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-   -   ich wehre mich gegen 20 Sek. Musikfetzen zur Vorstellung von Musik (https://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=12464)

HearTheTruth 26.08.2017 07:32

ich wehre mich gegen 20 Sek. Musikfetzen zur Vorstellung von Musik
 
Ist es OK,wenn ich keine 20Sek. Links bei Amazon,JVC oder sonstwo, den größten Abziehern der Musikszene setze,
und dafür mein SPOTI nutze?
Ich habe die Obergang von SPOTI kennengekernt,junge hochmotivierte Freaks und die meinens ehrlich,wenn ehrlich auch noch beinhalten darf, eine Summe X zu goutieren,denn von diesem goutieren,lächeln auch die Künstler!:prost:

boxworld 26.08.2017 08:09

Guten Morgen Rolf,

das Einzige was für einen Künstler ehrlich ist sind Tonträger, die Vinyl Schallplatte und eventuell noch die CD :prost:

Alles weitere bedeutet für den Künstler Abzocke!

Gruss Marc

FlachZange 26.08.2017 11:25

Zitat:

Zitat von boxworld (Beitrag 247815)
Guten Morgen Rolf,

das Einzige was für einen Künstler ehrlich ist sind Tonträger, die Vinyl Schallplatte und eventuell noch die CD :prost:

Alles weitere bedeutet für den Künstler Abzocke!

Gruss Marc

Da hast du rechts.
Aber die Nachfrage beherrscht den Markt, nicht umgekehrt. Demnach wird / muss das angeboten werden was die Leute wollen. Ob es fair ist, sei mal dahingestellt. :traurig:

Gruß Christian :prost:

boxworld 26.08.2017 12:05

Hallo Christian,

Streaming war leider die einzige Möglichkeit der Industrie dem Raubkopieren etwas entgegen zu stellen, sicher noch die bessere Alternative.
Zum Glück ist die Tendenz rückläufig wie man im Rockstore Essen Steele gut beobachten kann :prost:

Gruss Marc

never 26.08.2017 13:44

Zitat:

Zitat von boxworld (Beitrag 247819)
[...]

Streaming war leider die einzige Möglichkeit der Industrie dem Raubkopieren etwas entgegen zu stellen, sicher noch die bessere Alternative.
Zum Glück ist die Tendenz rückläufig wie man im Rockstore Essen Steele gut beobachten kann :prost:

Gruss Marc

Hallo Marc,

falls eine Horizonterweiterung über die Grenzen des Rockstore Essen-Steele gewünscht wird, könnte man z.B. den folgenden Link nutzen:
http://www.musikindustrie.de/umsatz/

Freundliche Grüße,
never (Udo)

boxworld 26.08.2017 13:54

Zitat:

Zitat von never (Beitrag 247821)
Hallo Marc,

falls eine Horizonterweiterung über die Grenzen des Rockstore Essen-Steele gewünscht wird, könnte man z.B. den folgenden Link nutzen:
http://www.musikindustrie.de/umsatz/

Freundliche Grüße,
never (Udo)

Hallo Udo,

und was soll mir das sagen?

Gruss Marc

never 26.08.2017 19:15

Zitat:

Zitat von boxworld (Beitrag 247822)
Hallo Udo,

und was soll mir das sagen?

Gruss Marc

Hallo Marc,

ich bin von der Satzlogik Deines obigen Beitrags ausgegangen, wo du behauptest, dass Streaming in der Tendenz rückläufig sei. Die von mir verlinkte Quelle bietet dagegen völlig andere Daten zur Entwicklung am Tonträgermarkt.

Ob man Streaming-Plattformen generell mit Abzocke gleichsetzen kann, wie Du in einem anderen Beitrag pauschal und diffus anmerkst, übersieht den Hauptaspekt bei der Bezahlung von Musikprodukten: die vertragsrechtlich ausgehandelten Anteile, die den diversen Rechteinhabern am Produkt zustehen!

Freundliche Grüße,
never (Udo)

HearTheTruth 27.08.2017 02:07

Hallo Udo

Mich würde es auch mal interessieren, wie die Margen sind, die bei Streaminganbietern von den Künstlern ausgehandelt werden.
Interessant ist auch,das es viele Alben gibt,die Du nur streamen kannst,obwohl die Künstler sicher auch CD`S hätten rausbringen können.
Für mich ist es auch eine unschöne Vorstellung, wenn die Künstler finanziell
benachteiligt würden.Am Abschluss Deines Links noch eine wichtige Erwähnung:
Zitat:

Es ist eine spannende Entwicklung mit vielen Unwägbarkeiten, doch je mehr sich das Geschäft ins Netz verlagert, desto dringlicher wird es, im digitalen Raum für Rechtssicherheit zu sorgen und zwar sowohl durch Klarheit bei der Lizenzierung insbesondere mit Blick auf die Rolle der Plattformen (Value Gap), als auch auf funktionsfähige Instrumente zur Rechtsdurchsetzung.
Ich vermute mal, das dann die Künstler auch finanziell besser abgesichert sind und der hier erwähnte Begriff von "Abzocke" weniger Gewichtung erhält.

Hier noch eine interessannte Story von Greatful Dead,die ihren Fans erlaubten, tausende von Live-Mitschnitten ihrer Konzerte aufzunehmen,um trotzdem über Jahre die bestverdienenste Band in den USA waren:

Zitat:

Keines der Bandmitglieder hatte eine besondere Affinität zur Computer- und Netzwerktechnik. Trotzdem ist die Band in mehrfacher Hinsicht Bestandteil der Entwicklung des Internets. Das liegt vor allem an den Deadheads, die oftmals aus Ingenieursstudiengängen kamen. Auch die Nähe zu den Entwicklungsstätten des Silicon Valley trug zur Nutzung neuer Techniken bei. Im einflussreichen früheren Mailboxsystem The WELL gab es schon bald ein eigenes Diskussionsforum, die Grateful Dead Conference. Eine der ersten Newsgroups des Usenet war rec.music.gdead.
Im Gegensatz zu den vielen modernen Musikern, die Bootlegs mit allen juristischen Mitteln verfolgen, hat Grateful Dead einen anderen Weg beschritten. Wie andere Bands ihrer Zeit erlaubten sie, dass die Fans Konzerte mitschnitten und ihre dafür benötigten Mikrofone aufstellen durften. Nicht die Musiker, sondern die Bühnencrew erhob nach einer gewissen Zeit Einspruch dagegen, da die unzähligen Mikrofone ihnen die Arbeit erschwerten. Deshalb wurden für die Fans spezielle Bereiche hinter dem Soundboard abgetrennt („taping areas“), wo die Fans ihre portablen Anlagen zum Mitschneiden der Konzerte aufbauen konnten. Für diesen Bereich benötigten sie ein tapers ticket. Diese Aufnahmen wurden bzw. werden zwischen den Fans getauscht; etliche sind auch auf Platten oder CDs veröffentlicht. Dies war erlaubt, solange kein Gewinn damit erzielt wurde. Trotz dieser Vorgehensweise gehörte Grateful Dead über viele Jahre zu den bestverdienenden Bands in den USA.
Es kann also auch Vorteile haben, den Fans den Sound gratis zu überlassen. Inwieweit dies auf das Streaminggeschäft zu übertragen ist, kann ich natürlich nicht sagen.

HearTheTruth 27.08.2017 02:51

Zitat:

Zitat von boxworld (Beitrag 247815)
Guten Morgen Rolf,

das Einzige was für einen Künstler ehrlich ist sind Tonträger, die Vinyl Schallplatte und eventuell noch die CD :prost:

Alles weitere bedeutet für den Künstler Abzocke!

Gruss Marc

Was Du auch nicht vergessen darfst Marc, daß bei vielen Bands die Haupteinnahmequelle in den Livekonzerten zu finden ist.Rechne Dir das mal aus, mehrere Hunderttausend Zuschauer pro Live Act , pro Zuschauer ca.150EUR. , dies eine ganze Tournee hindurch...da haben sich viele US Bands in den 70èrn schon die Hände gerieben.Der Markt bestimmt den Wert und Verdienst einer Band.
Was sich mir aber überhaupt nicht erschließen will, was sich so ein Rapper in den Staaten an Kohle reinzieht,das ist teilweise nicht zu glauben!!
Das könnte mir einer mal erklären!!! Damit kann ich überhaupt nix anfangen.

boxworld 27.08.2017 03:28

Zitat:

Zitat von never (Beitrag 247837)
Hallo Marc,

ich bin von der Satzlogik Deines obigen Beitrags ausgegangen, wo du behauptest, dass Streaming in der Tendenz rückläufig sei. Die von mir verlinkte Quelle bietet dagegen völlig andere Daten zur Entwicklung am Tonträgermarkt.

Ob man Streaming-Plattformen generell mit Abzocke gleichsetzen kann, wie Du in einem anderen Beitrag pauschal und diffus anmerkst, übersieht den Hauptaspekt bei der Bezahlung von Musikprodukten: die vertragsrechtlich ausgehandelten Anteile, die den diversen Rechteinhabern am Produkt zustehen!

Freundliche Grüße,
never (Udo)


https://www.abendblatt.de/vermischte...Downloads.html


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