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Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

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    Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

    Hallo liebe Trinauralgemeinde....

    Ich hab's ja bisher noch nicht hören können, bin aber so beim Stöbern auf den Gedanken gekommen wie Trinauraprozessor und z.B. ein Lyngdorf DPA-1 mit Raumkorrektur eigentlich zusammen laufen, sich ergänzen, vertragen oder ebend vielleicht stören könnten...

    Ich glaub die Frage geht zuerst an unseren Trinaural-Papst Claus B. :zustimm: :

    Wie passen Trinaural und (elektronische) Raumkorrektur a la Lyngdorf zusammen?

    Danke und Gruss,
    Winfried
    Perception is Reality!

    #2
    AW: Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

    Hallo Winfried,

    theoretisch muß das erst einmal zusammengehen, denn der Lyngdorf Vorverstärker weiß ja garnichts von einer dritten Box. Der Vorverstärker steuert lediglich mit seinen beiden Ausgängen den Trinaural-Prozessor an. Das Trinaural System muß vor Inbetriebnahme des Vorverstärkers natürlich schon richtig aufgestellt und eingepegelt sein.
    Ich sehe jetzt in der Theorie erst mal kein Hindernis.

    Grüßle vom Charly
    Die Welt ändert sich durch deine Taten. Nicht durch deine Meinung
    Bin überzeugter Agnostiker
    Wohnort: Obertraubling bei Regensburg

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      #3
      AW: Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

      Darf ich nochmal die Idylle stören?

      Das wären für mich schon zwei Gründe für massives Unbehagen:

      1) Trinaural macht irgendwas Künstliches mit dem Stereosignal
      2) Dann macht ein anderes Gerät noch was mit dem Frequenzgang, um Unzulänglichkeiten des Raumes auszubügeln.

      Irgendwie widerstrebt das ganz entschieden meinen (zugegebenermaßen konservativen) Vorstellungen von ehrlicher und authentischer Musikreproduktion in den eigenen vier Wänden.

      (Ich bin hier halt der größte Skeptiker. :dank: )
      Zuletzt geändert von Replace E; 19.02.2008, 21:12.

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        #4
        AW: Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

        Hallo,
        Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
        1) Trinaural macht irgendwas Künstliches mit dem Stereosignal
        Nein!!

        2) Dann macht ein anderes Gerät noch was mit dem Frequenzgang, um Unzulänglichkeiten des Raumes auszubügeln.
        Das ist der wesentlich künstlichere Teil daran, es zerstört nämlich den glatten FG des Direktschalls der LS.

        Irgendwie widerstrebt das ganz entschieden meinen (zugegebenermaßen konservativen) Vorstellungen von ehrlicher und authentischer Musikreproduktion in den eigenen vier Wänden.
        HiFi ist eine Illusionmaschine. Es gibt keine *authentische* Musikreproduktion, weil es dann nämlich ein Hörspiel wäre (bzw ein Bootleg, aus dem Publikum mitgeschnitten). Wie Albus es mal treffend formuliert hat: für die Reproduktion geht der Künstler auf Tournee.



        @Winfried:
        Ob es mit Tri+Lyngdorf Probleme gibt, hängt davon ab, ob beim Lyngdorf sozusagen das Wissen hart programmiert ist, dass ein Stereosystem mit zwei Wiedergabekanälen vorliegt. Das würde sich z.B. darin äussern, dass bei der Messung/Berechnung berücksichtigt und vorausgesetzt wird, dass ein hart links oder hart rechts gepanntes Testsignal auch nur von einem LS, als Realquelle, wiedergeben wird.

        Man wird es auf einen Versuch ankommen lassen, bzw besser den Hersteller fragen, ob es Unverträglichkeiten bei rematrizierter Wiedergabe gibt. Aus dem Bauch heraus denke ich mal, das es funktionieren sollte, denn letzlich ist der Lyngdorf halt nur ein zwar automatisch einlernender, aber dennoch statischer EQ (und muss z.B. eigentlich beide Kanäle gleich behandeln, im Phasenverhalten, also ein linearphasiger EQ, per FIR-Filter)

        Grüße, Klaus
        Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

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          #5
          AW: Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

          Eusebius,

          du bist aber auch 'ne harte Nuss:zwink:

          Was ich im Nachhinein festgestellt habe... die musikalischen Schönheiten:grinser: am Wochenende, lassen mich dennoch, bei mir zuhause, nichts vermissen.

          Es war definitiv anders am Wochenende, wie dreidimensionales Kino, nur in Musik...phantastisch...

          Authentizität über Lautsprecher, obliegt letztendlich dem System an sich.

          Was mir aufgefallen ist, also gegenüber Stereo- Betrieb der Magnepan ist, dass diese im Dreikanal- Modus anders klingen.

          Das liegt mit Sicherheit an der Summierung der Frequenzanteile für den mittleren Kanal...

          Kann mir allerdings auch vorstellen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, einen dritten Kanal mit einzubeziehen.

          Werde in den nächsten Tagen mal einen "Dritten" einschleifen, also Plus/ Links + Plus/ Rechts, diesen dann mal im Raum, an unterschiedlcihen Stellen, aufbauen, so, dass durch Regelung über einen variablen Widerstand der Lautsprecher nicht mehr zu orten ist, mal sehen was passiert...


          Volkhart

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            #6
            AW: Trinaural und Raumanpassung a la Lyngdorf

            Hast schon recht, Volkhart.
            Bin eine harte Nuss.
            Der Nussknacker wäre eine Top-Vorführung mit zweifelsfreiem Gerät, die mich überzeugt.
            Ohne auf den Putz hauen zu wollen, kann ich wohl sagen, dass ich das Stereo-Prinzip auf ein beträchtliches Niveau gehievt habe.
            Deshalb sind mir "prinzipielle" Nachteile des reinen Zweikanalprinzips erstmal nicht einsichtig. Wie schon geschrieben, vermisse ich da überhaupt nichts mehr.
            (Jeder, der mag, kann mein Stereo auch gerne mal anhören. PN genügt.
            Ist es vermessen, wenn ich es durchaus für möglich halte, dass der Eine oder Andere die Notwendigkleit von Trinaural dann nicht mehr für so zwingend halten wird?)

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