Du einfach mal hören, was besser in Dein set up passt.

                Gruss
                Juergen
                Hi Jürgen,

                danke für deine Rückmeldung.
                Ich versuche immer sehr gute Komponenten mit hohem klanglichen Niveau bei mir im Studio zu haben und fokussiere mich nicht nur auf eine klangliche Richtung. Nicht jeder hat die gleiche Hörgewohnheiten. So ist es mir möglich sehr vielen Kundenwünschen zu entsprechen. Analog stehe ich mittendrin im Aufbau, speziell im teureren Segment. Andrej war so nett und hat mir heute die Natural Phono bereits geschickt.
                Gruß Romeo
                rost:

                www.aktivstudio.at

                Kommentar


                  #38
                  dann versuche der Natural auf jeden Fall mal eine symmetrische Ansteuerung zu geben, über RCA hat mir das Geraet nur halb so gut gefallen. Jeh nach Tonabnehmer ist auch die Anpassung (Rueckseite) der Stromverstärker Eingangsstufe auf dem workshop wichtig gewesen.

                  Über RCA gefiel mir die Thoeress zB hinsichtlich anspringender Dynamik deutlich besser.

                  Gruss
                  Juergen
                  Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
                  TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

                  Kommentar


                    #39
                    Das war ein sehr spannender und interessanter Workshop!

                    Bedanken moechte ich mich bei allen, die den Weg in den Koelner Westen gefunden haben!

                    und insbesondere bei denen, die Ihre privaten Geraete mitgebracht und einem Vergleich gestellt haben.

                    und natuerlich auch bei den Herstellern und Vertrieben, die diesen Workshop durch Ihre Teststellungen moeglich gemacht haben,

                    Einen besonderen Dank auch an Ulli Sasse, der kurzfristig mit eingesprungen ist und den zweiten Raum am Sonntag moderiert hat, so dass wir in 2 Raeumen parallel Musik geniessen konnten.

                    Dieses mal weniger nett waren die vielen kurzfristigen Absagen, solch ein workshop macht sehr viel Arbeit in Vor- und Nachbereitung, eine feste Zusage als Beitrag der Teilnehmer waere zumindest wertschaetzend fuer den Aufwand der betrieben wurde.

                    Aber letztendlich waren, speziell am Sonntag dann doch viele audiophile Enthusiasten da, darunter einige, die eigentlich nur am Samstag vorbeischauen wollten und dann doch am Sonntag nochmal gekommen sind.

                    Ich habe mal durchgezaehlt, uebers gesamte Wochenende verteilt waren dann doch rund 40 Leute zu Besuch,
                    darunter Kennzeichen von Basel bis Hamburg, von Aston Martin bis Harley, von Daihatsu bis BMW xxxGS .

                    Der Wettergott hatte mitgespielt, so konnte man ueber das gesamte Wochenende die Sonne im Biergarten geniessen :-)

                    Zum Glueck hatte ich bereits in der Woche vor dem Workshop (die ersten Geraete kamen am Dienstag) die Moeglichkeit in die verschiedenen Geraete reinzuhoeren.

                    Am Freitag abend gab es dann den SuperGau, bei den RDAcoustic Evolution Lautsprecher waren Nebengeraeusche beim spielen zu hoeren.
                    Diese Geraeusche kenne ich bei Hochwirkungsgrad Breitbaendern immer dann, wenn Staub / Schmutz in das Chassis eindringt.

                    Zum Glueck kann man die Rueckseite der Evolution abschrauben und so konnte ich den AER Breitbaender durch eines meiner Ersatzchassis tauschen. Leider machte auch dieses Geraeusche, womit ich das defekte Chassis ausschliessen konnte.

                    Als dann noch der Pegel abfiel und irgendwann gar nichts mehr aus dem Chassis kam, war klar, dass wohl eher ein Baustein auf der Frequenzweiche kaputt gegangen ist.

                    Was Freitagabend um 22:00 vor dem workshop nicht die beste Neuigkeit ist. So habe ich dann rumtelefoniert und noch in der nacht ein Paar Sonics Allegra auftreiben koennen, welche zwar nicht die Qualitaet der Evolution haben, aber immerhin die Vorfuehrung im zweiten Raum gerettet haben.


                    Nun zu den eigentlichen (und persoenlichen) Hoereindruecken:

                    Raum Heimkino, digitales set up:

                    gehoert wurde mit :

                    - MBL 1511 CD Laufwerk
                    - Audio Research LS 5 MKII Vorverstaerker
                    - Sauermann mono amps
                    - XLO Verkabelung

                    - LAB 12 DAC 1 SE (1700,-)
                    Der Lab12 spielte musikalisch, homogen, in sich geschlossen und machte die Musik als gesamtes erfahrbar, gefiel mir gut!

                    - Didit DAC ( 4000,-)
                    Der Didit DAC ​spielte sehr modern und mit hoher Aufloesung, ohne ins laestige zu kippen, wer ein solches Klangbild mag, Empfehlung, da deutlich guenstiger als zB die aehnlich klingenden DCS

                    ​- Tobian T7 (6400,-)
                    Der Tobian hat mich persoenlich begeistert, sehr interessantes Geraet, welches den TDA 1541 chip auf einen neuen level bringt!​

                    - Lampizator Lite7 bal (7900,-)
                    ​schwelgerisch und emotionalisierend aufspielender DAC, den ich immer wieder gerne hoere, werden einen intensiven Zugang zur Musik sucht, wird diesen mit dem lite7 bekommen

                    - MBL 1521 (12500,-)
                    ​Der MBL bachte den Informationslevel eines Didit , kombiniert mit der Tonalitaet des Tobian, fuer mich ueberraschend gut, speziell wenn man die Gebrauchtpreise der MBL Geraete anschaut.

                    - Lampizator Golden Gate bal mit Pre (19500,-)
                    ​Der Golden Gate spielte mal wieder zum "verlieben" , emotional involvierend, hochaufgeloest, einfach so, wie ich digital hoeren mag.

                    ​Weiterhin gab es im Raum noch zu sehen und zu hoeren:

                    ​- Michael Green Room Tune Elemente
                    ​- Hofa Diffusor und Absorber
                    ​- Tubetraps Bassabsorber
                    ​- Synergistic Research Black Box Bass/ Room Harmonizer (dieser wurde am Samstag auch explizit vorgefuehrt)
                    ​- Synergistic Research HFT Room Harmonizer


                    und nun gehe ich einen Cafe trinken und gleich gibt es die Eindruecke vom analogen set up!

                    ​Gruss
                    ​Juergen
                    Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
                    TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

                    Kommentar


                      #40
                      ​Im Hauptraum wurde analog gehoert,
                      als Abhoerkette lief:

                      ​- Air Tight ATE 2001 PreAmp
                      ​- Air Tight ATM 211 MonoAmps
                      ​- Zingali Client Name Evo 1.5 Lautsprecher
                      ​- XLO Verkabelung / Solidcore (stephan) Verkabelung

                      ​Es wurden in den zwei Tagen soviele Kombinationen, dass ich nicht mehr zu alles war schreiben kann, aber im wesentlichen sind mir die folgenden Eindruecke haengengeblieben:

                      ​- Micro Seiki DQX 1000 und Monk Petit PhonoPre
                      ​mit
                      - ​Sumiko FT 3 Arm und Goldring 2500 System
                      ​klang ordentlich, aber auch etwas langweilig
                      ​mit
                      - Micro Seiki 505 Arm und Ortofon 2M Bronze
                      ​klang deutlich lebendiger mit leicht angehobenem Hochtonbereich
                      ​mit
                      - Audio Note I Arm (modifizierter Rega RB 200) und Goldring Eroica LX
                      ​klang praeziser, lebendiger, naeher an der Musik


                      - Micro Seiki RD 1500 an Air Tight ATE 2001 integrierter PhonoStufe
                      ​mit
                      ​- Sumiko FT 3 und Grado Reference
                      klang musikalisch, harmonisch, rund, rythmisch
                      ​mit
                      ​- Rega RB 300 (stark modifiziert mit HMS Sestetto DIN/Cinch PhonoKabel und Goldring Eroica LX
                      ​klang lebendig, praezise, dynamisch, konturenreich

                      auf diesem Laufwerk wurden insgesamt 8 verschiedene Plattengewichte und 5 unterschiedliche Plattentellermatten gehoert, auf diese Klangeigenschaften gehe ich nicht im Detail ein!

                      - Clearaudio Innovation Compact an Clearaudio Absolute Phono Inside PhonoStufe
                      ​mit
                      ​- Clearaudio Magnify Tonarm und Clearaudio Concerto V2 Tonabnehmer
                      ​klang involvierend, rythmisch, raeumlich kompakt
                      ​mit
                      ​- Clearaudio TT5 Tonarm und Clearaudio Concerto V2 Tonabnehmer
                      ​klang neutral, hochaufloesend, konturenreich, raeumlich


                      - VPI TNT MKIV Laufwerk an Kondo KSL M7
                      ​mit
                      - LINN Ekos MKII und Benz ACE-L
                      ​klang mit Kondo KSL SPZ Uebertrager :rythmisch, dynamisch, aufloesend, raeumlich mit leichtem Grundtonbauch, die "angenehme Seite" betonend

                      klang mit Silvercore Pro Uebertrager: verlor gegenueber dem Kondo step up auf allen Ebenen, deshalb ohne detaillierte Beschreibung...


                      - STST Vidocq Laufwerk an Kondo KSL M7 und Kondo KSL SPZ
                      ​mit
                      - Graham Phantom II Tonarm und Air Tight PC7 Tonabnehmer
                      ​klang im Vergleich zum Benz TA an Linn deutlich hoeher aufloesend, mehr Rythmus, besserer Bassbereich, schneller, insgesamt die deutlich "erwachsenere " Vorstellung. ​
                      mit
                      - ​Kuzma 4point Tonarm und vdh Colibri xgw Tonabnehmer
                      klang hochaufloesend, sehr konturenreich, schnell, praezise, extrem tiefer Raum

                      - Seismograph Laufwerk an Seismograph PhonoPre und Uebertrager
                      ​mit
                      ​- Jelco 750 LB 12' Tonarm und Etsuro Urushi Tonabnehmer
                      ​klang speziell im Bassbereich nochmals fester und besser strukturiert, felsenfeste raeumliche Allokierung, konturenreiches Klangbild
                      mit
                      - Jelco 750 LB 12' Tonarm und Audio Technica AT33 Mono Tonabnehmer
                      klang extrem dynamisch und energiereich


                      - stsT Vidocq mit Kuzma 4point und vdh Colibri xgw
                      an
                      - Air Tight ATE 2005 phonopre ca (6500,-)
                      ​keine glueckliche Kombination mit dem Colibri, leicht zu hell und etwa kraftlos, die Air Tight blueht hingegen beim hauseigenen PC7 Tonabnehmer oder dem Benz Ace-L deutlich auf.
                      an
                      - ​NEM prototyp (ca 2000,-)
                      ​spielfreudig, dynamisch, in der Aufloesung minimal limitiert, fuer den geplanten Preis von 2000,- extrem gut!
                      ​an
                      - ​Natural balanced PhonoPre ​(ca 8000,-)
                      ​bei symmetrischer Zuspielung sehr dynamisch und klangfarbenstark, etwas limitiert in den Frequenzenden, auf der musikalischen Seite, konnte den meisten Zuhoerern sehr gut gefallen
                      ​an
                      ​- Thoeress PhonoEntzerrer (ca 9800,-)
                      ​dynamisch, rasendschnell, hochaufloesend, wer eine Anlage hat, die diese Geschwindigkeit und Dynamik umsetzen kann..., machte mir persoenlich mit am meisten Spass!
                      an
                      - Octave Phono Module mit Black Box (ca 9500,-)
                      ​neutral, etwas traege und zurueckhaltend, in der Aufloesung im direkten Vergleich limitiert
                      ​an
                      ​- Blu Amp Model 42 MkI ( aktuell ca 13800,-)
                      ​neutral, hochaufloeseund, raeumlich, wenig emotional involvieren, fuer mich immer eine neutrale Basis bei den PhonoPres, in der MKII oder MKIII Version aber deutlich dynamischer, leider standen die aktuellen Versionen nicht zur Verfuegung
                      an
                      ​- Seismograph Prototyp (ca 14000,-)
                      ​kraftvoll, dynamisch, konturenreich ​
                      ​an
                      ​- Kondo KSL M7 mit Kondo KSL SPZ (ca 30000,-)
                      ​magisch, einmal alles richtig, mit Kondo mag man dann einfach weiter nur noch Musik hoeren....

                      ​Dies waren meine kurz formulierten Eindruecke, die natuerlich nicht alles beschreiben koennen, zB habe ich die Ausklangsession mit den tollen mono Schallplatten gar nicht beschrieben, aber das war so stark, dass mir noch etwas die Worte fehlen, dieses Erlebnis zu beschreiben.

                      ​Gruss
                      ​Juergen
                      Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
                      TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

                      Kommentar


                        #41
                        Herzlichen Dank Jürgen für die Einblicke an deinem Workshop -das machr richtig Spass beim Lesen - und RESPEKT vor deiner Leidenschaft und deinem Einsatz!

                        Beste Grüße
                        Skuddy
                        Die Musik hat eine wunderbare Kraft, in einer unbestimmten Art und Weise die starken Gemütserregungen in uns wieder wach zu rufen, welche vor längst vergangenen Zeiten gefühlt wurden. - Charles Darwin (1809 - 1882)

                        Kommentar


                          #42
                          Moin Jürgen
                          LEIDER hatte ich es ja zeitlich nur am Sonntag geschafft (hatte ich auch brav vorab erwähnt!) und von daher "nur" die Vorführung der DAC`s geschafft.
                          Der Tobian T7 war mir in Preis/Leistung auch aufgefallen.
                          Hier bin ich mir absolut sicher, wenn die Standard Röhren gegen hochwertigere getauscht würden wäre das Ergebnis noch verblüffender ausgefallen.

                          Die Sonics konnten den Workshop nicht ganz so deutlich rüber bringen, wie es sicherlich geplant war, das ist mir mit den ersten Tönen aufgefallen.
                          Tatsächlich ein Supergau, der mir für Euch mit dem riesen Aufwand total leid tat.
                          Dennoch waren die Unterschiede schon hör- und nachvollziehbar.
                          Wer sich ein bisschen mit den Geräten und anderen LS auskennt konnte sich auch ein eigenes Bild vorstellen, wie gravierend die Unterschiede bei anderen "Spielgefährten" ausgefallen wären.

                          Im Kinoraum zumindest eine schöne Vorstellung, tolle Geräte und mit viel Mühe präsentiert und vor allem aufgebaut/zusammen getragen.

                          Das analoge Zentrum hatte ich nicht wirklich geschafft, wollte mich aber auch nicht mehr dazwischen quetschen, am Sonntag war der Bereich mehr als gut besucht.
                          Was man aber vor Ort mitbekam von den anderen Teilnehmern war eine durchgängige Zufriedenheit.
                          Dies war bei dem aufgefahrenen Equipment auch zu erwarten!
                          Vielen Dank auch an Deine Holde für die Bewirtung (lieben Gruß! und Danke für den Tee...).

                          Sehr schön fand ich auch den Austausch einiger im Biergarten.
                          Ein sehr schönes Ambiente in Ruhe und ohne jede Hektik.
                          Nächstes Thema dann "Outdoor-Lautsprecher!!! feif:
                          Und nicht nur HiFi war Thema, auch Benzin wurde draußen gequatscht.

                          Danach konnte ich mit dem Moped noch eine sonnige Heimreise genießen.
                          Jürgen, vielen Dank für Deine Gastfreundschaft.

                          Gruß
                          Guido
                          ...mehr Senf...

                          Kommentar


                            #43
                            ich teile hier einfach mal noch ein paar sehr persönliche Eindruecke eines workshop Teilnehmers :

                            Servus zusammen,

                            tja, wie fängt man an, einen Workshop der Superlative (und das war es in meinen Ohren auf jeden Fall) angemessen zu beschreiben.

                            Fange ich mal bei unserem Gastgeber an. Einen solchen Aufwand über Wochen vorweg in Kauf zu nehmen, gerade bei analogen Laufwerken, wo penible Justage das A und O ist. Nach dem Abrauchen einer Frequenzweiche am Vorabend noch schnell ein paar Ersatz Lautsprecher organisieren.
                            Das zeugt von wahrer Leidenschaft und auch Leidensfähigkeit. Also mein allerbester Dank an Jürgen. Da habe ich die 650 km von meinem Wohnort am Samstag gerne auf einer Hinterbacke abgesessen.

                            Nun, ich werde nicht alles wiedergeben können, was ich in 2 Tagen hören durfte. Es zeigt sich nur wieder mal, dass rein technisch überlegene Komponenten nicht unbedingt auch automatisch zum zufriedensstellenden Hörempfinden bei mir führen.

                            Bleibe ich zunächst in der digitalen Ecke – über die Sonic Allegra – ok, über den LS kann man durchaus diskutieren. Seine Höhen sind schon sehr ausgeprägt und es fehlt nicht viel damit diese nerven. Insofern haben etwas schlank abgestimmte, höhenbetonte DACs schnell etwas nervöses und dünnes an sich.
                            Der Lab12 war da auf der dunkleren, sehr gefälligen Seite, zum nebenbei hören angenehm. Nichts nervt, aber es plätschert halt auch ein wenig. Wir hatten dann noch einen Hilo DAC am Samstag , der ganz das Gegenteil war und mit seiner flachen , dünnen Wiedergabe (leider noch mit einem Zirpen versehen) sich sehr schnell über diese Kette ins Abseits spielte. (Kann an einer Fehlanpassung gelegen haben). Also meines war es definitiv nicht.
                            Wie dem auch sei, interessant war dann der Didit, sozusagen das state of the art DAC– Sabre Chips, Oversampling, aller technischer High Tec Schnick Schnak – lies mich nur seltsam unbeteiligt. Alles glatt, alles irgendwie da, aber ich lauschte zu jeder Zeit hörbar einer Konserve.
                            Die Lapies, waren da schon anders, der kleinere unterschlug schon das ein oder andere, aber zuhören musste man da schon, wenn die Aufnahme gut war. Dann war da der Schweizer Tobian – interessant – sehr aufgeräumt, sehr viel Information und trotzdessen weder nervig noch einlullend. Und das noch nicht ganz aufgetaut. Also für mich ein hörenswerter DAC.
                            Ich hätte ihn gerne noch länger in der großen Kette gehört, nicht nur im Kino. Denn die Lautsprecher, ..., aber das sagte ich ja schon.

                            Nun der Wechsel – Zingali, AirTight, dann 6 Laufwerke – Enttäuschend für den Preis sicherlich die Clearaudio Kombination – ob da jetzt noch ein Tangential oder ein Radial Arm dran hängt – ja, man hört die Unterschiede – aber, ich kenn die Laufwerke schon aus anderen Hörsessions – hat mich zuvor nie begeistert und hat es hier auch nicht, weder mit dem einen noch mit dem anderen Arm.

                            MicroSeiki – da emfpand ich das Laufwerk auch sicherlich nicht als überragend trotzdessen konnte es die Unterschiede verschiedener Plattentellerauflagen sehr gut rüberbringen. Also mir hat die Ringmat im 10 Zoll Format schon den Kopf etwas verdreht (werde ich bei mir sicher testen). Und das Laufwerk muss sich nicht wirklich hinter der Clearaudio verstecken (man beachte den Preisunterschied von Faktor 9 / 10)

                            Wirklich interessant wurde es dann im Vergleich von VPI, dem Vidocq und dem Seismograph. Jetzt muss ich mich dann doch auch outen. Ich kam mit dem Vidocq nicht gut klar. Egal ob der Phantom oder der Kuzma Arm zum Zuge kam. Einfach zu statisch, - ok, alles da, Fundament, Transparenz, Information – aber gerade bei Jazz – da war das so eine Sache – und die war nicht die meinige. Mir war da trotz weniger Information der VPI lieber (hätte da gerne noch länger mit dem gehört).
                            Der Seismo ist zwar als Masselaufwerk angegeben, hat aber eben nicht diesen statischen Charakter, sehr ungewöhnlich – von der Performance her agierte er eher als Subchassis Laufwerk mit harter Aufhängung. Aber das alles ist Erbsenzählerei auf allerhöchstem Niveau.
                            Egal was aufgelegt wurde , es klang einfach sehr Livehaftig, musikalisch Dicht, hörbare, manchmal greifbare Textur der Instrumente, gerade bei Mono Aufnahmen – aber das kenne ich ja von meinen eigenen Mono Platten (juups, nicht in dieser Intensität, ist bei mir halt einfach ein modernes Stereo Pick Up aber durchaus auch bei mir ist diese klangliche Dichte und Beherztheit hörbar).

                            Fazit: Jedem der vorhatte hin zu gehen und es dann bleiben liess – selber schuld – in dieser Form war das einmalig – das wird es so nicht wieder geben und auch nicht auf einer High End XXXXL .

                            Ich muss mir überlegen ob ich nicht doch bei Phono Pres (davon hatte ich noch gar nichts geschrieben) mal eine russische Natural Balanced zulege. Wow, das war ganz grosse Klasse – Überhaupt, wieder einmal zeigt sich, dass auch auf allerhöchstem Niveau es deutliche Unterschiede gibt. Und ja ich werde ev doch noch Röhrenfan.

                            Jürgen, nochmals vielen Dank für 2 Tage aussergewöhnliche Einblicke

                            Funky
                            Veranstalter privater & gewerblicher Audiophiler Events
                            TechDAS, LAB12, Innuos, J Sikora, Audio Technica, Ortofon, Jelco, Ikeda , JBL, hORNS und mehr in der Vorführung

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X